Notfall beim Hund – erkennen und richtig verhalten

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Manchmal geht es um Leben oder Tod. In Notfällen müssen Hundehalter daher schnell und richtig reagieren, um ihrem Schützling zu helfen.

Dabei ist es gar nicht immer so leicht, einen Notfall beim Hund (rechtzeitig) zu erkennen und korrekt einzuschätzen. Zudem gibt es keine Pflicht für Hundehalter, ein gewisses Knowhow der Ersten Hilfe beim Hund zu haben.

Wenn dieses erforderlich wird, zählt aber jede Sekunde. Als verantwortungsbewusster Hundebesitzer solltest Du Dich daher einmal intensiv mit dem Thema auseinandersetzen.

Das gibt Dir Sicherheit, falls es zu einem Notfall kommen sollte, und ebenso Deinem geliebten Vierbeiner. Folgend findest Du daher alles Wichtige rund um Notfälle beim Hund.

Abgrenzung von Tiernotfällen

Immer wieder erleben Tierärzte oder -kliniken den Fall, dass Menschen panisch anrufen und von einem Notfall sprechen. Tatsächlich befindet sich das Tier aber in einem stabilen Zustand.

Es ist vollkommen normal und verständlich, dass Du Dir Sorgen machst, wenn es Deinem Haustier offensichtlich schlecht geht. Dennoch solltest Du realistisch einschätzen können, wann ein tatsächlicher Notfall vorliegt.

Unnötig in Panik zu verfallen, bedeutet schließlich auch für sensible Tiere wie Hunde zusätzlichen Stress. Als Grundregel gilt daher stets: Ruhig bleiben und die Situation sorgfältig, aber schnell analysieren.

Von einem Notfall ist in der Regel die Sprache, wenn eine sofortige Behandlung durch einen Tierarzt erforderlich ist. Häufig geht es sogar um Leben oder Tod. Notfälle treten plötzlich ein, beispielsweise durch einen Unfall, und erfordern schnelles Handeln. 

Nicht als Notfälle eingestuft werden hingegen kleine Verletzungen oder harmlose Infektionskrankheiten wie eine Erkältung, ebenso wie akute Beschwerden, sofern diese für den Hund keine lebensbedrohliche Situation darstellen.

Kein Notfall sind demnach Symptome, bei denen Du unter Umständen noch abwarten kannst, ob sich das Befinden des Tieres verschlechtert oder von selbst wieder verbessert. Manchmal kannst du diese auch auf eigene Faust gut behandeln, beispielsweise eine Wunde desinfizieren oder Hausmittel gegen Durchfall geben.

Dennoch solltest Du auch in solchen Fällen einen Tierarzt aufsuchen, wenn Du unsicher bist, wenn Du den Hund nicht selbst behandeln kannst, wenn sich die Beschwerden verschlimmern oder wenn sie über einen (zu) langen Zeitraum bestehen bleiben. Denn im Zweifelsfall gilt: Lieber einmal zu oft zum Tierarzt als einmal zu selten!

Grenzen sind fließend

Bei alten Tieren oder Hunden mit chronischen Krankheiten kann es umso schwieriger sein, den eher schlechten „Normalzustand“ von einem Notfall zu unterscheiden.

Dann gilt es also, Dein Tier umso bewusster zu beobachten, um zu merken, falls sich die Situation plötzlich oder schleichend verschlimmert. Je genauer Du Dein Tier kennst, desto besser kannst Du die Situation einschätzen.

Die Grenzen zwischen Notfällen und weniger drastischen Anlässen für einen Tierarztbesuch können also fließend sein. Das gilt auch bei Verletzungen: Ein Knochenbruch gilt beispielsweise als Notfall, obwohl der Hund daran im Regelfall nicht stirbt.

Er erleidet jedoch schlimme Schmerzen und die Verletzung muss sofort behandelt werden, um eine richtige Heilung zu ermöglichen. 

Ein Notfall kann zudem sein, wenn absehbar ist, dass der Hund bald in Lebensgefahr schwebt – obwohl dieser Zustand noch nicht eingetreten ist. Ein typisches Szenario ist, dass Dein Hund Schokolade gegessen hat.

