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Aquarium

  • Geräumig

  • robust_stabil Stabil

  • pflegeleicht Pflegeleicht

Die Top 5 Aquarien im Test

Die Haltung von Zierfischen erfreut sich großer Beliebtheit. Sich einen Ausschnitt der bunten Unterwasserwelt in die Wohnung zu holen, ist faszinierend für Groß und Klein.

Top 5 Aquarien

Vergleichssieger

Preis-Leistungs-Sieger

Dehner Aqua Aquarium Starterset Tetra AquaArt Explorer Line Aquarium Komplett-Set Tetra AquaArt Discovery Line LED Juwel Aquarium Rio LED Dennerle NanoCube Complete
Testergebnis

1,2

Sehr gut

11/2019

1,3

Sehr gut

11/2019

1,4

Sehr gut

11/2019

1,5

Sehr gut

11/2019

1,6

Gut

11/2019
Volumen51L oder 110L30L, 60L60L180L10L,20L,30L
Maße81 x 36 x 45 cm36 x 51 x 61 cm61,5 x 34 x 43 cm41 x 101 x 123 cm31,5 x 31,5 x 36 cm
Aquarium Set
Nano Aquarium
Abdeckung
Preisvergleich

89,99 €

99,99 €

109,00 €

424,90 €

147,00 €

DetailsJetzt kaufenIn den WarenkorbDetailsJetzt kaufenIn den WarenkorbDetailsJetzt kaufenIn den WarenkorbDetailsJetzt kaufenIn den WarenkorbDetailsJetzt kaufenIn den Warenkorb

Aquarium Beratung

Im Gegensatz zu anderen Haustieren sind Aquarium Fische überwiegend pflegeleicht. Es ist nicht notwendig mit ihnen spazieren zu gehen, kein Käfig muss täglich gereinigt werden und auch die Fütterung gestaltet sich einfach. Die Arbeiten in einem Süßwasseraquarium beschränken sich auf den regelmäßigen Wasserwechsel, der Reinigung der Scheiben und des Filters. Zusätzlich muss dann und wann die Pflanzenwelt etwas in Form geschnitten und gedüngt werden.

Mit Fischen kannst Du natürlich nicht spielen oder kuscheln. Einige können allerdings so zahm werden, dass sie sich von Hand füttern lassen.

Der Hauptnutzen eines Aquariums liegt in der Möglichkeit die vielseitigen Lebensweisen von Wassertieren hautnah beobachten zu können. Die Auswahl an Aquariumpflanzen, Tieren, Dekorationen und Aquarium Zubehör ist dabei so riesig, dass für jeden Geschmack das Passende dabei ist.

Um Dir die Auswahl etwas zu erleichtern, werden in unserem Aquarium Test 5 gute Aquarienkombinationen vorgestellt.

Aquarium Beratung

Süßwasseraquarium oder Meerwasseraquarium?

Für Einsteiger eignet sich ein Süßwasseraquarium besser, es ist leichter zu pflegen und das Aquarium Zubehör gibt es in jedem Zoofachhandel zu kaufen. Für das Meerwasseraquarium brauchst Du mehr Erfahrung und mehr Sachkenntnis. Was Dir letztendlich besser gefällt ist jedoch Geschmackssache. Die Aquarien in unserem Aquarium Test sind hauptsächlich für Süßwasser geeignet. Möchtest Du ein Aquarium kaufen, in dem Meerestiere leben können, solltest Du Dich im Fachhandel umsehen.

Der Standort – Wo soll Dein Becken stehen?

Je nach Größe ist ein Süßwasseraquarium ein richtiges Möbelstück. Es ist also nicht gleichgültig, wo es seinen Platz findet. Du solltest Dich fragen, hast Du genug Platz für Dein geplantes Becken?
Es muss auf einem massiven Unterschrank stehen und an einem Ort in der Wohnung, der dem Gewicht standhält. Suchst Du eher etwas für Deinen Schreibtisch, passt ein Nano Aquarium besser zu Dir. Das sind sehr kleine Becken mit allem notwendigen Zubehör. In diesen kannst Du allerdings nur kleine Fische oder Wirbellose wie Garnelen oder Schnecken pflegen.

Wofür möchtest Du Dein Süßwasseraquarium kaufen?

Die meisten Aquarien dienen der Pflege von Fischen. Aber es gibt auch andere Möglichkeiten. Reine Pflanzenaquarien sind besonders pflegeleicht und wirken im Wohnzimmer sehr dekorativ. Für die Pflege von Pflanzen eignen sich Aquarien in allen Größen und Formen. Besonders interessant sind nach oben offene Becken, die ein heraus wachsen der Pflanzen ermöglichen.
Eine weitere Möglichkeit neben Fischen sind Wirbellose. Darunter zählen Garnelen, Krebse oder Schnecken. Sie lassen sich schon in sehr kleinen Aquarien halten und sind perfekt für das Nano Aquarium.

In Aquarien ist auch die Haltung von Fröschen möglich. Dafür sollte das Becken eine sehr dichte Abdeckung erhalten, damit die Tiere nicht heraus klettern oder springen können.
Fische gibt es in allen Größen und Farben. Es ist wichtig sich schon im Vorhinein Gedanken darüber zu machen, was für Fische Du in Deinem Aquarium halten willst. Danach richten sich die Größe und die Form deines zukünftigen Beckens.
Möchtest Du Deine Fische weiter züchten, wirst Du früher oder später noch mehr Aquarium Zubehör brauchen.

Das Gesellschaftsaquarium

Dafür sind hauptsächlich große Becken geeignet. In einem Gesellschaftsbecken werden mehrere Fischarten miteinander vergesellschaftet. Mitunter leben neben Fischen auch andere Tiere in einem Gesellschaftsbecken. Du solltest darauf achten, das sich alle Bewohner miteinander vertragen, eine ähnliche Größe haben und es keine Fressfeinde im Becken gibt. Sinnvoll ist eine Verteilung zwischen Wasseroberfläche, Mitte des Beckens und Bodengrund, dann kommen sich die Tiere nicht in die Quere.

 

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Das Artaquarium

Dafür wird das Becken nur für die Bedürfnisse einer einzigen Tierart eingerichtet. Bodengrund, Steine, Holz, Pflanzen und sonstige Aquarium Deko bilden den Lebensraum so genau wie möglich ab. Die Wasserwerte werden ebenfalls darauf ausgerichtet. In einem solchen Becken lässt sich das Leben einer Art sehr genau beobachten, bis hin zur Fortpflanzung und dem Aufwachsen der Jungfische.

Das Biotopaquarium

Ein solches Becken zeigt einen kleinen Ausschnitt aus einem bestimmten Lebensraum. Es werden nur Tiere und Pflanzen eingesetzt, die dort zu Hause sind. Auch die Gestaltung der Rückwand und sonstiger Aquarium Deko wird in dieses Konzept einbezogen.

Das Pflanzenaquarium

In diesem Becken gibt es nur Pflanzen, keine Tiere. Es hat den Vorteil, das sich das Wachstum der Pflanzen ungehindert ausbreiten kann und keine Blätter angebissen werden. Notwendig ist in reinen Pflanzenbecken eine ausreichende Düngung und die Verwendung einer Co2-Anlage um den Pflanzen genügend Nährstoffe zuzuführen. Unter Umständen kann man in einem Pflanzenbecken niedere Tiere beobachten, wie Schnecken, Polypen und Kleinkrebse. In einem solchen Süßwasseraquarium kann auch das Lebendfutter für Fische aus anderen Becken gezüchtet werden.

Der Nano Cube

Ein Nano Aquarium ist in der Aquaristik noch recht jung. In den letzten Jahren wurden diese kleinen Becken immer populärer. Nano Cubes haben eine, perfekt auf die geringe Wassermenge abgestimmte,

Red cystal shrimp

Red cystal shrimp

moderne technische Ausstattung. Dazu gehören Beleuchtung, Heizer und Filter. Typisch für ein Nano Aquarium ist seine würfelartige Form. Wenn Du nur einen kleinen Platz in Deiner Wohnung hast, vielleicht auf einem Schrank oder Tisch, dann ist das Nano Aquarium eine gute Alternative. Das Fassungsvermögen liegt allerdings nur zwischen 10 und 60 Litern. Deshalb können darin nur kleine Tiere gepflegt werden.
Im Nano Aquarium kommen die Winzlinge unter den Aquarienbewohnern zum Zug. Darunter kleine Pflanzen, wie Moose und kleine Tiere.
Bei richtiger Bepflanzung und nicht zu großem Besatz sind auch Nano Cubes trotz ihrer geringen Wassermenge sehr pflegeleicht. Nano Cubes gibt es auch als Meerwasseraquarium, falls es Dich interessiert, ein solches Aquarium zu kaufen.

