Lhasa Apso

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Größe:
25-28 cm
Gewicht:
5-8 kg
Herkunft:
Tibet
Lebensdauer:
12-14 Jahre
Farbe:
braun, schwarz, weiß, zweifarbig
Geeignet als:
FCI Gruppen:
Auslauf
Haaren
Fellpflege
Für Anfänger geeignet
Anfälligkeit für Krankheiten
Intelligenz
Verspieltheit
Familienfreundlich
    wenig:

    viel:

Größe und Gewicht

Größe: 25 bis 28 cm

Gewicht: 5 bis 8 kg

Aussehen

Lhasa Apsos bieten eine breite Farb-Palette, von gold über creme, schwarz, weiß und grau. Sie haben feines, langes Haar mit dichter Unterwolle.

Geschichte

Die Ursprünge dieser bezaubernden Hunderasse liegen in den Klöstern Tibets. Der Lhasa Apso und der Tibet Terrier waren vermutlich früher eine Rasse, bis schließlich der Lhasa Apso als kleinere Rasse herausgezüchtet wurde. Dabei könnte auch der Tibet Spaniel beteiligt gewesen sein. Der kleinere Lhasa Apso diente nun nicht mehr in erster Linie als Hütehunde von Schaf- und Ziegenherden, sondern eher als treue Begleiter und wachsame Beschützer über das Kloster. An kalten Tagen wurden sie gerne von den Mönchen herumgetragen, um sich die Hände zu wärmen. Kurz nach Beginn des 20. Jahrhunderts gelangten die ersten Lhasa Apsos nach Großbritannien. Aber erst 1934 erkannte der British Kennel Club die Rasse offiziell an. Mittlerweile werden Lhasa Apsos auf der ganzen Welt gehalten und sind auch in Deutschland eine beliebte Hunderasse.

Erwachsener Lhasa Apso / © 123 RF / fotojagodka
Erwachsener Lhasa Apso / © 123 RF / fotojagodka

Charakter

„Little People“, also „kleine Menschen“ werden die Lhasa Apsos auch genannt und genauso ist ihr Benehmen. Sie sind anhänglich und anpassungsfähig, Fremden gegenüber jedoch mißtrauisch, sehr stolz, eigensinnig und selbstbewusst. An sich sind Lhasa Apsos gute Familienhunde, suchen sich jedoch gerne eine Bezugsperson aus, an der sie dann ganz besonders hängen. Längeres Alleinebleiben ist nichts für die kleinen Wuschel. Durch ihre handliche Größe kann man sie allerdings ja auch beinahe überall hin mitnehmen, sogar ins Flugzeug. Lhasa Apsos wurden als Begleithunde gezüchtet und haben daher keinen nennenswerten Jagdtrieb. Trotzdem sind sie wachsam und melden Auffälligkeiten umgehend durch Bellen.

Wie alle tibetischen Hunderassen sind auch die Lhasa Apsos sehr robuste Hunde, die auch längere Wanderungen problemlos mitmachen können. Trotz seiner geringen Größe benötigt der Wuschel auch im Alltag ausreichend Bewegung und Beschäftigung.

Aufgrund seines eher katzenhaften Charakters ist der Lhasa Apso kein Hund, der zur Unterwürfigkeit erzogen werden kann. Wer aber nach einem kleinen, treuen, anhänglichen aber trotzdem selbstbewussten Hund sucht, findet ihn vielleicht im Lhasa Apso.

Das lange Fell dieser Rasse muss regelmäßig von Verunreinigungen befreit und gründlich gebürstet werden, sonst kommt es zu hartnäckigen Verfilzungen.

Gesundheit und Lebenserwartung

Der Lhasa Apso ist ein robuster, kleiner Hund mit einer hohen Lebenserwartung von bis zu 15 Jahre und älter.

Verwandte und ähnliche Rassen

Tibet Terrier, Tibet Spaniel, Shi-Tzu, Havaneser, Bolonka Zwetna, Löwchen

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