Seine Überlebenschancen sind dann besser, je früher Du reagierst, sodass die Schokolade noch nicht vom Körper aufgenommen wurde. Du siehst: Nicht immer lässt sich ein Notfall klar abgrenzen.

Schlussendlich musst Du als verantwortungsbewusster Hundehalter selbst abwägen, wann ein Notfall vorliegt. 

Beispiele für Notfälle

Knochenbrüche, Vergiftungen, Kreislaufversagen – solche sind demnach typische Beispiele für Notfälle bei Hunden.

Diese können durch einen Unfall entstehen, durch falsches Essen, durch einen Schock oder einfach plötzlich, sprich ohne sichtliche Vorwarnung. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit, sind folgende Beispiele häufige Notfälle bei Tierärzten sowie in Tierkliniken:

Verletzungen

Kleinere Verletzungen können, wie bereits erwähnt, oft vom Hundehalter selbst versorgt werden. Ein Notfall liegt hingegen bei schweren Verletzungen vor, die lebensbedrohlich sein können.

Das ist zum Beispiel der Fall, wenn der Hund äußerlich oder (eventuell) innerlich viel Blut verliert. Auch, wenn das Tier extreme Schmerzen erleidet, muss es unverzüglich in die Tierklinik gebracht werden.

Selbst, wenn das Tier augenscheinlich unverletzt ist, können beispielsweise nach einem Zusammenstoß mit einem Auto schwere innere Verletzungen bestehen. Selbiges gilt nach Stürzen. Im Zweifelsfall solltest Du daher von einem Notfall ausgehen.

Vergiftungen

Das Gefährliche an Vergiftungen ist, dass der Hund oft erst nach Stunden oder Tagen typische Symptome zeigt – dann wurden die Giftstoffe aber bereits vom Körper aufgenommen und jede Hilfe kommt zu spät.

Häufige Ursachen für Vergiftungen sind neben Schokolade auch Schneckenkorn oder Rattengift.

Aber sogar im eigenen Zuhause können Gefahren lauern, wie Chemikalien in Form von Putzmitteln oder giftige Pflanzen. Wenn der Hund sicher oder eventuell etwas Giftiges gefressen hat, besteht daher ein Notfall. 

Magendrehung

Vor allem bei großen Hunden besteht die Gefahr der Magendrehung, häufig durch Toben nach dem Essen.

Unbehandelt kann sie innerhalb weniger Stunden zum Tod führen. Wichtig ist daher, dass Du auf typische Symptome achtest und unverzüglich einen Tierarzt aufsuchst. 

Bewusstseinsverlust

Es kann viele Gründe geben, weshalb ein Hund ohnmächtig wird. Ein solcher teilweiser oder vollständiger Bewusstseinsverlust ist aber immer ein Notfall.

Von Atem- oder Herzbeschwerden über einen Schockzustand bis hin zum Ersticken sind nämlich vielfältige Ursachen möglich, die innerhalb kürzester Zeit zum Tod führen können.

Hitzschlag

Auch ein Tod durch Hitze kommt leider immer wieder vor. Den Hund im heißen Auto zu lassen beziehungsweise zu vergessen, ist dafür eine häufige Ursache.

Aber auch andere Gründe für eine Überhitzung kommen infrage. Der Hundehalter kann und sollte natürlich wichtige Sofortmaßnahmen zur Abkühlung des Hundes ergreifen.

Ist der Hitzschlag aber bereits eingetreten, handelt es sich ebenfalls um einen akuten Notfall.

Es gibt also viele verschiedene Möglichkeiten, weshalb ein Notfall entsteht und wie sich dieser äußert. Deinen Hund im Auge zu behalten, ist deshalb die wichtigste Präventionsmaßnahme.

So kannst Du viele Situationen erkennen, bevor sie zum Notfall werden, und entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen.

Das gilt zum Beispiel, wenn Du rechtzeitig einen Giftköder entdeckst oder Deinen Hund bei Hitze frühzeitig abkühlst. Trotzdem gibt es Szenarien, in denen Du einen Notfall schlichtweg nicht verhindern kannst. Was dann? 

Hund regelmäßig untersuchen

Wie Du nun bereits weißt, kann ein Notfall plötzlich oder schleichend entstehen. Vielleicht hast Du nicht gemerkt, dass Dein Hund etwas Giftiges aufgesammelt hat.