 

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Wie viel möchtest Du für Dein neues Hobby ausgeben?

Das Becken und das Aquarium Zubehör sind teilweise sehr teuer. Dafür sind die Folgekosten gering. Sie setzen sich hauptsächlich aus Futter, Dünger und Wasserpflegemitteln zusammen. Für das Glasbecken, den Aquarium Unterschrank und das Zubehör wirst Du, je nach Modell, einige 100 Euro veranschlagen müssen. Auch Pflanzen und Tiere sind eine zusätzliche Investition.
Ein Aquarium Komplettset aus Glasbecken, Aquarium Filter, Heizer und weiterem Aquarium Zubehör ist in der Anschaffung häufig günstiger als der Kauf aller Teile einzeln.
Eine sehr preisgünstige Variante ist die Übernahme eines gebrauchten Aquariums. Ein Aquarium kaufen kannst du sowohl im Fachhandel als auch online.

Bei jedem Aquarium ist ein Filter essentiell. Hier kommst Du zu unserem Vergleich dazu.

Wie viel Zeit möchtest Du mit Deinem neuen Hobby verbringen?

Ein größeres Becken bedeutet nicht, das sich der Pflegeaufwand dadurch erhöht. Eine größere Wassermenge toleriert Pflegefehler oder Nachlässigkeiten leichter. Schädliche Stoffe, wie Nitrit, Nitrat oder Ammonium reichern sich in kleinen Becken leichter an als in großen.
Zur Pflege gehören der Wasserwechsel, das Reinigen der Scheiben und technischen Gegenstände, der Wechsel der Filtermedien im Aquarium Filter oder deren Reinigung und das Düngen und Beschneiden der Pflanzen.
Im Nano Aquarium sollte das Wasser häufiger gewechselt werden. Außerdem solltest Du die Wasserwerte mit Hilfe von Wassertests im Auge behalten.

Kriterien für den Aquarium Test

Die Maße und das Volumen

Es gibt Aquarien in völlig unterschiedlichen Maßen. Gewöhnlich haben sie eine rechteckige Form, doch es gibt auch Becken mit gerundeter Frontscheibe oder Eckaquarien.
Die Standartmaße beginnen bei einer Länge von 30cm, einer Tiefe von 20cm und einer Höhe von 20cm. Diese kleinen Becken fassen 12 Liter. Große Becken können durchaus eine Länge von 150cm und eine Breite und Höhe von je 50cm erreichen. Sie fassen über 300 Liter Wasser. Wenn Du den Platz hast, kannst Du auch ein noch größeres Aquarium kaufen.
Nano Cubes gibt es hauptsächlich in vier Größen. Das Fassungsvermögen beginnt bei 10l. Die weiteren Größen sind 20l, 30l und 60l.
Um ein Aquarium zu kaufen, welches ein bestimmtes Maß hat, kannst Du es auch speziell anfertigen lassen. Bei großen Becken ist es wichtig, das die Längsseiten mit Quer- oder Längsstreben verstärkt sind. So wird ein Durchbiegen der Scheiben verhindert.

 

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Das Material und die Verarbeitung

Alle Aquarien bestehen aus Glas. Die Glasstärken der Scheiben hängen von der Größe des Aquariums ab. Die Mindeststärken sind festgelegt und werden von allen Aquarien eingehalten. Die Scheiben werden mit speziellem Silikon verklebt. Silikon aus dem Baumarkt ist ungeeignet, da es für Wasserlebewesen giftig ist. Bei einem neuen Becken sollte die Verklebung genau kontrolliert werden. Ist sie mangelhaft, kann das Aquarium auslaufen.

Die Abdeckung in der die Leuchtmittel verbaut sind, bestehen aus Kunststoff. Auch hier wird im Aquarium Test auf hochwertiges Material geachtet. Billiger Kunststoff kann unter Umständen nach einer Weile reißen oder brechen. Der Deckel eines Aquariums eignet sich nicht, um schwere Gegenstände darauf abzustellen. Hast Du eine Katze, solltest Du darauf achten, das der Deckel katzensicher ist. Neugierige Stubentiger würden unter Umständen versuchen, Fische aus dem Becken zu fangen.

Der Aquarium Unterschrank für größere Becken besteht aus Holz. Je massiver der Schrank ist, umso besser kann er das Gewicht des Beckens tragen. Der Aquarium Unterschrank sollte fest zusammen gebaut sein und sicher stehen. Überprüfe Verschraubungen oder Verleimungen regelmäßig um eine unliebsame Überraschung zu vermeiden. Die Lackierung sollte vermeiden, das Wasser in das Holz eindringt. Holz quillt unter Wassereinfluss auf, es wird unansehnlich und büßt seine Tragfähigkeit ein.
Wichtig ist die gute Qualität des elektrischen Zubehörs. Alle stromführenden Teile müssen gut gegen einlaufendes Wasser geschützt sein. Aquarium Filter und Heizer arbeiten direkt im Wasser und sollten auch nur dort betrieben werden. Die Beleuchtung muss zumindest spritzwassergeschützt sein.
Bevor das Becken gereinigt wird oder andere Arbeiten im Wasser erfolgen, sollten alle Netzstecker gezogen werden. Aquarium Deko darf nur aus ungiftigem Material bestehen.

Der Aquarium Unterschrank

Nicht in jedem Aquarium Komblettset ist ein Unterschrank enthalten. Kleine Aquarien benötigen keinen speziellen Aquarium Unterschrank. Größere Becken können auch auf anderen massiven Möbeln aufgestellt werden. Gemauerte Sockel sind ebenfalls für Aquarien geeignet.

Hier gehts zu unserem Aquarium Unterschrank Vergleich.

Das Aquarium Zubehör

Alle notwendigen Gegenstände für die Aquaristik kannst Du im Fachhandel oder online kaufen. Neben dem Aquarium Komplettset gibt es auch alle Zubehörteile einzeln zu kaufen. Die Aquarium Einrichtung ist sehr vielfältig und hängt von Deinem persönlichen Geschmack ab.
Unerlässlich für Warmwasseraquarien sind einige technische Hilfsmittel. Darunter zählen Heizer und Filter. Im Aquarium Komplettset ist auch die Beleuchtung enthalten.
Um die Wassertemperatur konstant zu halten ist ein Thermometer notwendig. In einigen Sets ist es enthalten, bei anderen muss es zusätzlich gekauft werden.

Der Filter sorgt für sauberes Wasser, das ist für die Pflege von Fischen und anderen Tieren wichtig. Reine Pflanzenaquarien kommen auch ohne Filter aus. Die Leistung des Filters muss auf die Größe des Beckens und seinen Besatz abgestimmt sein. Es gibt sowohl Innen- als auch Außenfilter. In einer Aquarium Kombination ist meist ein Innenfilter enthalten.
Notwendig für ein gutes Pflanzenwachstum ist eine leistungsstarke Beleuchtung. Bei größeren Becken ist sie in der Abdeckung eingebaut. Beim Nano Aquarium kommt auch eine externe Leuchte zum Einsatz.

Weiteres Zubehör, welches nicht immer in Kombinationen enthalten ist:

  • Fischfangnetze
  • Schläuche und Pumpen zum Wasserwechsel
  • Fischfutter
  • Wasserpflegemittel
  • Pflanzenpflegemittel

Alles Zubehör kannst Du dort finden, wo Du auch dein Aquarium kaufen kannst

 

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Der Preis

Die im Aquarium Test vorgestellten Sets haben jeweils einen Komplettpreis. Dabei sind die Kosten abhängig von der Größe des Beckens und dem Umfang der Zubehörteile. Markenaquarien oder spezielle Anforderungen sind teurer als einfache Glasbecken ohne jede Einrichtung.
Aquarium Deko, Aquariumpflanzen und Aquarium Fische verursachen zusätzliche Kosten. Besonders teuer ist ein Meerwasseraquarium.

Die Aquarien im Test

1. Dehner Aquarium Starterset

Dieses Set enthält alles, was der Einsteiger für ein Süßwasseraquarium braucht. Notwendig ist nur noch ein passender Aquarium Unterschrank. In der Nähe sollten sich mehrere Stromanschlüsse befinden um die Beleuchtung, den Aquarium Filter und den Heizer mit Strom versorgen zu können.
Das Becken hat die Maße 61x37x31 inklusive der Abdeckung. Es kann 57 Liter Wasser aufnehmen. In der Abdeckung ist die LED-Beleuchtung integriert. Eine LED-Lampe ist im Set enthalten, die Beleuchtung kann aber auf bis zu drei Lampen erweitert werden. Diese moderne Beleuchtung hat einen Stromverbrauch von 8 Watt und ist dank neuer Technologie sehr energieeffizient.

