Ratgeber: Welche Hunderassen besonders gut zu sportlichen Menschen passen

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Bevor ein Hund in den Haushalt einzieht, kommt zunächst die Frage auf, welcher Rasse das neue Familienmitglied angehört. Insbesondere, wenn du zu den sportlichen Typen gehörst, solltest du dir die Wahl nicht zu einfach machen.

Nicht jede Hunderasse ist für besonders agile Menschen geeignet. Einige Hunde haben einen verstärkten Drang danach, sich zu bewegen. Andere können von Natur aus an heißen Sommertagen bei einem Lauf durch den nahen Park nicht mithalten. Dieser Ratgeber stellt Hunderassen vor, die ideal zu sportlichen Menschen passen. 

Wodurch zeichnen sich agile Hunde für Sportler aus? 

Grundsätzlich brauchen alle Vierbeiner täglichen Auslauf und ein gesundes Maß an Bewegung. Dennoch gibt es etliche Rassen, die als besonders anspruchsvoll gelten. Dies trifft beispielsweise auf Hüter, Treib-, aber auch Jagdhunde zu.

Genannte Vierbeiner geben sich mit einem frühmorgendlichen Spaziergang nicht zufrieden. Stattdessen brennen sie förmlich darauf, sinnvoll (sportlich) beschäftigt zu werden. 

Hundesportarten wie Obedience oder Agility, die deinen Vierbeiner beim Sport belasten, ohne ihn zu überfordern, sind dafür genau richtig. 

Welche Hunderassen fühlen sich bei Läufern sehr wohl? 

Hast du dich als Läufer schon gefragt, welche Hunderassen ausdauernder sind als andere? Auf diese Frage gibt der nachfolgende Abschnitt eine Antwort. 

Eine Auflistung vieler Hunderassen kann außerdem helfen, dir zunächst einen Überblick zu verschaffen. Grundsätzlich gelten viele Vorsteh- und Jagdhunde als belastbare Begleiter auf weiter Flur. Hierbei solltest du zunächst hinterfragen, ob du eher ein Typ für kurze oder lange Läufe bist.

Nicht jeder Hund, der gerne über kurze Distanzen schnell rennt, kann im Ausdauerlauf Schritt halten. Die nachfolgenden Hunde sind jedoch allgemein als sehr gute Laufpartner auf vier Pfoten anzusehen. 

Eine gute Hunderasse für Läufer ist der Australien Shepherd. Als echtes „Arbeitstier“ lässt sich dieser Vierbeiner so schnell durch nichts kaputtkriegen. Stattdessen musst du dem agilen Hund oftmals selbst dessen eigene Grenzen aufzeigen.

Ob bei einer ausgedehnten Fahrrad-Tour oder einem langen Lauf am See: Dieser Hund ist alles, aber kein Couchpotato. Er macht sowohl auf ebenen Wegen, als auch bei Hindernisparcours eine gute Figur. Zudem tust du dieser Rasse mit zusätzlichen sportlichen Einheiten – etwa einer Sportart wie Flyball oder Agility – einen Gefallen. 

Ein weiterer lauffreudiger Hund ist der intelligente Border Collie. Der Hütehund liebt abwechslungsreiche Aufgaben mit viel Bewegung. Sobald du diesen Hund nicht artgerecht auslastest, kann er im Extremfall aggressiv und zerstörungswütig auftreten.

Eben deshalb gehört die robuste Rasse so oft wie möglich ins Freie. Ihre ausdauernden und energiegeladenen Eigenschaften machen Border Collies zu großartigen Laufgefährten.

Neben den täglichen Laufrunden benötigen Collies geistige Förderung, die sie beispielsweise beim Dogdancing oder Trickdogging erhalten. 

Ein weiterer typischer Laufhund ist der selbstständige und neugierige Dalmatiner. Mit seiner ausgezeichneten Ausdauer läuft der charakterstarke Hund für sein Leben gern. Er kann dich bei einer stundenlangen Joggingtour, als auch beim kurzen Sprint begleiten.

Damit er dauerhaft zufrieden bleibt, benötigt er jeden Tag ausreichend Bewegung. Falls du zu den sportlichen Menschen gehörst, du schon etwas erfahrener mit Hunden umgehen, ist dieser Vierbeiner die richtige Wahl.

Schon der Körperbau weist einen Rhodesian Ridgeback als idealen Läufer aus. Du solltest dir darüber im Klaren sein, es hier mit einem hochanspruchsvollen Vierbeiner zu tun zu haben.