Eventuell hat er Herzprobleme, von denen Du bisher nichts wusstest. Viele verschiedene Szenarien sind denkbar. Wenn Du aber den Tipp befolgst, Deinen Hund immer sorgfältig zu beobachten, wirst Du die Symptome frühzeitig erkennen und richtig bewerten.

Denn je besser Du Deinen Hund kennst, desto schneller fallen Dir auch Veränderungen auf. Erst einmal ist es daher wichtig, den Normalzustand Deines Hundes durch Beobachtung und gezieltes „Untersuchen“ kennenzulernen. Das bedeutet:

  • Wie verhält sich Dein Hund, wenn es ihm gut geht?
  • Wann und was frisst Dein Hund gerne?
  • Wie viel trinkt er an einem „normalen“ Tag?
  • Wie oft und wann (etwa) muss Dein Hund Gassi, um sich zu erleichtern?
  • Welche Farbe und Konsistenz hat der Kot im Regelfall?
  • Welche Körpertemperatur hat der Hund, wenn er gesund ist?
  • Wie sehen die Augen und Schleimhäute normalerweise aus?
  • Welchen Normalwert hat das Tier beim Puls sowie Herzschlag?
  • Wie schnell und tief atmet Dein Hund?

Auch den Lid- und Pupillenreflex kannst Du hin und wieder austesten. Das bringt nicht nur den Vorteil mit sich, dass Du in Notfällen eine Veränderung erkennst – sondern auch, dass sich der Hund an solche Untersuchungen Deinerseits gewöhnt.

Am besten machst Du daher einen kleinen „Gesundheitscheck“ zur täglichen Routine. Ein Blick auf die Zähne, ein anderer in die Ohren und ein wieder anderer auf die Bindehaut.

An solche Tätigkeiten kann sich Dein Hund gewöhnen. Das bildet Vertrauen und dieses Vertrauen erleichtert euch wiederum beiden die Situation in einem Notfall.

Symptome richtig deuten

Wenn Du also den Normalzustand Deines Hundes kennst, lässt sich ein Notfall meist schnell erkennen. Er bringt nämlich oft eindeutige Symptome mit sich, zum Beispiel:

  • Starkes Speicheln oder Schäumen aus dem Mund
  • Starkes Erbrechen und/oder starker Durchfall
  • Apathie bis hin zum Bewusstseinsverlust
  • Verweigerung der Aufnahme von Futter oder Wasser
  • Humpelnder oder schwankender Gang
  • Atemstörungen oder -stillstand
  • Störungen beim Puls und Herzschlag
  • Blasse Schleimhäute
  • Starke Blutungen
  • Nach Luft ringen
  • Schnelles Hecheln 
  • Störungen beim Lid- und Pupillenreflex
  • Starkes Zittern
  • Krämpfe oder Krampfanfälle
  • Erfolglose Versuche zu Erbrechen oder zum Absetzen von Kot
  • Starkes und/oder schnelles Aufblähen des Bauches
  • Starke Schwellungen (beispielsweise nach Insektenstichen)
  • Offensichtliche (starke) Schmerzen
  • Übermäßiges Trinken – oft ohne Harnabsatz
  • Lähmungen
  • Extremes Fieber oder Untertemperatur

In der Regel treten bei einem Notfall eines oder mehrere dieser Symptome auf – nicht jedoch alle Beschwerden in dieser Liste.

Ein starkes Hecheln alleine muss zum Beispiel noch nicht auf einen Notfall hindeuten, sondern es reicht oft aus, dem Hund kühlen Schatten und Wasser zu offerieren.

Tritt es jedoch mit einem starken Humpeln oder anderen Symptomen auf, kann es ein Zeichen für ärztlichen Behandlungsbedarf sein. Es liegt somit an Dir, einen Notfall zu erkennen und richtig einzuschätzen.

Erste Hilfe beim Hund

Einen Notfall frühzeitig zu erkennen, ist für Dich aber nicht nur wichtig, um zu wissen, wann Du mit Deinem Vierbeiner zum Tierarzt musst.

Denn, wie Du nun bereits weißt, empfiehlt sich das ohnehin auch bei weniger schlimmen Beschwerden. Beim Notfall ist es jedoch die Zeit, die ausschlaggebend ist.

