Größe und Gewicht

Größe: 23 bis 27 cm
Gewicht: 3,5 bis 7 kg

Aussehen

Der Havaneser hat langes, weiches Deckhaar, glatt oder leicht gewellt und weiches Unterhaar. Den Havaneser gibt es in allen möglichen beige-Schattierungen, braun, grau oder weiß, mittlerweile auch in schwarz oder schwarz-weiß.

Brauner Havaneser / © 123 RF Eric Isselee

Brauner Havaneser / © 123 RF Eric Isselee

Geschichte

Der Havaneser ist ein kleiner Charmeur. Er gehört zur Gruppe der Bichons. Ursprünglich wurden die niedlichen Hündchen von italienischen Geschäftsleuten nach Kuba gebracht, wo sie reichen Damen als Geschenk übergeben wurden. Damals wurde die Rasse noch als „Havana Silk Dog“ bezeichnet. Als die Hündchen in Kuba als „Zeichen des Kapitalismus“ verachtet wurden, kamen einige Exemplare mit Exilkubanern nach Amerika, wo die gezielte Zucht begann. Anfang der 80er Jahre hielten die Havaneser Einzug in Deutschland. Heute gibt es die lustigen Wuschel weltweit und die Rasse gewinnt zunehmend an Beliebtheit.

Charakter

Der Havaneser ist ein idealer Familienhund. Er ist lebendig und verspielt, aber nicht grob oder ungestüm. Liebend gerne tobt er mit Kinder über die Wiesen oder genießt ausgiebige Spaziergänge. Mit anderen Haustieren versteht er sich in der Regel ausgezeichnet. Durch seine Gelehrigkeit ist der weiße Wuschel gut für den Hundesport geeignet. Auch auf gemäßigten Joggingrunden ist er ein guter Begleiter. Als reines Schoßhündchen eignet er sich nicht, dafür ist er viel zu intelligent und beweglich. Er kann jedoch problemlos auch in einer kleineren Wohnung gehalten werden und verkraftet es, wenn zwischendurch mal eine Gassirunde etwas kleiner ausfällt. Dann freut er sich über eine kleine Spielrunde zuhause mit dem Ball oder einem anderen geliebten Spielzeug.

Jagdtrieb, Agressivität oder Rauflustigkeit braucht man bei dem süssen Kerlchen nicht zu befürchten, daher kommt er gut mit Artgenossen zurecht. Allerdings melden viele Havaneser gerne ungewöhnliches und bellen beispielsweise beim Klingeln an der Tür. Zum Kläffen neigen sie jedoch nicht. Ein Havaneser ist nicht gerne alleine, weil er sehr an seinen Menschen hängt. Durch seine handliche Größe kann er aber auch gut mitgenommen werden.

Das Fell des Havanesers benötigt relativ aufwendige Pflege, im Erwachsenenalter sollte es, je nach individueller Fellbeschaffenheit, mindestens drei- bis viermal in der Woche gebürstet werden. Während der Übergangsphase von Welpen- zu Erwachsenenfell filzt das Fell oft sehr stark, sodass tägliche Fellpflege nötig ist. Bei Bedarf kann es auch etwas geschnitten und gestutzt werden, allerdings sollte das Fell nie zu weit geschoren werden, da es sonst sein kann, dass es erst recht verfilzt und dann immer kurz gehalten werden muss. Zudem sollte man bedenken, dass zu dieser Rasse einfach das lange Fell gehört und den Typ dieses Hundes ausmacht.

Havaneser Welpe / © 123 RF mdorottya

Havaneser Welpe / © 123 RF mdorottya

Gesundheit und Lebenserwartung

Havaneser sind recht gesunde Hunde. Augenprobleme wie zum Beispiel vermehrter Tränenfluß, können auftreten. Zudem kann, wie bei vielen kleinen Rassen, die Patella-Luxation (Knieprobleme) auftreten.

Havaneser können bis zu 15 Jahre alt werden.

Verwandte und ähnliche Rassen

Bologneser, Malteser, Bichon frisé, Löwchen, Coton de Tulear, Tibet Terrier

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