Barsoi

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Größe:
65-82 cm
Gewicht:
35-45 kg
Herkunft:
Russland, Weißrussland
Lebensdauer:
7-10 Jahre
Farbe:
schwarz, weiß, stromung, rehfarbe, creme, rot
Geeignet als:
FCI Gruppen:
Auslauf
Haaren
Fellpflege
Für Anfänger geeignet
Anfälligkeit für Krankheiten
Intelligenz
Verspieltheit
Familienfreundlich
    wenig:

    viel:

Andere Namen

Psovaja borzaja (russisch)

Größe und Gewicht

Größe: 65 – 82 cm
Gewicht: 35 – 45 kg

Aussehen

Barsois haben seidiges, weiches, langes Haar, gewellt oder ganz leicht lockend. In den Farben: weiß, weiß-gelblich, wolfsgrau, sandfarben, rot, schwarz, gestromt.

Geschichte

Der Barsoi kommt ursprünglich aus Russland. Die Rasse lässt sich anhand von Aufzeichnungen bis ins 15. Jahrhundert nachverfolgen. Die windschnittigen Hunde wurden zur Jagd auf Füchse, Wölfe, Hasen und sogar Antilopen gezüchtet. Somit waren Barsois damals nur in den adligen Häusern zu finden, wo auch die Zuchtstätten lagen. Alleine der Großfürst Nikolai Nikolaijewitsch aus Perchino hielt 500 Hunde dieser Rasse. Auch für die Barsois begann mit der russischen Oktoberrevolution ein schweres Kapitel, da sie als Statussymbole der Reichen und Adligen, ebenfalls Zielscheibe des Zorns der armen Bevölkerung wurden. Zu dieser Zeit schrumpften der Rassebestand enorm, konnte sich in den anschließenden ruhigeren Zeiten jedoch wieder erholen. Nicht zuletzt deshalb, weil die Rasse mittlerweile auch in anderen Ländern Liebhaber gefunden hatte.

Heute ist der Barsoi zwar weltweit verbreitet, jedoch im Alltag eher selten anzutreffen.

Barsoi / © 123RF fotojagodka
Barsoi / © 123RF fotojagodka

Charakter

Eine wahrhaft elegante und adelige Erscheinung ist der Barsoi auch noch heute. Wer mit ihm unterwegs ist, kann mit erstaunten und bewundernden Blicken rechnen.

Auch heute noch ist der Barsoi jedoch kein Hund für jedermann, sondern gehört in fachkundige Hände. Er muß rassegerecht ausgelastet werden, am Besten in Form von Coursing (Jagen einer „gefälschten“ Beute). Auch als Reitbegleithund eignet er sich gut.

Zuhause ist der Barsoi ein zurückhaltender und sanfter Hund. Er hängt an seinen Menschen, ist daher für den Zwinger absolut ungeeignet. Fremden gegenüber zeigt er sich schüchtern.

Als klassischer Familienhund ist der Barsoi eher nicht geeignet. Er braucht eine sehr konsequente Erziehung, um seinem großen Selbstbewusstsein und seinem Jagdtrieb Herr zu werden. Er ist aufgrund seines extremen Bewegungsdranges und des speziellen Charakters nur etwas für hundeerfahrene Menschen, die idealerweise bereits Erfahrung mit Windhunden haben. Da er auch etwas zur Sensibilität neigt, ist auch eine kinderreiche Familie mit viel Besuch nicht ideal für ihn.

Barsois gehören auch nicht in eine Stadtwohnung. Zu bedenken ist nämlich auch seine enorme Größe. Solch ein großes Tier braucht überall viel Platz, ob im Auto, Haus oder Restaurant. Wie alle Windhunde liebt er die Gesellschaft von Artgenossen und nicht wenige Halter halten ihre Barsois in einem kleinen Rudel von 2 bis 4 Tieren.

Gesundheit und Lebenserwartung

Diese Rasse neigt etwas zur Sensibilität, was sich mitunter auf den Magen oder die Haut schlagen kann. Ansonsten sind Barsois gesunde Hunde. Sie können bis zu 12 Jahre alt werden.

Verwandte und ähnliche Rassen

Alle Windhundrassen, zum Beispiel Whippet, Afghane usw. Ebenfalls sehr große Rassen: Dogge, Leonberger, Irischer Wolfshund

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