Ebenfalls im Aquarium Komplettset enthalten sind ein Aquarium Filter und ein Heizer. Laut Käuferbewertungen ist das Filtergehäuse fest mit dem Becken verklebt. Die Filterkissen sind zur Reinigung entnehmbar. Der Heizer hat eine Leistung von 50 Watt und ist perfekt für ein 57l Aquarium geeignet. Er ist fest im Filter integriert und sorgt damit für eine konstante Wassertemperatur im Becken, während das Wasser den Filter durchströmt. Um die Temperatur kontrollieren zu können ist im Set auch ein Thermometer enthalten.

Der Filter hat ein Juwel Bioflow One Filtersystem mit einem eingebautem Sauerstoffregler. Damit können sowohl der Sauerstoffgehalt des Wassers, als auch die Wasserbewegung eingestellt werden.
Die Pumpe fördert 300l pro Stunde und ist leise genug um auch in einem Zimmer betrieben zu werden, in dem geschlafen wird, zum Beispiel einem Kinderzimmer.
Neben der umfangreichen technischen Ausstattung enthält das Set auch noch Fischfutter und Wasserpflegemittel. Darunter ist ein Wasseraufbereiter für die erste Befüllung des Beckens. Damit wird Leitungswasser fischgerecht aufbereitet. Der Wasserpflanzendünger hilft den Pflanzen beim Wachstum. Je schneller und kräftiger die Pflanzen wachsen, umso geringer ist die Algenbildung.
Mit dem Fischfutter sind die eingesetzten Fische für die erste Zeit gut versorgt. Um die Fische heraus fangen zu können, befindet sich in dem Set zusätzlich ein Fangnetz.

Der Preis für das gesamte Set beläuft sich auf knapp 90 Euro. Kunden bewerten das Set durchgehend positiv. Ein kleiner Kritikpunkt liegt in der fehlenden Anleitung, was es gerade für Anfänger nicht ganz so einfach macht und einige Fragen offen lässt.
Beachtet werden muss außerdem, das die restliche Aquarium Einrichtung zusätzlich gekauft werden muss. Mit dem Bodengrund, der Aquarium Deko, den Aquarium Pflanzen und anderer Aquarium Einrichtung kommen noch einige Kosten auf den Käufer zu. Auch die Rückwandgestaltung obliegt ganz dem Käufer.
Die fehlende Anleitung kann durch unsere Schritt für Schritt Anleitung im Anschluss an den Aquarium Test ersetzt werden.
Dieses Produkt ist aufgrund seiner guten Ausstattung, der hochwertigen Verarbeitung und der guten Kundenbewertungen unser Vergleichssieger.

2. Tetra AquaArt Explorer Line Aquarium Komplettset

Das erste Nano Aquarium im Aquarium Test hat ein besonders außergewöhnliches Design. Es beinhaltet alle notwendigen Aquarium Zubehör Teile um mit dem Hobby Aquaristik zu beginnen. Zusätzlich gibt es einen passenden Aquarium Unterschrank zu erwerben. Die Aqua Line gibt es in den Farben schwarz oder weiß mit 30l oder 60l. Die 30l Becken haben die Maße 40x40x25. Die Größe der 60l Aquarien liegt bei 50x50x32cm. Beide Aquarien weisen ein halbmondförmiges Design mit einer gewölbten Frontscheibe auf. Dadurch wird das Innenleben noch interessanter in Szene gesetzt. Die Scheiben sind 5mm dick und damit sehr bruchsicher. Laut unterschiedlicher Kundenbewertungen ist die Verarbeitung sehr hochwertig und die Verleimung auslaufsicher.

Im 30l Becken können Krebse oder Garnelen gepflegt werden, deshalb befindet sich in dem Aquarium Komplettset spezielles Krebsfutter. Im 60l Becken können kleine Zierfische gehalten werden, dafür gibt es Fischfutter der Marke Tetra im Set.

 

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Neben dem Becken beinhaltet das Set eine spezielle Abdeckplatte aus Acrylkunststoff. Sie hat sowohl eine Futterklappe als auch Aussparungen für die notwendige Technik. An der Futterklappe kann auch ein Futterautomat angebracht werden, der die Fütterung der Aquarium Fische automatisch übernimmt. Zu beachten ist, das diese Platte nicht sehr stabil ist, sie ist nicht katzensicher.

Für dieses Süßwasseraquarium gibt es eine LED-Beleuchtung, je nach Größe des Beckens mit 5 oder 8,5 Watt. Mit der neuartigen und innovativen Technologie ist die Beleuchtung sowohl optimal für die Bepflanzung des Beckens, als auch nachhaltig und kostengünstig im Stromverbrauch. Die LED haben eine Lebensdauer von ungefähr 50.000 Stunden. Bei Bedarf kann die Lampe kostengünstig beim Hersteller ersetzt werden. Im größeren Modell gibt es eine Einstellmöglichkeit um die Beleuchtung zwischen Tag- und Nachtlicht zu wechseln.

Der im Set vorhandene Aquarium Filter ist auf die Größe der Becken abgestimmt. Die Tetra Easy Crystal Filter Box besitzt einen Durchfluss der verstellbar ist. Die Filterkartusche ist leicht austauschbar und sollte alle 4 Wochen ersetzt werden. Zum Aquarium Zubehör gehört eine Ersatzkartusche. Der Filter ist nicht fest am Becken angebracht und kann, falls notwendig, ausgetauscht werden. Einige Kunden berichten von zu großen Filterschlitzen, in denen sich kleine Fische oder Garnelen verfangen und sterben können. Deshalb ist es wichtig sich an die beiliegende Anleitung zu halten, um den Filter richtig anzubringen und in Betrieb zu nehmen. Wenn der Aquarium Filter korrekt angebracht wird, ist er für die Bewohner des Aquariums sicher.

Der Heizer wird im Filter angebracht und erwärmt das durchströmende Wasser gleichmäßig. Seine Leistung liegt bei 50 Watt und ist für den Bedarf ausreichend. Um die Temperatur zu kontrollieren wird ein Thermometer benötigt, welches sich nicht im Set befindet. Es muss beim Aquarium kaufen zusätzlich besorgt werden.
Zusätzlich zu Becken, Technik und Filter gibt es im Set auch Wasserpflegemittel. Damit ist dieses Aquarium Komplettset besonders pflegeleicht. Seltenere Wasserwechsel sind notwendig und die Filterkartusche lässt sich schnell und ohne ins Becken greifen zu müssen wechseln. Die Glasscheiben sind leicht zu reinigen.

Zur Aquarium Einrichtung gehört auch eine dekorative Rückwand.
Die lieferbaren Unterschränke gibt es in weiß oder anthrazit. Sie haben viel Stauraum für Schläuche, Wasserpflegemittel, Ersatzkartuschen oder Ersatztechnik. Nicht benötigte Aquarium Deko findet hier ebenfalls ihren Platz. Mit der ansprechenden Milchglasscheibe ist dieser Aquarium Unterschrank ein modernes Möbelstück.
Der Preis für das gesamte Set liegt bei 110 Euro und ist abhängig von der Ausführung. Möchtest Du dieses Aquarium kaufen, kannst du den passenden Unterschrank gleich mitbestellen.
Zusätzlich zu diesem Nano Aquarium Set werden der Bodengrund, die Aquariumpflanzen und Tiere, die Aquarium Deko und ein Thermometer benötigt. Die Aquariumpflanzen brauchen nach einiger Zeit entsprechenden Dünger.

Die Kundenbewertungen sind überwiegend positiv. Ein Kritikpunkt ist das Design des Filters, welches bei Unachtsamkeit ein Problem für die Fische darstellt. Auch die Acrylscheibe als Abdeckung ist nicht so hochwertig wie es wünschenswert wäre. Abgesehen davon ist dieses Set sehr gut für Einsteiger und Fortgeschrittene geeignet, die sich ein kleines Nano Aquarium mit interessantem Aussehen wünschen.

3. Tetra AquaArt LED Aquarium Komplettset

Diese Aquariumkombination von Tetra bringt alles mit, was für die Aquarium Einrichtung notwendig ist. Das Becken hat die Maße 61,5x34x43cm. Es fasst 60l Wasser. Das Glas hat eine Stärke von 5mm und besitzt geschliffene Kanten. In der Abdeckung aus Kunststoff ist die LED-Beleuchtung integriert. Die Kombination aus Becken und Abdeckung besitzt ein modernes Design. Die Technik ist hochwertig und das Aquarium Zubehör ist von hervorragender Qualität. Die Technik ist TÜV und GS geprüft.

