Appenzeller Sennenhund

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Größe:
50-56 cm
Gewicht:
22-32 kg
Herkunft:
Schweiz
Lebensdauer:
12-14 Jahre
Farbe:
red tri, black tri
Geeignet als:
FCI Gruppen:
Auslauf
Haaren
Fellpflege
Für Anfänger geeignet
Anfälligkeit für Krankheiten
Intelligenz
Verspieltheit
Familienfreundlich
    wenig:

    viel:

Andere Namen

Bläss (schweizerisch)

Größe und Gewicht

Größe: 50 bis 56 cm
Gewicht: 22 bis 32 kg

Aussehen

Das Fell des Appenzeller Sennenhundes ist stockhaarig. Er weist die typische Sennenhundzeichnung auf: Schwarze oder braune Grundfarbe mit lohfarbenen und weißen Flecken.

Geschichte

Der Appenzeller Sennenhund gehört zur Schweizer-Sennenhund-Familie. Wie auch seine Verwandten soll er von römischen Hunden abstammen, die damals mit in die Schweiz gebracht wurden und sich zusammen mit Bauernhunden zu den Sennenhund-Rassen weiterentwickelt haben. Der Appenzeller Sennenhund kommt aus der Region des Appenzeller Landes. 1898 wurde für die Rasse erstmals ein Standard festgelegt. Die Appenzeller sind klassische Hof- und Hütehunde. Das heißt, sie bewachten einerseits die Bauernhöfe und verteidigten sie vor menschlichen und tierischen Eindringlingen. Andererseits dienten sie als Hütehunde für Schaf- und Rinderherden. Heute ist der Appenzeller selten geworden. Sogar in seinem Ursprungsland, der Schweiz, wird er mittlerweile zu den gefährdeten Hunderassen gezählt.

Appenzeller Sennenhund / ©123RF Viktoria Makarova
Appenzeller Sennenhund / ©123RF Viktoria Makarova

Charakter

Auch heute noch ist der Appenzeller Sennenhund auf dem Land am Besten aufgehoben. Er hat einen großen Bewegungsdrang und muss täglich gefordert werden. Ausgedehnte Spaziergänge über Felder und Wiesen mit Spielen, Toben und Laufen sollten zum Programm gehören. Selbstverständlich kann er auch als Begleithund beim Joggen oder Radfahren mitlaufen. Und auch beim Hundesport sind die Appenzeller gerne gesehen.

Der Appenzeller Sennenhund ist ein mutiger Wachhund, allerdings sollte diese Veranlagung nicht noch zusätzlich gefördert werden. Auf keinen Fall gehört er in einen Zwinger oder an die Kette. Appenzeller Sennenhunde bellen gerne, um Ungewöhnliches in Ihrem Revier zu melden. Das sollte bei der Erziehung von Anfang an im Zaum gehalten werden.

Appenzeller Sennenhunde hängen sehr an ihrer Familie und möchten immer mit dabei sein. Mit Kindern oder anderen Tieren kommen in der Regel gut zurecht. Fremden gegenüber werden sie immer etwas mißtrauisch sein. Sie benötigen eine faire, aber sehr konsequente Erziehung von klein auf.

Gesundheit und Lebenserwartung

Der Appenzeller Sennenhund ist in der Regel ein gesunder, robuster Hund. Wie bei allen großen Hunderassen sollten die Hüften regelmäßig untersucht werden.

Der Appenzeller Sennenhund kann bis zu 13 Jahre alt werden.

Verwandte und ähnliche Rassen

Zur Familie des Appenzeller Sennenhundes gehören der Berner Sennenhund, der Große Schweizer Sennenhund und der Entlebucher Sennenhund

Unterschied Appenzeller Sennenhund zu Berner, Entlebucher und Großem Schweizer Sennenhund

Der Appenzeller Sennenhund unterscheidet sich am meisten vom Berner Sennenhund, da der Appenzeller kurzes Fell hat, der Berner langes. Zudem ist der Körperbau des Berner Sennenhundes kräftiger und gedrungener.

Der Unterschied zwischen dem Appenzeller und dem Entlebucher Sennenhund liegt in erster Linie in der Größe, der Appenzeller ist um einiges größer. Zudem ist der Körperbau des Appenzellers quadratischer, der Entlebucher hat proportional einen längeren Körper. Außerdem trägt der Appenzeller seine Rute geringelt, die des Entlebuchers ist gerade.

Der Große Schweizer Sennenhund ist vom Körperbau her kräftiger, ähnelt diesbezüglich eher dem Berner Sennenhund. Allerdings ist sein Fell kurz, der Schwanz gerade wie beim Entlebucher.

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