Nassfutter oder Trockenfutter – Was ist besser für den Hund?

Die richtige und gesunde Ernährung ist Bestandteil Deines alltäglichen Lebens und genauso wichtig ist die Frage, was Du Deinem Hund füttern solltest. Nassfutter, Trockenfutter oder Hundefutter selber machen – es gibt verschiedene Möglichkeiten, die in Betracht kommen.

Hundefutter – wo die Unterschiede liegen

Hunderernährung kaufen kann schnell in Stress ausarten, denn die Regale in Zoohandlungen sind voll mit unterschiedlichen Marken, mit Nass- oder Trockenfutter, getreidefreiem Futter und dann gibt es ja auch noch das Barfen. Über die Qualität eines Hundefutters kann das Prüfsiegel der Stiftung Warentest Auskunft geben. Generell sind die im Handel erhältlichen Futtermarken jedoch ziemlich gleichauf.

Dennoch gibt es besseres und schlechteres Hundefutter, wobei es hier vor allem auf die Inhaltsstoffe ankommt, auch,deshalb, weil jeder Hund anders ist und Dein Hund vielleicht genau das Futter toll findet, was der Hund des Nachbarn kategorisch ablehnt.
Wenn Du Hundefutter bereits fertig kaufst, kannst Du sicher sein, dass Deine Fellnase ausgewogen ernährt wird. Das ist bei selbst gemachtem Futter oft schwierig, weil Du penibel Nährstoffe und Mengen ausrechnen musst, damit Dein Hund optimal ernährt wird.

Nassfutter oder Trockenfutter – Vor- und Nachteile

Geht es darum was in den Napf kommt sind viele Hundebesitzer eigen. Die einen schwören auf nasses Futter, welches einen Wasseranteil von ca. 75% Feuchtigkeit enthält, andere füttern nur trockenes Futter, mit maximal 11 % Wasser.
Beide Futterarten haben ihre Vor- und Nachteile, eine allgemeingültige Aussage, was besser oder schlechter ist, gibt es nicht. Bei trockenem Futter muss Dein Hund natürlich mehr trinken und eventuell gibt es auch Startschwierigkeiten damit, da es weniger intensiv riecht. Daher gibt es viele sogenannte „coated“ Sorten, bei denen die kleine Stückchen extra ummantelt sind, um den Geruch intensiver zu machen.
Denn vor allem der Geruch des nassen Futters zieht viele Hunde magisch an, jedoch musst Du hiervon mehr füttern als es bei trockenem Futter der Fall wäre. Denn das Wasser nimmt viel Platz ein, sättigt aber natürlich nicht. Trockenes Futter hingegen ist konzentriert und kommt schon mit kleinen Futtermengen aus.
Vom trockenen Futter benötigst Du also weniger und gleichzeitig hält es länger, daher kannst Du eine gute Vorratsmenge anlegen.
Auch das nasse Dosenfutter ist natürlich haltbar gemacht, aber gerade wenn eine Dose einmal offen ist, muss sie im Kühlschrank gelagert und zügig aufgebraucht werden.

Natürlich spielt auch immer die Qualität des Futters eine Rolle. Hier findest Du eine Liste mit hochwertigem Trockenfutter für Hunde.

Nicht jeder Hund verträgt Nassfutter

Solange Dein Vierbeiner ausreichend trinkt, sollte es bei trockenem Futter keine Probleme geben. Das ist bei nassem Futter oft anders. Viele Hunde bekommen nach der Fütterung Verdauungsprobleme wie Durchfall oder Blähungen. Oft liegt das am zugesetzten Geliermittel, welches der empfindliche Hundemagen nicht verträgt, doch auch der hohe Wasseranteil kann zu solchen Problemen führen.
Hat Dein Hund Durchfall nachdem Du Dosenfutter gefüttert hast, solltest Du auf jeden Fall erst einmal auf trockenes Futter umstellen, um sicher zu gehen, dass die Verdauungsprobleme daher rühren.
Probeweise kannst Du getreidefreies Nassfutter ausprobieren, denn oft rührt Durchfall oder weicher Kot auch aus einer Unverträglichkeit von getreidehaltigem Futter her.

Eine Alternative zum Nass – oder Trockenfutter ist das Barfen, bei dem Du Deinen Hund ausschließlich mit rohem Futter versorgst. Auch sehr gesund, wenn auch zeitintensiv, ist es Hundefutter selber zu machen. Hier sollten Hundebesitzer sich allerdings ausreichend darüber informieren, um sicherzustellen, dass der Hund alle lebenswichtigen Nährstoffe erhält. Tolle Tipps dazu gibts zum Beispiel beim Hundekoch Profi.

Die Mischung macht’s

Viele Hundehalter tendieren zu einer Mischung aus nassem und trockenem Futter. Denn dann kann Dein Hund alle Vorteile der jeweiligen Sorten genießen und nimmt das trockene Futter vielleicht auch besser an, wenn Du etwas nasses Futter beimengst.

So kannst Du zudem ein wenig experimentieren was die Futtersorten anbelangt, ohne deine Fellnase zu sehr zu verwirren. Denn ob es nun Nassfutter oder Trockenfutter sein soll ist wahrhaft eine Geschmacksache – ausreichend versorgt wird Dein Hund mit beiden Varianten.

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52 Gedanken zu „Nassfutter oder Trockenfutter – Was ist besser für den Hund?“

  1. Hallo Maren,
    mein Freund und ich sind beruflich und privat viel unterwegs. Vor der Anschaffung unseres Vierbeiners stand für uns die Ernährungsfrage im Zentrum. Wir wollten vermeiden, ständig halben Dosen Nassfutter entsorgen zu müssen. Wenn wir unterwegs sind oder nur ein halben Tag daheim nutzen wir Trockenfutter.

    Antworten
  2. Seit Kurzem habe ich einen Hund. Es ist das erste Mal, dass ich mein eigenes Tier habe und freue mich total darüber. Zurzeit bin ich auf der Suche nach Tipps zum Thema, um mich um meinen Hund am besten zu kümmern. Das Futter ist auf jeden Fall ein wichtiges Thema und finde deinen Beitrag sehr hilfreich. Danke!

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  9. Ich wusste nicht, dass nicht jeder Hund Nassfutter verträgt. Ich habe vor, mir einen Hund aus dem Tierheim zu adoptieren, habe aber bisher nur wenig Erfahrung mit Hunden. Vielleicht ist es am besten, wenn ich einen Ernährungsberater für Hunde aufsuche und mich da beraten lasse. Denn ich möchte nicht, dass mein Hund durch das Nassfutter Blähungen oder Durchfall bekommt, weil er das Geliermittel nicht verträgt.

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  12. Mit diesem Thema Hundefutter kenne ich mich nur wenig aus. Danke für den Artikel und die Infos mehr darüber. Ich habe auch gelernt, dass nicht jeder Hund Nassfutter verträgt.

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