Die LED-Beleuchtung ist dank modernster Technik sehr energiesparend und verbraucht nur 5 Watt. Im Vergleich zur in der Aquaristik üblichen T5-Beleuchtung ist das eine Stromersparnis von 40%. Das Licht kann zwischen Tag und Nacht wechseln und hat einen Schimmereffekt, der das Innenleben des Aquariums noch natürlicher wiedergibt. Die LED haben eine Haltbarkeit von 50.000 Stunden. Der Schalter für die Beleuchtung befindet sich direkt an der Aquariumabdeckung.
Ebenfalls im Set dabei ist der tetra Easy Crystal Filter mit modernster Technologie für kristallklares Wasser. Zur Reinigung werden lediglich die Filterkartuschen ausgewechselt. Zwei Ersatzkartuschen sind im Set inklusive. Gewechselt werden sollte der Filter ca. alle 4 Wochen.
Im Filter integriert ist der Heizer. Die Leistung liegt bei 50 Watt und der Einbau im Filter sorgt für eine gleichmäßige Erwärmung des Wassers.

Hilfreich für einen schnellen Start in die Aquaristik sind auch die mitgelieferten Wasserpflegemittel. Der Wasseraufbereiter Tetra Aqua safe macht aus Leitungswasser für Fische geeignetes Wasser. Und das Wasserpflegemittel Tetra Easy Balance sorgt für eine Reduzierung der Wasserwechsel.
Für die Aquarium Fische hilfreich ist eine Futterprobe von tetraMin.
Zusätzlich zu diesem Komplettset ist ein Aquarium Unterschrank hilfreich. Außerdem brauchst Du noch den Bodengrund, ein Thermometer und Aquariumpflanzen als Aquarium Einrichtung. Nach der Einfahrphase können dann Deine Aquarium Fische einziehen. Im späteren Verlauf kann für ein kräftiges Pflanzenwachstum ein Dünger von Vorteil sein.
Dieses Set ist mit seiner Ausstattung unser Preis-Leistungssieger. Es kostet ca. 100 Euro.
Die Bewertungen der Kunden sind durchschnittlich. Die umfassende Ausstattung wird überwiegend gut bewertet. Der Filter kann manchen persönlichen Anforderungen nicht gerecht werden und die Abdeckung wird teilweise als billig wahrgenommen.

 

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4. Juwel Aquarium mit Unterschrank

Diese Kombination beinhaltet einen Unterschrank und ist entsprechend teuer. Das gesamte Set kostet ungefähr 500 Euro. Lieferbar ist es in den Farben weiß, schwarz, helles Holz und dunkles Holz. Das Glasbecken hat die Maße 50x100x40 inklusive Abdeckung und fasst ca. 180l. Damit hat es in unserem Aquarium Test das größte Volumen. Möchtest Du ein großes Aquarium kaufen, ist es genau das Richtige für Dich. Der Unterschrank ist 73x100x40cm groß. Er beinhaltet viel praktischen Stauraum. Darin kann alles notwendige Aquarium Zubehör und nicht genutzte Aquarium Einrichtung untergebracht werden.
Für das Becken ist keine spezielle Unterlage erforderlich. Der Unterschrank besitzt einen Sicherheitsunterrahmen. Die gesamte Kombination ist in Deutschland hergestellt und von hoher Qualität. Der Aufbau ist mit Hilfe der Anleitung kinderleicht.

Das Glasbecken besitzt eine Kunststoffabdeckung mit Futterklappe und Aussparungen für die Technik. In der Abdeckung ist die Beleuchtung eingebaut. Die Multi Lux LED Röhren haben 23 Watt und leuchten das Aquarium gut aus. Die Röhre „Nature“ bietet den Aquariumpflanzen optimale Wachstumsbedingungen. Angenehmes Tageslicht zeigt die Röhre „Day“. Die LED Beleuchtung spart im Vergleich zur T5 Beleuchtung 50% Strom.

Im Set ebenfalls enthalten ist ein Aquarium Filter mit integriertem Heizer. Der Bioflow Filter hat eine leise Umwälzpumpe mit 600 Watt Leistung. Im Filter befinden sich 5 Filtermedien die eine perfekte Filterung des Wassers gewährleisten. Das Filtergehäuse ist fest im Becken eingeklebt. Das wird in Kundenbewertungen teilweise kritisch bewertet. Manche Käufer bevorzugen einen Außenfilter und würden den Innenfilter daher gern ohne Aufwand entfernen können.
Der Regelheizer im Filter hat eine Leistung von 200 Watt und erwärmt das Aquarium durch die Strömung im Filter gleichmäßig. Hochwertige Silberkontakte stellen die Funktion sicher. Bruchfestes Brosilikatglas sorgt für die nötige Sicherheit im Kontakt mit Wasser. Die technischen Geräte sind alle TÜV und GS geprüft.

In diesem Set sind keine Futter oder Wasseraufbereiter enthalten. Zusätzlich werden ein Thermometer, Bodengrund, Dünger und Pflanzen benötigt.
Positiv an diesem Aquarium Komplettset sind sein großes Fassungsvermögen und der dazu passende Unterschrank. In Kundenbewertungen wird diese Kombination sehr gut bewertet.

5. Dennerle Nano Cube

Das Nano Aquarium von Dennerle gibt es in verschiedenen Ausführungen. Möchtest du ein besonders kleines Aquarium kaufen, reicht die 10 Liter variante. Sie ist 21,5×21,5x26cm groß. Der Preis liegt bei ca. 123 Euro. Dieses Becken ist aufgrund seiner Größe nur für kleine Lebewesen geeignet. So klein wie dieses Nano Aquarium ist, kann es durchaus auf einem Tisch oder Schreibtisch Platz finden. Die nächstgrößere Variante fasst 20l. Die Maße sind 26,5×26,5x31cm. Der 30l-Nano Cube ist noch etwas größer. Seine Maße betragen 31,5×31,5x36cm. Der Preis des 30l Nano Aquarium liegt schon bei rund 150 Euro. Doch in dem Set sind nicht nur die Glasbecken enthalten. Zusätzlich gibt es genau auf die Cubes abgestimmte Technik. Darunter die Nano Style Beleuchtung mit 6 Watt LED und ein passender Eckfilter.

Als Hilfe für die Aquarium Einrichtung gibt es speziellen Bodengrund im Set. Der Deponitmix wirkt als Grunddünger für die Erstbepflazung. Der schwarze Garnelenkies ist genau das richtige für kleine Garnelen. Die Mengen von Bodengrund und Kies sind im jeweiligen Set auf die Größe der Nano Cubes angepasst.

Ein Nachteil dieses Sets besteht leider darin, das kein Heizer enthalten ist. Möchtest Du so ein Aquarium kaufen, solltest Du den Heizer gleich mit besorgen. Dafür ist bei diesem Aquarium Komplettset jedoch ein Thermometer dabei, um die richtige Temperatur zu prüfen. Außerdem beinhaltet das Set eine schöne Rückwandfolie zur Gestaltung der Unterwasserwelt.
Das Becken hat ein Panoramafenster und eine Abdeckscheibe mit einem praktischen Griffloch. Zu dem Nano Aquarium gehört auch eine isolierende Sicherheitsunterlage.
Alles in allem in dies ein sehr umfangreiches Set und perfekt für den Einstieg in die Nano Cubes Aquaristik.

 

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In diesem Abschnitt erfährst du mehr über die faszinierende Welt der Aquarien. Diese Informationen werden dir bei deinem neuen Hobby sicher helfen.

Das Süßwasseraquarium

Süßwasseraquarien sind die häufigsten Beckenarten. Sie sind einfach einzurichten und zu pflegen. Die Haltung einer Vielzahl an Pflanzen und Tieren ist möglich. Darunter gibt es unzählige Fische aus allen Ecken der Erde. Die meisten davon sind gezüchtet, es gibt aber auch Wildfänge. Pflanzen aus Seen, Bächen und Flüssen werden in speziellen Gärtnereien gezogen. Eine große Auswahl an Blattformen, Färbungen und Wuchsformen ist vorhanden. Einige Aquariumpflanzen bilden Blüten über oder unter Wasser.

Die Technik für den Betrieb eines Süßwasseraquariums ist überschaubar. Ein Kaltwasseraquarium kann sogar gänzlich ohne Technik auskommen. Für ein Warmwasseraquarium ist ein Heizer unerlässlich. Nützlich ist auch ein Aquarium Filter.