Es reicht also nicht aus, einen Tierarzttermin in einigen Stunden oder für den nächsten Tag zu vereinbaren. Stattdessen lautet Deine Devise dann: Ab zum Tierarzt, und zwar sofort!

Zudem kann es erforderlich sein, zwischenzeitlich Erste Hilfe zu leisten, bis der Arzt die Behandlung übernehmen kann.

Welche Maßnahmen sinnvoll sind, hängt natürlich stets vom Einzelfall ab, also von der Art des Notfalls, seinen Ursachen und der Symptomatik. In der Regel gehst Du wie folgt vor:

Ruhe bewahren

Nur so kannst Du klare Gedanken fassen und beruhigend auf Deinen Hund einwirken. Wenn möglich, hol Dir Hilfe durch mindestens eine weitere Person.

So kannst Du Dich der Erste Hilfe widmen, während jemand anderes den Tierarzt anruft, die eventuelle Unfallstelle sichert & Co.

Tierarzt anrufen

Entweder kommt er zu Dir oder er bereitet alles für Deine Ankunft vor. Zudem kann er Dir direkt am Telefon wichtige Tipps oder eine Anleitung zur Ersten Hilfe geben.

Daraufhin kann er selbst besser einschätzen, was auf ihn zukommt und wie der das Tier schnell sowie richtig behandeln kann. 

Sollte der Notfall durch eine (mögliche) Vergiftung bedingt sein, bringst Du – sofern möglich – eine Probe des Gifts mit. 

Bei Unfällen oder ähnlichen Ursachen ist es wichtig, das Tier erst einmal aus der Gefahrenzone zu bringen und zu sichern. 

Erste Maßnahmen ergreifen, beispielsweise Blutungen stillen, verschluckte Gegenstände aus dem Rachen entfernen, Hund kühlen, o. ä. – je nach Art des Notfalls.

Gegebenenfalls ist es sinnvoll, mit einem Dreieckstuch eine Maulschlinge anzufertigen, denn in Panik reagieren viele Tiere aggressiv. So schützt Du Dich selbst bei den weiteren Maßnahmen vor Verletzungen. Allerdings gibt es auch Fälle, in denen die Maulschlinge nicht angewendet werden darf. 

Nun gilt es, die Vitalfunktionen des Tieres zu überprüfen. Dafür bringst Du es in die stabile Seitenlage. Daraufhin kannst Du den Puls messen und die Atmung sowie den Kreislauf kontrollieren. 

Sollte das Herz nicht mehr schlagen oder der Hund atmet nicht, leitest Du Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Merke: Die Vitalfunktionen zu erhalten, ist wichtiger als der Transport zum Tierarzt. Erst, wenn der Hund in stabiler Verfassung ist, kannst Du ihn daher transportieren.

Konzentriere Dich also stets auf die wichtigsten Maßnahmen. Das bedeutet zum Beispiel auch, kleinere Wunden zu vernachlässigen und zuerst große Blutungen zu stoppen. 

Sobald der Hund stabilisiert ist, legst Du ihn auf einen festen Untergrund (vor allem bei Verdacht auf Wirbelbrüche) und sicherst ihn im Auto ausreichend, beispielsweise mit Geschirr und Leine oder in einer Box.

Nun kannst Du ihn so schnell wie möglich, aber sicher und mit sanftem Fahrstil zum Tierarzt transportieren. 

Wie Du siehst, hängt die konkrete Vorgehensweise stets vom Einzelfall ab – je nach Art und Ursache des Notfalls. Leider gibt es zudem trotz all dieser Maßnahmen keine Garantie, dass Dein Tier die Situation überlebt.

In einigen Fällen kommt jede Hilfe zu spät, selbst wenn Du sofort und richtig reagierst.

Mit der Ersten Hilfe steigerst Du aber zumindest die Überlebenschancen Deines Tieres erheblich und bist für Deinen Partner mit der kalten Schnauze „richtig“ da, in einer Situation, in der er Dich dringend braucht. Denn er kann sich leider nicht selbst helfen.

Damit Du also Deiner Verantwortung gerecht werden kannst, empfiehlt sich für jeden Hundebesitzer ein spezieller Erste-Hilfe-Kurs für Hunde – und zwar am besten nicht nur vor dem Einzug des Haustiers, sondern auch anschließend in regelmäßigen Abständen zur Auffrischung.

