Kleine Hunderassen im Überblick

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Fragst Du dich, welcher kleine Hund am besten zu Dir passt? Bei uns erhältst Du einen Überblick über kleine Hunderassen. Wir erklären Dir die Vorteile, Eigenschaften, Bedürfnisse und Ernährungsweise kleiner Hunde, damit Du die richige Entscheidung treffen kannst. Einer Zukunft mit Hund steht dann nichts mehr im Weg.

Vorteile kleiner Hunderassen

Platzbedarf: Ob in der Wohnung, im Bus oder bei der Größe der Decke – ein kleiner Hund braucht nicht viel Platz. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass kleine Hunde auch weniger Auslauf brauchen. Jede Rasse hat ihre individuellen Ansprüche, auf die der Besitzer eingehen sollte.

Mit dem Hund unterwegs: Auf Reisen, in Hotels, im Restaurant oder bei Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln – Du kannst einen kleinen Hund oft problemlos überall mit hinnehmen.

Den Hund tragen: Ein kleinen Hund kannst Du schneller mal auf den Arm nehmen und tragen als einen großen. Wenn Hunde älter werden, kann es sein, dass sie Treppen nicht mehr alleine steigen können. Das solltest Du vor dem Kauf eines Hundes auf jeden Fall bedenken.

Kosten: Ob ein kleiner oder großer Hund – jeder braucht eine gewisse Ausstattung und bringt Futter-, Versicherungs- und Tierarztkosten mit sich. Nur aufgrund ihrer geringeren Größe, sind kleine Hunderassen also nicht günstiger in der Haltung.

Erziehung: Auch bei der Erziehung und der Arbeit mit dem Hund gibt es große rassespezifische Unterschiede. Jeder Hund, also auch die kleinsten Rassen, brauchen eine gewisse Erziehung, Konsequenz und eine gute Bindung zu ihrer Bezugsperson. Es ist wichtig, dass Ihre Persönlichkeit mit der des Hundes zusammenpasst.

Höheres Lebensalter: Kleine Hunderassen werden in der Regel älter als große.

Eigenschaften und Bedürfnisse kleiner Hunderassen

Oft wird behauptete, dass kleine Hunderassen viel weniger Bewegung als große Rassen brauchen und somit auch nicht so oft an die frische Luft müssen. Das ist aber nicht immer der Fall und Du solltest Dir über rassespezifische und individuelle Unterschiede bewusst sein. Zu den kleinen Hunderassen zählen viele Terrier und der Dackel, die früher und auch heute noch für die Jagd eingesetzt werden.

Viele Rassen neigen immer noch zu Territorialverhalten, Bellfreudigkeit und Jagdverhalten. Ein Vorteil ist, dass Du mit vielen Hunde, die früher für die Arbeit eingesetzt wurden, Hundesport machen kannst und sie sich auch für andere Aktivitäten begeistern können. Mit der nötigen Erziehung können sie tolle Begleithunde werden. Schau Dir am besten unsere Übersicht mit allen kleinen Hunderassen genauer an und informiere Dich über die Herkunft und Geschichte der Rassen.

Gesundheit und Ernährung

Kleine Hunderassen haben in der Regal eine höhere Lebenserwartung. Es lässt sich jedoch nicht pauschal sagen, dass kleine Hunderassen widerstandsfähiger sind. Wie bei allen Hunden, sind gewisse Rassen anfälliger für bestimmte Krankheiten.

Bei kleinen Rassen sind unter anderem die Patellaluxation und die Neigung zur Zahnsteinbildung und anderen Zahnproblemen zu nennen. Wie bei jedem Hund, sollten Halter auf eine Ernährung achten, die den individuellen Nährstoffbedarf des Hundes berücksichtigt.

Verniedlichung und andere Probleme

Dass kleine Hunde süß sind, steht außer Frage. Gerade in Sachen Hundeerziehung ist es aber sehr wichtig, sie deshalb nicht ständig zu verniedlichen und wie Kuscheltiere zu behandeln. Dem Hund tut es nicht gut, wenn er sich benehmen kann, wie er will und bei Problemen schnell von seinem Herrchen oder Frauchen auf den Arm genommen wird. Du solltest Ihn auch nicht bestätigen, wenn er große Hunde anbellt oder anknurrt und ihn für seinen Mut zu loben. Denn nur weil ein Hund klein ist, darf er sich noch lange nicht aufführen wie er will.

Andere Hundebesitzer neigen dazu, ihren kleinen Vierbeiner mit übermäßiger Strenge zu erdrücken und bei jedem Mucks zurechtzuweisen. Gerade bei munteren Hunderassen wie dem Jack Russell Terrier kommt das oft vor und kann zu Verhaltensauffälligkeiten führen. Wenn du einen kleinen Hund hast, ist es wichtig das Mittelmaß zu finden und ihn weder zu viel zu verhätscheln, noch zu sehr herumzukommandieren.

Kleine Hunderassen auf einen Blick

Hier findest Du eine Übersicht von kleinen Hunderassenmit einer Schulterhöhe bis 39 cm. Von der Herkunft bis zu Charaktereigenschaften und Ernährung erfährst Du alles, was du über die jeweilige Hunderasse wissen musst.

Affenpinscher

American Water Spaniel

Australian Silky Terrier

Basset Bleu de Gascogne

Belgischer Griffon

Bichon Friese

Bichon Frisé

Bologneser

Bolonka Zwetna

Border Terrier

Cairn Terrier

Cavalier King Charles Spaniel

Chihuahua

Chinesischer Schopfhund

Clumber Spaniel

Cocker Spaniel

Coton de Tulear

Dackel

Deutscher Jagdterrier

Deutscher Kleinspitz

Deutscher Pinscher

English Toy Terrier

Französische Bulldoge

Havaneser

Jack Russell Terrier

Japan Cin

Japan Spitz

Karelischer Bärenhund

Lhasa Apso

Löwchen

Malteser

Maltipoo

Mini Australian Shepard

Norfolk Terrier

Norwich Terrier

Papillon

Pekingese

Peruanischer Nackthund

Phalene

Pudel

Puggle

Scottish Terrier

Shar Pei

Sheltie

Shih Tzu

Tibet Spaniel

Tibet Terrier

Welsh Corgi Pembroke

Zwergpinscher

Quellen:

Susanne Müller-Rielinger: Kleine Hunde. Gräfe und Unzer, 2009.

Gabriele Lehari: 50 „kleine“ Hunderassen. Oertel Und Spoerer GmbH, 2019.

Astrid Nestler: Welche Hunderasse passt zu mir? Die tollsten Hunde für Sportskanonen, Familienmenschen, Couchpotatoes & Co. Gräfe und Unzer, 2012.

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