Das Meerwasseraquarium

Ein Meerwasseraquarium ist schwieriger in seiner Pflege. Dafür wird eine spezielle technische Ausstattung benötigt. Darunter sind Filter, Heizer und so genannte Abschäumer. Dieses technische Hilfsmittel entfernt Wasserbelastungen bevor sie die Filterbakterien umbauen müssen. Im Meerwasseraquarium können Pflanzen wegen des hohen Salzgehaltes nicht gedeihen. Stattdessen gibt es lebende Steine mit Korallen. Die Fische, die in einem Meerwasseraquarium leben können, sind sehr farbenfroh und vielgestaltig. Möchtest Du ein solches Aquarium kaufen solltest Du Dich entsprechend beraten lassen.

Größe und Volumen

Die Größe und das Fassungsvermögen eines Beckens richten sich nach den persönlichen Vorstellungen und dem vorhandenen Platz. Außerdem müssen die Anforderungen der zukünftigen bewohner in Betracht gezogen werden.
Hochrückige Fische bevorzugen einen höheren Wasserstand. Welse geben sich auch mit flachem Wasser zufrieden, sie sind Bewohner des Bodengrundes, wo sie gern nach Futter gründeln. Fische, die in Schwärmen leben, benötigen genug freie Schwimmfläche in der Mitte des Beckens.
Große Fische müssen bis auf wenige Ausnahmen in großen Becken leben, um ihre Lebensweise gut zeigen zu können. Dabei wird sich nach der erwarteten Endgröße der Aquarium Fische gerichtet und nicht nach der Größe der Jungfische, die im Handel gekauft werden.

Ein zu tiefes Becken hat Nachteile bei der Pflege. Es muss möglich sein, mit den Händen bis an die Rückwand und den Boden zu reichen. Ein Becken mit einer großen Bodenfläche ermöglicht mehr Gestaltungsfreiheit was die Aquarium Deko betrifft.
All das solltest Du beachten um das richtige Aquarium zu kaufen.

Der richtige Standort

Für den Erfolg Deines Aquariums ist der richtige Standort sehr wichtig. Nicht nur muss der Fußboden das Gewicht des Glasbecken tragen können, er muss auch eben und fest sein. Schwankungen können für das Becken gefährlich werden. Aquarien werden mit Wasser und Deko gefällt sehr schwer.
Gut geeignet ist ein heller, beheizter Raum. In kalten Räumen muss der Heizer leistungsfähiger sein, um den Temperaturunterschied zwischen Luft und Wasser auszugleichen. Wichtig ist dann ebenfalls eine gute Isolierung des Beckens nach unten und zu den Seiten. Dafür eignet sich auch eine wärmeisolierte Matte unter dem Becken.

Zu dunkle Standorte können das Wachstum der Pflanzen beeinträchtigen. Die Fische bleiben blass und farblos. Direkte Sonneneinstrahlung kann jedoch das Algenwachstum fördern. Außerdem wird das Becken im Sommer zu warm.
Eine Stelle im Raum mit ständigem „Durchgangsverkehr“ ist ebenfalls ungeeignet. Die Fische reagieren auf zu große Hektik mit Nervosität. Sie bleiben scheu und verstecken sich zwischen der Aquarium Einrichtung.
Eine ruhige Ecke ist vorteilhafter.

 

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Die Technik

Beleuchtungsmöglichkeiten

Die Beleuchtung erfüllt in erster Linie zwei Zwecke. Zum einen sorgt sie dafür, das der Betrachter im Aquarium alles sehen und erkennen kann. Mit der richtigen Beleuchtung wirkt das Glasbecken besonders dekorativ.

Zum anderen ist die Beleuchtung für die Bewohner des Beckens wichtig. Fische stellen an das Licht nicht so hohe Ansprüche wie Pflanzen. Tagaktive Fische kommen mit jeder Beleuchtung klar, so lange sie nicht zu dunkel oder zu grell ist. Nacht- oder Dämmerungsaktive Fische mögen eher dunklere Beleuchtung. Dunkle Bereiche können aber auch mit einer dichten Bepflanzung und entsprechender Deko erreicht werden.
Moderne LED-Lichttechnik kann sogar nächtliches Mondlicht imitieren und kommt damit den Bedürfnissen einiger nachtaktiven Fischarten am nächsten. Diese sollten dann auch abends gefüttert werden.

Aquarium Beleuchtung

Aquarium Beleuchtung

Für die Pflanzen ist die Beleuchtung am wichtigsten. Nur bei ausreichend Licht in der richtigen Stärke und mit dem richtigen Farbspektrum wird es ein kräftiges Pflanzenwachstum geben. Dabei ist es wichtig, das das Licht auch den Boden des Aquariums erreicht, damit niedrige Pflanzen noch davon profitieren können.
In den meisten Aquarium Komplett Sets sind Beleuchtungen in der Kunststoffabdeckung angebracht. Je nach Größe des Beckens ein oder mehrere Röhren. Heutige Becken besitzen fast alle moderne LED-Lampen. Diese sind im Gegensatz zur früheren T5-Beleuchtung effizienter und sparen damit Strom.

Für offene Aquarien gibt es Lampen, die direkt über das Becken gehängt werden können. Damit sind auch Aquarien möglich, die ein Herauswachsen der Pflanzen erlauben.

Beheizung

In der Aquaristik sind Regelheizer gebräuchlich. Das sind Stabheizer mit eingebautem Thermostat. Im Inneren des Glases sitzt der Heizdraht, darüber ist das Thermostat angebracht, das mit einem Regler versehen ist. Die meisten Heizer sind schon vor eingestellt. Dennoch solltest Du nach der Inbetriebnahme regelmäßig die Temperatur im Becken prüfen und bei Bedarf den Heizer nachregulieren. Willst du ein Aquarium kaufen, das einen Heizer enthält, dann solltest Du darauf achten, das die Leistung der Beckengröße entspricht. Als Faustregel gilt in geheizten Räumen ein halbes Watt pro Liter und in ungeheizten Räumen 1 Watt.

Ein Regelheizer läuft, im Gegensatz zum Filter, nicht durchgehend. Beim Erreichen der voreingestellten Temperatur schaltet der Heizer ab.
Sinnvoll ist es, wenn der Heizstab im Filter integriert ist. Dadurch wird das durchfließende Wasser gleichmäßig erwärmt. Ist es nicht möglich den Heizer im Filter anzubringen, sollte er zumindest in der Nähe des Filterauslaufs angebracht werden.

Abgesehen von Heizstäben gibt es auch Bodenheizer die auf der Grundplatte des Beckens angebracht werden. Diese Heizung dient in erster Linie nicht dazu, das Wasser zu erwärmen. Stattdessen wird damit die Bodendurchlüftung verbessert. Fäulnisprozesse im Boden werden verhindert, das Pflanzenwachstum wird verbessert.
Die Kabel der Bodenheizung werden unter dem Bodengrund, in Spiralen oder Schlaufen verlegt und mit den beiliegenden Saugern befestigt. Gewöhnlich besitzen Bodenheizer kein Thermostat, ihre Leistung sollte überwacht werden. Im Sommer kann die Bodenheizung abgeschaltet werden.

 

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Thermometer

Diese kleinen Hilfsmittel sind unerlässlich für die Kontrolle der Temperatur im Becken. Für Aquarien sind unterschiedliche Thermometer geeignet. Flüssigkeitsthermometer sind stabförmig und werden im Aquarium angebracht. Sie werden mit Saugern von auß0en sichtbar an den Scheiben befestigt. Digitale Thermometer bestehen aus einer selbstklebenden Folie und werden außen am Glas angebracht. Sie sind nicht so genau, für einen groben Ansatzpunkt aber hilfreich.

Filter

Der Filter ist das wichtigste technische Bauteil eines Aquariums. Ohne ihn würde, durch die Ausscheidungen der Fische und Futterreste, im Becken bald eine große Wasserbelastung entstehen. In erster Linie filtert der Filter groben Schmutz aus dem Wasser. Zusätzlich werden durch Bakterien, die sich in feinporigem Filtermedium ansiedeln, schädliche Stoffe im Wasser umgewandelt.
Für Aquarien sind Außen- oder Innenfilter erhältlich.

Für kleine Becken reicht ein Innenfilter. Diese sind auch in den meisten Aquarium Komplettsets enthalten. Dabei befindet sich das gesamte Filtergehäuse im Becken. Durch Schlitze im Gehäuse wird das Wasser aus dem Becken in den Filter gesogen. Dort durchläuft es die verschiedenen Filtermedien und strömt schließlich am oberen Ende des Filters wieder aus. Je nach Bauweise des Filters kann ein Lufteinströmer am Ausfluss angebracht werden. Das Wasser wird dabei mit Sauerstoff angereichert.
Außenfilter arbeiten nach dem gleichen Prinzip, aber außerhalb des Aquariums. Das Wasser fließt aus dem Becken in den Filter und anschließend zurück. Diese Filter sind größer als Innenfilter und damit effektiver.

