Größe und Gewicht

Größe: 51 bis 55 cm
Gewicht: 15 bis 20 kg

Aussehen

Der Border Collie hat mittellanges Fell mit weicher Unterwolle. Die klassische Färbung ist schwarz-weiß, es gibt den Border Collie aber auch in schwarzbraun, tricolor, blue merle und braun. Dabei sind Kopf, Hals, Pfoten und Schwanz immer weiß gefärbt.

Geschichte

Der Border Collie – und somit sein Name – stammt aus den sogenannten Border Counties, einem Landstrich zwischen England und Schottland. Erstmals werden schwarz-weiße Hütehunde um 1750 erwähnt. Die Rasse, so wie wir sie heute kennen, entstand Ende des 19. Jahrhunderts. Der Ur-Ahne aller Border Collies hieß Old Hemp und wurde 1893 geboren. Er zeigte ein auffälliges Talent zum Schafehüten, wobei er kaum auf Kommandos seines Menschen angewiesen war. Seine Nachkommen waren dementsprechend gefragt bei den umliegenden Farmern und somit verbreitete sich die Rasse in der ganzen Umgebung. Heute gehören die Border Collies zu den Rassen, die in vielen Teilen der Welt (hauptsächlich Großbritannien, Australien und Neuseeland) tatsächlich noch ihrer eigentlichen Bestimmung nachgehen und Schafherden hüten. Auch in Deutschland gibt es mittlerweile eine große Fangemeinde um den schwarz-weißen Hütehund.

Charakter

Seine eigentlich Aufgabe – nämlich das Hüten – erforderte hohe Intelligenz, selbständiges Handeln und unermüdlichen Arbeitseifer. Ganz genau diese Eigenschaften stecken in jedem Border Collie.

Das macht ihn zu einem Hund für Spezialisten. Mit einem Border Collie muss geistig und körperlich gearbeitet werden und das möglichst täglich und möglichst abwechlungsreich. Immer die gleiche Aufgabe langweilt ihn schnell. Hundesport ist ideal für ihn, ob nun Agility, Flyball oder Dogdancing.

Der Border Collie kann ein guter Familienhund sein, der sich prima mit Kindern versteht. Dazu muss er aber auch genügend ausgelastet werden. Das beste Zuhause für den Border Collie ist ein Haus mit Hof und Garten, idealerweise mit Tieren zum Hüten und einer sportlichen Familie, die viel mit ihm unternimmt.

Wird ein Border Collie nicht artgerecht ausgelastet, kann das schnell zum Problem werden. Die Hunde reagieren mit Nervosität, Zerstörungswut und Agressivität. Doch Vorsicht: Ein Arbeitstier wie der Border Collie muss auch lernen, im Haus Ruhe zu halten. Daher sollte vor allem im Welpenalter darauf geachtet werden, dass es im Haus keine großen Spielaktionen oder Beschäftigungen gibt. Viele Border Collies arbeiten und toben bis zur totalen Erschöpfung, es ist daher am Menschen, dem Hund zu zeigen, wann es Zeit ist, zu ruhen. Manchmal kann dabei eine Hundebox helfen, an die der Welpe jedoch erst langsam und positiv gewöhnt werden muss.

So hübsch Border Collies auch aussehen: Der Halter braucht Hundeerfahrung, viel Zeit, Geduld und Lust an der Hundearbeit. Ein Border Collie gehört nicht in eine Stadtwohnung, in der er im schlimmsten Fall auch noch täglich mehrere Stunden alleine sein muss.

Gesundheit und Lebenserwartung

Der Border Collie ist eine robuste Rasse. Ab und an kommt es zu Ohren- und Augenanomalien. Der Border Collie kann bis zu 15 Jahre alt werden.

Verwandte und ähnliche Rassen

Collie, Sheltie, Bearded Collie, Australian Shepherd

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