Denn je routinierter und sicherer Du in dieser Lage agieren kannst, umso besser ist das für alle Beteiligten!

Gang zum Tierarzt

Bestenfalls hat sich der Zustand des Tieres verbessert oder zumindest nicht verschlimmert, bis der Tierarzt die Behandlung übernimmt. Sobald er bei Dir eintrifft oder Du in der Praxis ankommst, ist eine klare Kommunikation wichtig.

Der Tierarzt wird Dir viele Fragen stellen, um schnellstmöglich den Zustand des Vierbeiners einzuschätzen sowie die Ursache für den Notfall festzustellen.

Vertrauen ist hierbei das A und O: Du musst nun zwar für Deinen Hund da sein, aber dem Arzt die Führung überlassen und ihm vertrauen, dass er weiß, was er tut.

Bei der Behandlung darfst Du nicht zum Störfaktor werden. In der Regel darfst Du trotzdem bei dem Tier bleiben, es sei denn, es braucht eine Notfalloperation.

Jetzt ist nicht die Zeit zum Zögern und wenn der Tierarzt konkrete Anweisungen oder Empfehlungen gibt, solltest Du diese bestmöglich einhalten – während und nach der Behandlung, beispielweise für die Gabe von Medikamenten oder eine Schonung des Hundes.

Finanzen vorsorglich regeln

Nicht zögern, damit ist ein wichtiges Stichwort gefallen. Denn in Notfällen hast Du keine Zeit, um darüber nachzudenken, wie hoch die Tierarztrechnung sein wird.

Als Hundehalter hast Du Verantwortung für das geliebte Tier übernommen, auch in finanzieller Hinsicht. Wenn es also Hilfe braucht, steht ihm diese zu.

Für die meisten Hundehalter käme daher nicht infrage, dem Hund eine dringende Behandlung oder Operation zu verwehren, weil die Ersparnisse nicht ausreichen.

Ein Einschläfern des Tieres ist daher meist die letzte Option, sowohl für die Hundehalter als auch für die Tierärzte, und das ist auch gut so! Aber was, wenn Du anschließend eine drei- oder vierstellige Rechnung hast? 

Bestenfalls hast Du von Vornherein finanziell für Notfälle vorgesorgt. Das bedeutet: Entweder Du legst ausreichend Geld auf die Seite, um unerwartete Tierarztkosten zu decken, oder Du schließt eine Versicherung ab.

Ist beides nicht der Fall und Du sitzt nun vor einer hohen Tierarztrechnung, kann auch ein Kredit eine Lösung darstellen. Er ermöglicht Dir, die Rechnung zu bezahlen und anschließend in – für Dich möglichen – monatlichen Raten abzustottern. 

Selbst, wenn es schnell gehen muss, wie das bei Tiernotfällen häufig der Fall ist, stehen Dir entsprechende Optionen zur Verfügung. Du kannst beispielsweise direkt online einen Sofortkredit beantragen, was gerade für „kleinere“ Summen wie für eine OP beim Hund meist unkompliziert möglich ist.

Eine gewisse Bonität wird aber natürlich trotzdem vorausgesetzt. Kommt auch diese Variante für Dich nicht infrage, kannst Du Dir eventuell Geld von Deiner Familie borgen oder es mittels Crowdfunding sammeln. Eine Lösung findet sich eigentlich in jedem Fall!

Zusammenfassung

Prävention ist besser als Reaktion, lautet also das Motto, wenn Du einen Hund adoptierst.

Wenn Du Dich frühzeitig auf Notfälle vorbereitest, sowohl finanziell als auch durch entsprechendes Knowhow, kannst Du Deinem geliebten Haustier im Fall der Fälle richtig helfen.

Neben finanziellen Vorkehrungen empfiehlt sich daher ein Erste-Hilfe-Kurs, das Einspeichern der Telefonnummer des Tierarztes in Deinem Smartphone sowie das sorgfältige Beobachten des Hundes.

Zudem solltest Du natürlich dein Bestes tun, um mögliche Gefahren für Dein Tier zu eliminieren, sei es im eigenen Zuhause oder unterwegs. Dann wirst Du deiner Verantwortung als Hundehalter bestmöglich gerecht!

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