Co2-Anlage

In stark besetzten Aquarien stellen die Fische genügend Co2 für die Pflanzen bereit. Anders verhält es sich in Pflanzenaquarien oder Becken mit geringem Besatz. Hier reicht das Co2 unter Umständen nicht für ein kräftiges Pflanzenwachstum aus. Dafür gibt es Co2-Anlagen. Je nach Größe haben sie einen unterschiedlichen Aufbau und eine unterschiedliche Arbeitsweise. Möchtest du ein Aquarium kaufen in dem nur Pflanzen wachsen sollen, ist die Anschaffung einer solchen Dünger-Anlage auf jeden Fall hilfreich.

Bodengrund

Der Bodengrund hat einige wichtige Funktionen. Zum einen gibt er den Wurzeln der Pflanzen Halt und Nahrung. Zum anderen beherbergt auch er Bakterien, die die Wasserqualität verbessern. Welse gründeln gern im Bodengrund um nach Nahrung zu suchen. Deshalb solltest du darauf achten, nur Sand oder Kies zu verwenden, der keine scharfen Kanten hat.
Eine zu kleine Körnung kann im Boden Fäulnis entstehen lassen, da die Durchlüftung behindert wird. In zu grobem Bodengrund verfangen sich zu viele Schmutzteilchen, die nur schwer zu entfernen sind. Sinnvoll ist die Kombination von Kies und feinkörnigem Sand in zwei Schichten übereinander. Jeglicher Bodengrund sollte vor der Verwendung gut gewaschen werden, um Trübungen des Wassers zu vermeiden.
Für welche Farbe Du Dich entscheidest, ist Deinem Geschmack überlassen.

Aquarium Deko

Das Aquarium mit schöner Deko aufwerten

Das Aquarium mit schöner Deko aufwerten

Dekoration soll ein Aquarium nicht nur attraktiver machen. Steine oder Wurzeln dienen auch der Strukturierung des Beckens und helfen Fischen dabei sich verstecken zu können oder Reviere zu bilden. Auf Holz oder Steinen lassen sich Aufsitzerpflanzen anbringen. Diese sollen wegen der Gefahr von faulenden Wurzeln nicht in den Bodengrund gepflanzt werden. Stattdessen werden sie auf die Dekoration gebunden, wo sie mit der Zeit festwachsen.

Steine

Es gibt Fische, die kommen aus steinreichen Gewässern, in denen kaum Pflanzen wachsen. Einige Barschartige Fische tolerieren sogar gar keine Pflanzen. Damit das Aquarium also nicht zu langweilig aussieht, können verschiedene Dekorationen wie Steine eingesetzt werden. Geeignete Steine dürfen weder Metalleinschlüsse besitzen, noch kalkhaltig sein, um eine Vergiftung oder eine Veränderung der Wasserwerte zu vermeiden. Aus Steinen lassen sich größere Aufbauten zusammensetzen oder Höhlen bauen. Dafür werden die Steine im trockenen Zustand mit Silikon verklebt. Auch hier darf nur für die Aquaristik geeignetes Silikon zur Anwendung kommen. Einzelne Steine auf dem Bodengrund sollten ab und an ihren Standort wechseln, damit sich darunter keine Fäulnisstellen bilden können.

 

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Holz

Im Handel erhältlich sind viele verschiedene Wurzeln aus unterschiedlichen Hölzern. Beim Kauf solltest Du, der Umwelt zuliebe, darauf achten, woher das Holz kommt.
Holz aus Mooren wird beim Torfabbau gewonnen, es kann durch landwirtschaftliche Nutzung mit Nitrat belastet sein, außerdem ist die Zerstörung von Mooren umweltschädlich.
Mangrovenholz wird beim Holzeinschlag südostasiatischer Regenwälder gewonnen.
Savannen- oder Mopani-Holz wird in Afrika gesammelt. Es ist totes Holz, welches lange gewässert werden muss, damit es nicht aufschwimmt.

Jedes Holz sollte vor der Verwendung gesäubert und gewässert werden. Es gibt Farbstoffe an das Wasser ab, die für einen leichten Gelbton sorgen. Außerdem kann es das Wasser ansäuern und damit den Ph-Wert senken.
Lebendes Holz ist für die Verwendung in Aquarien ungeeignet. Es würde im Wasser faulen und damit die Wasserqualität negativ beeinflussen.
Halbierte Kokosnussschalen finden häufig Verwendung als Höhlenersatz. Dafür wird nur die harte Außenschale verwendet, ohne die anhaftenden Fasern.
Jegliches Holz dient Welsen im Becken als Nahrungsergänzung, die sehr wichtig für die Gesunderhaltung der Fische ist.

Pflanzen

Für Aquarien gibt es viele verschiedene Pflanzen. Unterschieden wird dabei in Sumpf- und Wasserpflanzen.
Sumpfpflanzen wachsen nur zeitweise völlig unter Wasser. Für geschlossene Aquarien sind sie nicht geeignet. Einige Arten bilden jedoch auch reine Unterwasserblätter. Werden die Pflanzen in Gärtnereien über Wasser kultiviert, kann es vorkommen, das sie nach dem Einpflanzen unter Wasser fürs Erste alle Blätter verlieren.
Sumpfpflanzen haben immer den Drang aus dem Wasser herauszuwachsen, es ist sinnvoll, sie regelmäßig zu kürzen.

Pflanzen haben unterschiedliche Lichtbedürfnisse. Die meisten Aquarienpflanzen sind sehr lichthungrig. Für dunkle Ecken sind am ehesten Farne oder Moose geeignet.
Wie viele Pflanzen für ein Becken benötigt werden ist unterschiedlich. Zum einen kommt es darauf an, ob Du eine dichte oder eher lockere Bepflanzung vorziehst und zum anderen hängt es von der Größe des Beckens ab.
Am besten machst Du Dir eine Skizze mit dem Grundriss deines Beckens, den gewählten Einrichtungsgegenständen und der notwendigen Technik. Dann kannst du ausprobieren, welche Pflanzen wohin passen und wie viele Du in etwa benötigen wirst. Für den Anfang reichen einige schnellwüchsige, unkomplizierte Pflanzen, die dafür sorgen, das sich nicht sofort Algen entwickeln können.

Hintergrundpflanzen

Dies sind meistens Stängelpflanzen. Sie werden im Handel in verschieden großen Bunden angeboten. Sie werden von einem Bleistreifen zusammengehalten, damit sie im Wasser untersinken. Vor dem Einpflanzen ist dieser Bleistreifen unbedingt zu entfernen. Bei Stängelpflanzen sollte vor dem Einpflanzen der Stängel etwas beschnitten werden, außerdem werden die unteren Blätter entfernt. Stängel werden einzeln eingepflanzt. Dafür wird ein kleines Loch im Bodengrund gebohrt und die Pflanze hineingesteckt. Ebenfalls für den Hintergrund geeignet sind große Rosettenpflanzen oder Pflanzen mit einer Knolle oder einem Rhizom.

Der Mittelgrund

Hier finden kleiner bleibende Stängelpflanzen ihren Platz. Außerdem sehen Rosettenpflanzen in größeren Gruppen sehr attraktiv aus. Sie werden in Töpfen verkauft und in Steinwolle kultiviert. Diese ist vor der Pflanzung zu entfernen. Während die Wurzeln mit Wasser abgespült werden, werden die sie mit der Schere etwas eingekürzt. Dabei werden die Pflanzen vorsichtig vereinzelt. Jede Pflanze wird in ihr eigenes Pflanzloch gesteckt. Dazwischen wird genügend Platz gelassen. Viele Rosettenpflanzen vermehren sich durch Ausläufer, mit der Zeit können sie ganze Teppiche bilden.

Vordergrundpflanzen

Dazu gehören kleinbleibende und bodendeckende Pflanzen. Wegen ihrer Winzigkeit sie sind etwas schwieriger einzupflanzen. Zu den Vordergrundflanzen gehören auch so genannte Mooskugeln, die besonders in Garnelenbecken beliebt sind. Für das Nano Aquarium kommen sehr viele der kleinen Vordergrundpflanzen in Betracht.

 

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Aufsitzerpflanzen

Dazu zählen einige Rhizompflanzen und Farne. Sie werden auf der Aquarium Einrichtung aufgebunden und wachsen dort fest. Im Handel sind schon fertig bepflanzte Steine oder Wurzeln im Angebot.

