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Diese Tricks sollte dein Hund beherrschen

Welche Tricks sind wichtig für deinen Hund? Reichen Sitz und Platz aus? Welche Kommandos dein Hund können sollte und welche du ihm zusätzlich noch beibringen kannst, erklären wir dir hier.

Training ist wichtig

Hauptsache dein Hund benimmt sich und macht nichts kaputt? Das ist ganz klar das falsche Motto für verantwortungsvolle Hundehalter – denn mit klaren Kommandos kannst du so einiges bewegen. Das Training deines Hundes kann Spaß machen und eine tolle Erfahrung sein.

Hunde lernen schnell dazu und die Ausbildung festigt eure Beziehung. Dir wird es leichter fallen, mit einem zuverlässigen und ausgebildeten Hund zusammen zu wohnen. Denn wenn dein Hund abrufbereit ist und dir folgt, erleichtert das das Zusammenleben im Alltag extrem und sorgt für mehr Sicherheit im Straßenverkehr, bei Begegnungen mit anderen Hunden oder bei gefährlichen Giftködern.

Du solltest schon im Welpenalter mit dem Training deines Hundes beginnen. Die Annahme, dass Hunde sechs Monate oder älter dafür sein müssen, ist falsch. Sobald sie aufstehen und laufen können, lassen sie sich Welpen ausbilden und lernen auch entsprechend schneller – ähnlich wie bei Menschen.

„Sitz“ und „Platz“

Als erstes solltest du deinem Hund Sitz beibringen. Wähle einen möglichst ruhigen Raum mit wenig Störquellen und stelle dich direkt vor deinen Hund und halte ein paar Leckerlis bereit. Zeig deinem Hund nun eins der Leckerlis. Hat er es bemerkt, bewege deine Hand nach oben und dann nach hinten. Weil dein Hund das Leckerli mit seinem Blick verfolgt, wird er sich automatisch auf den Boden setzen.

Während sich dein Hund setzt, sag deutlich „Sitz“ und verbinde es mit einem Zeichen – zum Beispiel deinem ausgestrecktem Zeigefinger. Wenn das Kommando richtig gemacht hat, dann lobe und belohne ihn direkt dafür. Schrittweise kannst du nun die Entfernung zwischen euch vergrößern. Kommt er auf dich zu statt sich hinzusetzen, fang nochmal an und belohne ihn erst, wenn er die Übung richtig gemacht hat.

Auch sollte dein Hund „Platz“ beherrschen. Ob im Café, in der Hundeschule oder beim Fahren in öffentlichen Verkehrsmitteln – in vielen Situationen des Alltags ist das Kommando sehr sinnvoll.

Genauso wie bei Sitz nimmst du wieder ein paar Leckerlis und hockst dich aber diesmal hin. Bei der einfachsten Trainingsvariante zeigst du deinem Hund die Bewegung aus dem Sitzen heraus, indem du das Leckerli langsam zum Boden bewegst. Warte so lange, bis er es sich hinlegt – erst dann bekommt er das Leckerli. Sage dann den Befehl „Platz“. Wähle auch hier ein Auflösesignal, bei dem dein Hund wieder aufstehen darf.

„Hier!“

Ein zuverlässiger Rückruf ist eines der wichtigsten Signale, die dein Hund beherrschen sollte. Er dient als Schutz von Hund, Mensch und Umwelt und ist zugleich Eintrittskarte in den Freilauf. Das Kommando „Hier!“ lernen Hunde relativ schnell, da sie das Verhalten meist von sich aus anbieten. Gerade Welpen neigen von Natur aus dazu, ihren Besitzern hinterherzulaufen oder sie in unbekannten Situationen nach neugierigen Erkundungstouren wiederzufinden. 

Deinem Hund beizubringen, dass er zurückkommt, wenn er gerufen ist eine der am schwierigsten zu lernenden Kommandos. Der Rückruf kann deinem Vierbeiner das Leben retten, wenn er sich einer stark befahrenen Straße nähert. Wenn du ihm beibringst, dadurch das Spielen mit anderen Hunden zu stoppen, dann sparst du dir sehr viel Zeit und Nerven.

Kommt der Hund auf dich zu, dann sag „Hier“ und freu dich übertrieben, wenn er bei dir angekommen ist. Ein freundliches „Hier“ und eine offene Körperhaltung sollen deinen Hund dazu bewegen, in jeder Situation gerne zu dir zu kommen. Wenn dein Hund bei dir ist, erhält er sofort eine Belohnung – seien es Leckerlis, Streicheleinheiten oder sein Lieblingsspielzeug. Jedes Zurückkommen sollte immer positiv verstärkt und so lohnend wie möglich für den Hund gestaltet sein, damit sich der Rückruf nachhaltig verinnerlicht. Man selbst sollte interessanter dabei sein, als die Umgebung.

