Hovawart

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Größe:
58-70 cm
Gewicht:
25-35 kg
Herkunft:
Deutschland
Lebensdauer:
12-14 Jahre
Farbe:
schwarz, blond, schwarzmarken
Geeignet als:
FCI Gruppen:
Auslauf
Haaren
Fellpflege
Für Anfänger geeignet
Anfälligkeit für Krankheiten
Intelligenz
Verspieltheit
Familienfreundlich
    wenig:

    viel:

Größe und Gewicht

Größe: 58 bis 70 cm
Gewicht: 25 bis 35 kg

Aussehen

Der Hovawart hat mittellanges, leicht gewelltes Fell mit wenig Unterwolle. Den Hovawart gibt es in den Farben blond, schwarz, schwarz mit blonden oder goldenen Marken an Kopf und Körper.

Geschichte

Aus dem Namen Hovawart kann man auch gleich die eigentliche Aufgabe dieser Rasse herauslesen „Der den Hof verwahrt“. Die Rasse entstand den den 1920er Jahren in Deutschland. Ein gewisser Kurt Friedrich König sah mit Sorge, dass die ursprünglichen typischen Hofhunde langsam ausstarben und wollte dem entgegenwirken. Er sammelte einige Gleichgesinnte um sich und es wurden gezielt Hunde gesucht, die den klassischen, robusten Hundetyp darstellten.

Ziel der Zucht war es, einen kräftigen, ausgeglichenen und wachsamen Hund zu erhalten, dem der Schutztrieb und die Gehorsamkeit in die Wiege gelegt wäre. Er sollte nicht viel Gewicht auf die Waage bringen, um schnell und ausdauernd zu sein, jedoch so kräftig, dass er bei Wind und Wetter draußen sein konnte. Schon 1937 wurde der Hovawart als Rasse anerkannt. In den folgenden Jahrzehnten veränderte sich die Rasse immer noch im Aussehen. Doch seit Ende des 20. Jahrhunderts gilt ein einheitlicher Rassestandard. Der Hovawart zählt heute zu den beliebten Hunderassen in Deutschland und wird hauptsächlich als Familienhund gehalten.

Junger Hovawart © 123 RF Bonzami Emmanuelle
Junger Hovawart © 123 RF Bonzami Emmanuelle

Charakter

Der Hovawart benötigt eine sehr konsequente, aber dennoch faire Erziehung. Er ist ausgesprochen intelligent und lernt leicht. Diese Intelligenz lässt ihn aber auch jede Schwäche seines Menschen merken und ausnützen.

Der Hovawart ist sehr am Bewachen seines Reviers und seines Rudels interessiert. Daher kann es auch mal zu einer etwas gespannten Beziehung zu anderen Hunden kommen. Man sollte daher beim Hovawart auf eine gute Sozialisierung vom Welpenalter an achten.

Der Hovawart braucht ausreichende Beschäftigung. Er möchte sich viel bewegen, kann hervorragend zum Beispiel am Fahrrad laufen oder alle möglichen Hundesportarten betreiben. Aber auch zu geistig anspruchsvollen Tätigkeiten wie Begleithund für behinderte Menschen oder Rettungshund eignet er sich gut. Auch in einer Familie mit Kindern fühlt er sich wohl, auch wenn er sich meist einen „Hauptmenschen“ aussucht und diesem besonders zugetan ist.

Wer einen Hovawart hält, wird wohl öfter mal auf seinen hübschen Mischling angesprochen. Denn der Hovawart sieht für einen Laien wirklich wie eine gelungene Mischung aus Labrador und Setter aus. Man sollte jedoch wissen, dass ein Hovawart sich charakterlich sehr von diesen beiden Rassen unterscheidet und meist eine anspruchsvollere Erziehung benötigt.

Ein Hovawart gehört in hundeerfahrene Hände und keinesfalls in eine enge Stadtwohnung.

Gesundheit und Lebenserwartung

Hovawarts sind recht gesunde Hunde. Die Hüftgelenksdysplasie ist durch jahrzehntelange Selektion in der Zucht sehr selten geworden. Hovawarts können bis zu 14 Jahre alt werden.

Verwandte und ähnliche Rassen

Äußerlich ähnliche Rassen: Golden Retriever, Labrador, Flat-Coated Retriever, Irish Setter, Englischer Setter, Gordon Setter

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