Schwimmpflanzen

Diese Pflanzen wachsen frei schwimmend an der Wasseroberfläche. Werden sie zu zahlreich können sie den anderen Pflanzen im Becken zu viel Licht wegnehmen. Sie sollten demnach regelmäßig beschnitten oder ausgedünnt werden. Schwimmpflanzen sind bei einigen Fischen sehr beliebt, die ihre Nester zwischen den Wurzeln der Pflanzen bauen oder darin ablaichen.

Aquarienbewohner

Schnecken

Reine Schneckenaquarien sind selten. Meist werden sie mit anderen Tieren vergesellschaftet. Schnecken helfen dabei überzähliges Futter zu verwerten. Sie fressen abgestorbene Pflanzenteile oder helfen dabei den Bodengrund aufzulockern. Leider haben einige Schneckenarten die Gewohnheit auch gesunde Aquariumpflanzen anzufressen.

Garnelen und Krebse

Zwerggarnelen sind vor allem im Nano Aquarium beliebt. Die kleinen bunten Tiere können gut dabei beobachtet werden, wie sie die Mooskugeln abweiden. Größere Garnelen oder Krebse lassen sich auch mit Fischen vergesellschaften, wobei aber Vorsicht angebracht ist. Krebse häuten sich und sind in dieser Zeit besonders anfällig für Störungen.

Frösche

Im Handel befinden sich ab und an Zwerkrallenfrösche. Sie leben ausschließlich unter Wasser. Dennoch sollte das Becken gut abgedichtet sein, damit kein Frosch herausklettern kann. Ihren Namen haben sie von kleinen Krallen an ihren Schwimmfüßen. Sie lassen sich mit Fischen vergesellschaften und stellen an die Haltung ähnliche Ansprüche.

Fische

Es gibt sehr viele unterschiedliche Fische für Aquarien.
Hier erfolgt nur ein kurzer Überblick über die verschiedenen Fischgruppen und ihre Bedürfnisse.

Unseren Beitrag über Fischfutter findest Du hier.

Salmler

Neonsalmler

Neonsalmler

Diese Fische stammen ursprünglich aus Afrika oder Mittel- und Südamerika. Sie leben meist in kleineren oder größeren Schwärmen. Ein Verhalten das sie auch in Aquarien bevorzugen. Kleinbleibende Arten können schon in kleineren Becken erfolgreich gepflegt werden. Größere Arten fühlen sich mit mehr freiem Schwimmraum wohler. Als Futter nehmen sie sowohl gängiges Fertigfutter, als auch Lebend- oder Frostfutter an.

Barben und Bärblinge

Sie stammen aus Eurasien oder Afrika. Sie sind den Salmlern ähnlich, aber etwas fülliger in der Form. Auch sie leben gern in Gruppen. Unter den Barben gibt es gründelnde Arten, was beim Bodengrund berücksichtigt werden sollte. Außerdem fressen sie gern Pflanzenfutter und knabbern dann und wann an den Aquariumpflanzen.

Schmerlen

Sie sind ebenfalls in Eurasien und Afrika zu Hause. Diese Aquarium Fische sind erst für größere Becken geeignet. Sie leben am Boden, wo sie gern auf Nahrungssuche gehen. Auch sie bevorzugen ein Leben in der Gruppe. Schmerlen mögen es, sich in ein Versteck zurückziehen zu können. Sie fressen alle gängigen Futtersorten, am liebsten jedoch Würmer oder Schnecken. Einige Arten leben hingegen vegetarisch.

Grundeln

Interessant an dieser Gruppe ist, das sie nahezu weltweit vorkommen und zwar in Süßwasser, Brackwasser und Salzwasser. Sie sind also auch für das Meerwasseraquarium geeignet. Grundeln sind sehr farbenfroh. Die Männchen sind territorial und unterdrücken Schwächere. Eine Gruppe sollte deshalb aus einem Männchen mit mehreren Weibchen bestehen. Grundeln benötigen Höhlen in die sie sich zurückziehen können.

Regenbogenfische

Regenbogenfisch

Regenbogenfisch

Wie der Name vermuten lässt sind diese Fische mehrfarbig. Sie stammen aus Australien und Ozeanien. Auch hier ist es empfehlenswert die Fische in Gruppen mit einem Männchen und mehreren Weibchen zu halten. Diese Aquarium Fische sind sehr laichfreudig und zuweilen gelingt es, die Jungfische aufzuziehen. Gefüttert werden können sie mit allen verfügbaren Futtersorten, wichtig ist, dabei Abwechslung ins Spiel zu bringen.

Welse

Dies sind reine Süßwasserfische, die weltweit am Boden von Gewässern vorkommen. Im Gegensatz zu anderen Fischen haben sie keine Schuppen sondern allenfalls Knochenplatten die ihre Körper schützen. Harnischwelse werden paarweise gepflegt, sie ziehen ihren Nachwuchs in Höhlen auf. Panzerwelse leben in kleinen Gruppen. Sie gründeln gern am Boden nach Futter.

Killifische

Dies sind besonders interessante Fische, die in Amerika, Asien, Afrika und Südeuropa heimisch sind. Sie sind teilweise sehr bunt gefärbt. Ihre Lebensweise unterscheidet sich stark von der anderer Fische. Zu ihnen gehören Arten, die saisonal leben. Das bedeutet das sie teilweise nur ein Jahr leben. Sie legen Eier in Gewässer, die austrocknen. Nach der Regenzeit schlüpfen die Jungfische, wachsen rasch heran, paaren sich und sterben, wenn die Gewässer wieder austrocknen.

Lebendgebährende

Darunter gehören die häufigsten Aquarium Fische. Ursprünglich stammen sie aus Mittelamerika, dem Süden der USA und Südamerika. Sie bringen ihre Nachkommen lebend zur Welt. Im Aquarium bedeutet das jedoch, dass es rasch zu einer Überbevölkerung kommen kann, wenn die Geschlechter nicht getrennt werden. Sie fressen alle verfügbaren Nahrungssorten, bevorzugen jedoch zum Teil mehr Nahrung pflanzlichen Ursprungs.

Labyrinther

Sie stammen aus tropischen und subtropischen Zonen Asiens. Die Besonderheit dieser Fische liegt in ihrem zusätzlichem Atmungsorgan, dem Labyrinth. Sie müssen im Aquarium unbedingt Zugang zur Wasseroberfläche haben, um Luft aufnehmen zu können. An der Wasseroberfläche bauen sie auch ihre Schaumnester zwischen den Wurzeln von Schwimmpflanzen. Dort werden die befruchteten Eier vom Männchen bewacht. Labyrinther werden paarweise gepflegt, einige Männchen sind untereinander aggressiv.

Zwergbuntbarsche

Zwergbuntbarsch

Zwergbuntbarsch

Dazu gehören alle Buntbarsche die nicht größer als zehn bis zwölf Zentimeter werden. Sie sind entweder in Südamerika oder in Afrika beheimatet. Diese Fische bilden Reviere. Gepflegt werden sie paarweise oder im Harem, also ein Männchen mit mehreren Weibchen. Das Gelege wird in einer Höhle bewacht. Einige Zwergbuntbarsche sind schwierig bei der Fütterung. Sie bevorzugen Leben- oder Frostfutter.

Große Buntbarsche

Sie stammen entweder aus Mittel- oder Südamerika oder aus den beiden Seen Tanganjika und Malawi. Individuen dieser Arten zu vergesellschaften ist schwierig. Manche Arten jagen andere Tiere bis zum Tod. Je größer das Becken ist, umso leichter lassen sich mehrere große Buntbarsche pflegen. Sie tolerieren selten Pflanzen im Becken. Allenfalls Pflanzen mit großen, festen Blättern. Unter Buntbarschen gibt es reine Fleischfresser, Gemischtköstler oder reine Pflanzenfresser. Interessant ist die Fortpflanzung, insbesondere unter den Maulbrütern.

Fischfutter

Am häufigsten findet Trockenfutter Verwendung. Angeboten wird es als Pulver, für Jungfische, Flocken für große Fische oder Granulat. Futtertabletten sinken zu Boden und dienen Welsen als Nahrung. Dafür gibt es auch reine Pflanzenfuttertabletten.
Neben Trockenfutter findet auch Lebendfutter Verwendung. Es kann im Handel gekauft oder selbst gezüchtet werden. Dazu gehören Würmer, Mückenlarven oder Kleinkrebse.
Frostfutter besteht aus eingefrorenem Lebendfutter. Es muss vor der Verwendung aufgetaut und abgespült werden.
Für Larven und Jungfische gibt es spezielle Futtermittel.