„Nein“ statt Geschrei

Manchmal ist es erforderlich, deinem Hund zu zeigen, dass er sich nicht richtig verhalten hat. Anstatt ihn anzuschreien und ständig „Nein“ zu sagen, lässt sich ein schnellerer Fortschritt erzielen, wenn du deinem Hund ein „Nein“-Signal beibringst. Das Kommando „Nein“ erklärt Dinge oder bestimmte Verhaltensweisen zum Tabu. Damit ist das Kommando eines der wichtigsten in der Hundeerziehung.

Nimm ein Leckerli in die offene Hand. Möchte dein Hund es essen, sag klar und bestimmt „Nein“ und schließe deine Hand. Dann mach sie wieder auf und wiederhole die Übung. Erst wenn dein Hund deine Hand nicht mehr ungeduldig anstupst und dich anschaut, öffne deine Hand. Mit dem Wort „Nimm“ erlaubst du ihm dann das Leckerli zu essen. Im nächsten Schritt legst du das Leckerli auf den Boden und wiederholst es ein paar Mal, bis dein Hund es verstanden hat.

Weitere lustige Tricks

Natürlich kannst du deinem Hund auch noch weitere Tricks beibringen. Diese können dir und ihm Spaß machen und eure Beziehung weiter stärken. Außerdem lernt dein Hund gerne dazu und das Training ist zusätzlich eine geistige Auslastung.

Pfote geben ist ein beliebter Hundetrick, der schnell gelernt ist. Grundlage dafür ist das sichere Ausführen des Kommandos Sitz, denn dies bildet die Ausgangsposition. Sitzt der Hund also, hältst du ein Leckerli deinem Hund vor die Nase, ohne es ihm zu geben. Irgendwann wird dein Hund aus Neugier die Pfote heben. In diesem Moment lobst du ihn, gibst ihm das Leckerli und sagst das Wort Pfote. Wiederhole es so lange, bis er direkt beim Signal die Pfote gibt.

Männchen ist ebenfalls ein beliebter Hundetrick. Dieser Hundetrick ist im Gegensatz zu Sitz, Platz und Pfote etwas anspruchsvoller. Außerdem ist das Kunststück nicht für alle Hunde geeignet, da die Gelenke stärker beansprucht werden. Auch hier befindet sich der Hund wieder in der Ausgangsposition Sitz. Diesmal nimmst du das Leckerli in die Hand und bewegst sie über den Kopf des Hundes. Schnell wird dein Hund versuchen das Leckerli zu erreichen, indem er seine Vorderbeine hebt.

Belohne ihn für jeden kleinen Versuch, aber achte darauf, dass er mit seinem Po und den Hinterbeinen den Boden berührt. Springt er nach oben oder steht er mit den Hinterbeinen auf, so mache ihm mit einem „Nein“ deutlich, dass dies nicht richtig ist. Anfangs ist es völlig okay, dass sich dein Vierbeiner versucht an dir festzuhalten. Du kannst ihm dabei helfen, die richtige Balance zu finden.

Die richtigen Kommandos lernen

Du solltest also bei der Erziehung und dem Training deines Hundes darauf achten, ihm diese wichtigen Tricks beizubringen. Sie bringen nicht nur Erleichterung in deinen Alltag, sondern schützen deinen Hund und stärken eure Beziehung. Du solltest das Training ernst nehmen und die Befehle und Übungen deutlich und gründlich ausführen. Dabei darfst du aber auf keinen Fall den Spaß vergessen – denn jeder Erfolg soll Freude bringen und auch lustige Tricks sind erlaubt!

Welche Tricks sollte mein Hund kennen?

Sitz, Platz, Hier und Nein sind einige der wichtigen Kommandos, die dein Hund beherrschen sollte. Sie bieten die Grundlage für einen beschwerdelosen Alltag mit deinem Vierbeiner.

Sind Tricks für meinen Hund wichtig?

Kommandos können deinen Hund vor Gefahren retten und eure gemeinsame Bindung stärken. Sie lösen auch viele Probleme, die du mit deinem Hund im Alltag auftreten können.

Was kann ich meinem Hund für Tricks beibringen?

Generell sind bei Hundetricks deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Stell jedoch sicher, dass dein Hund die Grundkommandos beherrscht, um ihn vor Gefahren schützen zu können. Mit ihnen kannst du außerdem andere Tricks aufbauen.

Quellen

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