Darauf solltest Du beim Kauf eines Hundegeschirrs achten

Lesedauer: 2 Minuten Aufrufe 65

Du suchst eine gesündere Variante als ein Hundehalsband oder möchtest Dir einen Hund anschaffen und brauchst noch passendes Zubehör? Dann ist ein Hundegeschirr genau das Richtige für Dich! Welche Vorteile es zu bieten hat und was Du unbedingt beachten musst, erfährst Du hier.

Arten eines Hundegeschirrs

Grundsetzlich wird zwischen drei Arten von Hundegeschirren unterschieden. Dazu zählen das Führgeschirr, das Sattel-/Norwegergeschirr sowie das Step-in-Geschirr. Du solltest also zuerst herausfinden, welches am besten zu Dir und vor allem Deinem Hund passt.

Führgeschirre eignen sich sehr gut für größere Hunde und diese, die sich noch in der Entwicklung befinden. Denn Vorteil des Geschirrs ist es, dass es hervorragend an den Körper Deines Hundes angepasst werden kann und verstellbar ist.

Die Sattel- und Norwegergeschirre sind sich recht ähnlich. Sie bieten einfaches Anziehen und eine hohe Stabilität, dafür schränken sie aber auch die Bewegungsfreiheit des Hundes ein. Es resultieren Druckgefühl und häufig zusätzlich Schmerzen.

Deutlich freier in der Bewegung sind hingegen die Step-In-Geschirre. Sie sind im Gegensatz zu den Führgeschirren für kleinere Hunderassen ausgelegt.

Darüber hinaus gibt es auch Sicherheitsgeschirre für Welpen oder spezielle Hunde-Panickgeschirre.

Die richtige Größenwahl

Ein Hundegeschirr darf weder zu weit, noch zu eng sitzen. Daher ist eine vorherige Anprobe ganz wichtig. Entweder besuchst Du dafür ein Tiergeschäft oder achtest darauf, dass es online umzutauschen bzw. zurückzusenden ist.

Auch Druck darf an keiner Stelle aufgebaut werden, da dies unangenehm ist und weh tut. Beachte dabei vor allem Brust-, Achsel- und Schulterbereich, wo ausreichend Bewegungsfreiraum vorhanden sein sollte. Führ- und Step-in-Geschirre erfüllen zum Beispiel diese Kriterien.

Falls das Brustgeschirr trotz Beachtung der oben genannten Faktoren nicht optimal passt, hast Du noch die Möglichkeit eine individuelles Geschirr anfertigen zu lassen, das an Deinen Hund angepasst wird. Diese Variante ist allerdings in der Regel teurer.

Kriterien für optimales Wohlbefinden Deines Hundes

Von großer Bedeutung ist, dass das Sicherheitsgeschirr nirgendwo einschneiden oder reiben kann, damit sich Dein Hund wohl fühlt und nicht verletzt. Hilfreich ist eine gute Polsterung sowie flexibles, weiches Material.

Der Verschluss sollte keines Falls scharfe Kanten oder Ecken aufweisen. Die damit verbundenen Bänder müssen breit genug sein, um nicht einzuschneiden und zudem bestmöglich gepolstert.

Was ist besser: Hundehalsband oder Hundegeschirr?

Ein Hundegeschirr liegt ganz klar vorne, denn oft wird durch Ziehen des Hundes oder des Menschen ein Druck ausgeübt, der beim Halsband ausschließlich auf dem Hals liegt. Somit können Schmerzen und sogar Schäden an der Halswirbelsäule entstehen. Bei einem Sicherheitsgeschirr hingegen verteilt sich diese Belastung über den gesamten Körper und wirkt so schonender.

Hauptsächlich beim Welpengeschirr ergibt sich der Vorteil, dass Du den Hund bei Gefahren schneller hochnehmen kannst, da oftmals ein Griff integriert wird.

Zuletzt kann Dein Hund den Kopf deutlich mehr bewegen. Bei einem Hundehalsband wird dieser beim Ziehen immer automatisch mit zurückgezogen, was beim Hundegeschirr vermieden wird. Deinem Hund wird mehr Bewegung verschafft und er wird nicht nachteilig beeinträchtigt.

Ähnliche Artikel

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.