 

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Mittel zur Wasserpflege

Im Handel kannst Du nicht nur Dein Aquarium kaufen. Es gibt dort auch diverse Mittel, die Dir helfen, Dein Aquarium zu pflegen. Bei der Vorstellung im Aquarium Test wurden schon Wasseraufbereiter und Wasserpflegemittel zur Reduzierung der Wasserwechsel erwähnt. Ebenfalls erhältlich sind Mittel die einzelne Wasserwerte beeinflussen können. Damit wird es möglich andere Fische zu halten. Hast Du ein Problem mit Algen, gibt es auch chemischen Algenvernichter. Damit solltest Du jedoch vorsichtig umgehen. Er kann auch Wirbellosen schaden.

Aquarium einrichten Schritt für Schritt

1. Kontrolle des Beckens und Zubehörs

Nach der Lieferung oder dem Kauf des Aquariums solltest Du alles Auspacken und auf Vollständigkeit prüfen. Prüfe außerdem vor allem das Becken auf tadellose Verarbeitung.
Stelle das Becken an einem leicht zugänglichen Platz auf und fülle es mit Wasser. Danach lässt du es einige Stunden stehen m zu testen, ob es dicht ist. In dieser Zeit kannst du auch die Funktionsfähigkeit von Filter oder Heizer testen.
Läuft das Becken nicht aus, kannst Du es wieder entleeren und gleichzeitig dabei die Scheiben säubern.

2. Das Aufstellen des Beckens

Auf den Unterschrank wird die Unterlage ausgebreitet, sie gleich etwaige Unebenheiten aus und isoliert den Boden des Aquariums. Stelle das Becken darauf. Kontrolliere mit einer Wasserwaage, das es möglichst waagerecht steht.

3. Der Boden

Sofern du einen Bodenheizer verwenden willst, wird dieser zu erst auf dem Boden angebracht. Darüber kommen entweder sofort der gewählte Bodengrund oder zu erst ein Bodendünger. Vergiss nicht den Bodengrund vor der Verwendung zu waschen. Spüle ihn so lange, bis das ablaufende Wasser ohne Trübung bleibt.

4. Die Technik

Bringe an den dafür vorgesehenen Stellen den Filter und den Heizer an. Kontrolliere, das die Markierungen an den Geräten mit dem zukünftigen Wasserstand übereinstimmen. Befestige an der Frontscheibe des Beckens ein Thermometer.

5. Die Dekoration

Stelle Steine oder Wurzeln an die dafür vorgesehenen Plätze. Steine solltest du vor der Verwendung abbürsten. Wurzeln sollten einige Tage gewässert werden. Strukturiere dein Becken auch mit Tonröhren oder Höhlen.

6. Die Bepflanzung

Bei einem größeren Becken ist es vorteilhaft zu erst einen Teil des Wassers einlaufen zu lassen, damit die Pflanzen während der Bepflanzung nicht austrocknen.
Breite alle Pflanzen, die du dir ausgewählt hast in einer Schüssel mit Wasser aus. Entferne Steinwolle oder Bleistreifen und Kunststofftöpfe. Beschneide außerdem beschädigte Wurzeln oder Blätter. Schneide bei Rosettenpflanzen die Wurzeln etwas zurück.
Nun kannst Du mit dem Bepflanzen beginnen. Arbeite dabei von hinten nach vorn und pflanze eine Art nach der anderen vorsichtig ein.

7. Wasser einfüllen

Gehe dabei möglichst vorsichtig vor, um ein aufwirbeln des Bodengrundes zu verhindern. Befülle das Becken bis zu der dafür vorgesehenen Höhe. Benutze am besten schon vorgewärmtes Wasser. Es sollte jedoch nicht wärmer als 25 Grad sein.

 

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8. Einfahrphase

Schalte die Beleuchtung, den Filter und den Heizer ein und lasse das Becken so einige Tage oder Wochen stehen. In dieser Zeit beginnen die Pflanzen zu wachsen. Bakterien bilden sich, die schädliche Stoffe im Becken abbauen und als Nährstoffe für das Pflanzenwachstum nutzbar machen. In dieser Zeit sollten noch keine Tiere ins Becken eingesetzt werden, es könnte sonst zu einer Vergiftung kommen.
Es lohnt sich in der Einfahrphase ab und an die Wasserwerte zu kontrollieren. Vor allem der Nitritwert ist aufschlussreich. Ist nach einiger Zeit kein Nitrit mehr messbar, können Tiere ins Becken einziehen.

Neue Fische oder Pflanzen einsetzen Schritt für Schritt

1. neue Pflanzen oder Fische für das Aquarium kaufen

Wenn Du im Geschäft neue Pflanzen oder Fische kaufst, werden sie in einer Folietüte mit Wasser und Luft verpackt. Pflanzen können auch ohne Wasser verpackt werden, sofern sie feucht bleiben. Je nach Witterung solltest Du Fische oder Pflanzen noch zusätzlich verpacken, damit sie nicht auskühlen. Danach geht es auf dem schnellsten Weg nach Hause.

2. zu Hause auspacken

Pflanzen sollten in einem Eimer mit Wasser und einem Regelheizer einige Tage lang gewässert werden. Die meisten Aquariumpflanzen sind stark gedüngt oder mit Pflanzenschutzmitteln behandelt. Es könnte anderen Bewohnern des Beckens schaden, wenn die Pflanzen sofort eingesetzt werden.
Fische werden in ihrer Transporttüte belassen. Öffne sie und hänge sie so in das offene Aquarium, das kein Wasser hinaus oder hinein gelangen kann. Eventuell hilft es den Rand der Tüte einige Male umzuschlagen und mit einer Klammer am Beckenrand zu befestigen. Jetzt kann sich das Wasser in der Tüte der Wassertemperatur des Beckens angleichen.

3. angleichen der Wasserwerte

Um ein langsames Gewöhnen an die neuen Wasserwerte im Becken zu gewährleisten, kannst Du mit einem Becher langsam etwas Wasser aus dem Becken in die Tüte füllen. Etwa ein Becher pro halbe Stunde ist ausreichend. Am besten, bis sich das Volumen in der Tüte verdoppelt hat.

4. Einsetzen von Pflanzen

Lege die Pflanzen in eine Schüssel mit Aquarienwasser und kontrolliere sie auf Schäden an Blättern oder Wurzeln. Schadhafte Stellen entfernst du mit einer Schere. Dabei entfernst Du auch eventuelle Schneckengelege. Danach kannst du die Pflanzen ins Becken einpflanzen.

5. Einsetzen der Fische

Fange die Fische mit einem Netz aus dem Transportbeutel und gib sie sofort ins Becken. Hast Du sehr wertvolle Fische in Deinem Becken, ist es sicherer, Neulinge zuerst in einem Quarantänebecken unter zu bringen. Zeigen sie keinerlei Krankheitsanzeichen können sie in das eigentliche Aquarium einziehen.

Aquarien pflegen Schritt für Schritt

1. tägliche Kontrolle

Dabei fütterst du Deine Fische und achtest darauf, ob sie sich ihrer Art entsprechend verhalten. Sind sie munter und fressen gut oder schwimmen sie teilnahmslos im Becken? Letzteres kann auf eine Krankheit hindeuten und sollte genauer beobachtet werden. Überprüfe außerdem die Funktionsfähigkeit der Technik.

2. der wöchentliche Teilwasserwechsel

Einmal in der Woche solltest Du einen teil des Wassers im Becken austauschen. Dafür entnimmst Du mit einem Schlauch ungefähr ein Viertel des Wassers und füllst das Becken anschließend mit frischem Wasser auf. Sinnvoll ist es, das Wasser vorher zu erwärmen.

3. Reinigung des Filters

Wenn der Durchfluss des Filters nachlässt, ist es an der Zeit den Filter zu reinigen oder die Filtermedien auszutauschen. dafür wird das Filtermedium dem Filter entnommen und in lauwarmen Wasser gründlich durchgespült, danach setzt Du das Filtermedium wieder ein. Bei einem Austausch der Filterkartusche entfällt das Reinigen. Das Gehäuse des Filter sollte ebenfalls dann und wann gesäubert werden.
Bei dieser Gelegenheit können auch die Scheiben des Beckens gesäubert werden. Dafür wird kein Reinigungsmittel benutzt, es reicht ein spezieller Scheibenreiniger für Aquarien. Das ist ein Griff mit scharfer Klinge, der eventuelle Ablagerungen abschabt.

Fische brauchen immer eine passende Temperatur, daher ist eine Heizung im Aquarium nicht weg zu denken. Hier gibt es unseren Vergleich zum Thema.

 

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Quellen und weitere führende Informationen:

https://www.aquariumforum.de/
https://www.zierfischforum.info/
http://www.aquarium-ratgeber.com
https://de.wikipedia.org/wiki/Aquarium

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