Die aus Südafrika stammende Rasse bringt einen ausgeprägten Jagdinstinkt mit, den es zu beherrschen gilt. Dennoch überwiegen bei dieser Hunderasse die körperlichen Vorteile: Rhodesians haben große Freude daran, Fährten zu folgen und dabei längere Strecken zurückzulegen.

Da warme Temperaturen dem agilen Vierbeiner nichts ausmachen, kannst du ihn problemlos an heißen Sommertagen mit zum Joggen nehmen. 

Bist du gerne auf langen Routen ausdauernd unterwegs? Dann könnte ein leicht abzurichtender Deutscher Kurzhaar ein idealer Begleithund sein. Diese schlanken, athletischen Tiere sind als klassische Jagdhunde mit hervorragendem Geruchssinn imstande, neben einem schnellen Rad mitzuhalten.

Selbst bei ausdauernden Strecken über 15 Kilometer können sie nach entsprechendem Training Schritt halten. Neben dem Laufen lieben die Tiere Apportier- und Suchspiele auf unebenen Untergründen. 

Hoch leben die kleinen Energiebündel der Jack Russell Terrier. Zwar sehen diese Vierbeiner auf den ersten Blick keinesfalls wie geborene Läufer aus – allerdings stecken sie voller Energie und Tatendrang.

Als echte Sportskanonen laufen sie weite Strecken von mehr als zehn Kilometern, ohne zu ermüden. Gemeinhin finden sich Jack Russell Terrier auf breiten Straßen, Stränden und Waldwegen besser zurecht als auf unebenen Trampelpfaden. 

Hunde sollten beim Radsport angeleint auf Höhe der Vorderräder mitlaufen. Die Leine hierbei keinesfalls am Handgelenk, sondern an einem Springerbügel befestigen.  

Welche Hunde eignen sich für Wassersportler? 

Wassersportler sollten sich einen vierbeinigen Freund suchen, der vor dem kühlen Nass nicht zurückschreckt. Im Idealfall ist der Hund, der gern in Seen oder am Meer badet, genauso eine Wasserratte. Es gibt durchaus Rassen, die dieser Beschreibung entsprechen.

Der Golden Retriever etwa ist ein aktiver Begleiter, der gerne im Wasser herausgefordert wird. Als familienfreundliches und geselliges Tier kann solch ein Hund mit Gelenkproblemen so dennoch intensiven Sport mitmachen. Selbiges trifft auf den beweglichen, leicht zu trainierenden Labrador Retriever zu.

Mit seiner Energie hält der Hund ohne Jagdtrieb sowohl schnellere, als auch langsame Läufe am Strand ausgesprochen gut durch. Darüber hinaus ist dieser Vertreter der wasserliebenden Hunde prädestiniert dafür, als Rettungs- oder Therapiehund zu arbeiten.

Auch der zu Unrecht als altmodisch betitelte Pudel fühlt sich im Wasser geborgen. Schon Ende des 19. Jahrhunderts setzten Menschen den Pudel als Rasse für die Wasserjagd ein.

Der intelligente Hund legt jedoch im Gegensatz zu anderen gern einmal eine Verschnaufpause ein. Falls du oft langsame Runden im und am Wasser drehst, solltest du daher mit einem Pudel liebäugeln. Eine nicht minder große Wasserratte ist der Neufundländer. 

Er ist ganz wild aufs Schwimmen, kann sich aber auch bei anderen sportlichen Outdoor-Abenteuern auspowern.

Durch Schnee und Eis: Welche Hunderasse macht Wintersportfans glücklich? 

Gut und schön, wenn Laufen und Surfen mit Hunden gut klappen. Inmitten der weißen Pracht unterwegs zu sein, ist jedoch ein gänzlich anderes Kaliber.

Wenn du mit einem Hund gemeinsam durch den Schnee laufen willst, findest du in einem Husky einen wahren Sportsfreund. Selbstverständlich kannst du den mittelgroßen Schlittenhund in einer ausreichend großen Wohnung auch im Sommer in der Stadt halten.

Trotzdem taut der Sibirische Husky als auslauffreudige Rasse besonders in ländlicher Umgebung richtig auf. Am liebsten begleitet er dich bei einer sommerlichen Radtour oder beim Schneewandern.

Mittelgroße Hunde wie Boxer, aber auch Yorkshire und Dackel können eigenständig kleine und mittelgroße Berge erklimmen. Bei riskanten Gelände- und Klettertouren sollten die Vierbeiner besser Zuhause bleiben. 

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