Andere Namen

Siberian Husky

Größe und Gewicht

Größe: 50 bis 60 cm

Gewicht: 16 bis 27 kg

Aussehen

Der Husky hat mittellanges, weiches Deckhaar mit dichter Unterwolle. Den Siberian Husky gibt es von weiß bis schwarz, am häufigsten sieht man ihn in schwarzweiß oder grauweiß.

Geschichte

Schlittenhunde wie die Huskys werden schon seit ca. 4000 Jahren erwähnt. Ihren Usprung haben sie wohl im tiefen Sibieren, wo sie die Nomadenvölker begleiteten. Über die Behringstraße kamen die Hunde nach Nordamerika und Mexiko. In Europa lernte man Schlittenhunde erst um 1800 kennen. Das erste organisierte Schlittenhunderennen wurde 1908 in Alaska veranstaltet. Mittlerweile ist das Schlittenhunderennen eine beliebte Sportart geworden und wird in schneearmen Gegenden auch mit Wagen veranstaltet. Die Huskys wurden immer schon auf Kraft und Leistung gezüchtet, sodass die kräftigsten unter ihnen bis zum neunfachen ihres Körpergewichtes ziehen können.

Zwei Huskys / © kazakphoto

Zwei Huskys / © kazakphoto

Charakter

Es gibt ein Sprichwort dass besagt, dass es Hunde und Huskys gibt. Huskys ziehen die Menschen mit ihren stechenden Augen in ihren Bann. Nicht zuletzt, weil sie ihrem Ahnen, dem Wolf von allen Hunderassen am ähnlichsten sehen. Aber ein Husky ist eine echte Herausforderung, auch für Hundespezialisten. Kaum eine andere Rasse ist dermaßen arbeitswillig, bewegungsfreudig und lauf-fanatisch. Kein Wunder, denn Huskys wurden gezüchtet, um über kilometerweite Entfernungen Schlitten zu ziehen.

Wer einen Schlittenhund hat, kann damit rechnen, jeden Tag mindestens 5 Stunden mit diesem Tier unterwegs zu sein. Am Besten eignen sich Laufen am Fahrrad oder das Ziehen eines Hundeschlittens, um ihn auszulasten. Auch in Westeuropa hat sich eine Hundeschlitten-Gemeinde gebildet, die Wettkämpfe veranstaltet. Wer nicht so weit gehen möchte, findet im Husky jedoch auch beim Fahrradfahren oder beim Reiten einen ausdauernden Begleiter. Bei sehr sommerlichen Temperaturen sollten Sie anstrengendere Aktiväten in die frühen Morgen- oder späteren Abendstunden verlegen, da Hitze und starke Sonneneinstrahlung den Husky sehr belasten.

Huskys gehören auf keinen Fall in eine Stadtwohnung! Idealerweise sollte ein Haus mit einem großen, hundefreundlichen Grundstück vorhanden sein, auf dem der Husky (zusätzlich zu den ausgiebigen Gassigängen) den ganzen Tag über laufen und sich bewegen kann. Ein unausgelasteter Schlittenhund neigt zu Zerstörungswut und Aggression, dieser Punkt muss also auf jeden Fall vor der Anschaffung intensiv überdacht werden.

Siberian Huskys sind sehr eigenwillig und wesenstark. Einen Husky werden Sie nie in dem Maße erziehen können, wie einen anderen Hund. Sie brauchen einen absolut konsequenten Hundehalter, da sie außerdem zur Dominanz neigen. Es sollte auf jeden Fall schon Hundeerfahrung vorhanden sein, bevor ein Husky einzieht.

Am wohlsten fühlt sich ein Hund dieser Rasse, wenn er mit Artgenossen zusammenwohnt und regelmäßig arbeiten darf. Dann ist er ein sehr faszinierender Gefährte. Er ist lernfähig, sehr robust und sozial. Als klassischen Familienhund kann man ihn allerdings nicht bezeichnen.

Gesundheit und Lebenserwartung

Der Husky ist ein sehr robuster Hund. Er kann bis zu 10 Jahre alt werden.

Verwandte und ähnliche Rassen

Alaskan Malamute, Samojede

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