Ein Kuraufenthalt mit Hund – das solltest du wissen

Der Aufenthalt einer Kur ist manchmal unumgänglich. Doch was solltest du unternehmen, wenn du einen Hund in der Familie hast? Viele Hundebesitzer möchten den Vierbeiner in dieser Zeit gerne um sich haben und das zurecht. Wie also gehst du vor deinem Kurantritt am besten vor und worauf musst du achten? Hier gibt es die besten Lösungen für dich und deinen Vierbeiner.

Kann ich meinen Hund mit in die Kur nehmen?

Hundebesitzer haben auf der Kur meist dasselbe Problem. Sie möchten den Vierbeiner gerne mitnehmen, damit dieser nicht so lange vom Besitzer getrennt wird. Besonders wenn die Freunde und Verwandten nicht auf den Hund achtgeben können oder man diesen gezwungenermaßen in ein Tierheim geben muss.

Wird eine Hundepension oder ein Tiersitter ausgesucht, verursacht das zusätzliche Kosten. Das ist für viele keine Option und darum stellt sich auch die Frage, ob es denn möglich ist, den Hund zur Kur mitzunehmen. Inzwischen gibt es bereits zahlreiche Kliniken, die einen Kuraufenthalt mit Hund gewähren, es gilt jedoch genau darauf zu achten, die richtige Klinik auszuwählen, um später das böse Erwachsen beim Kurantritt zu vermeiden.

Warum eine Kur mit Hund?

Hunde beeinflussen den Kuraufenthalt. Zahlreiche Studien können mittlerweile belegen, dass die Tiere den Kuraufenthalt positiv beeinflussen können. Die Hunde unterstützen während der Behandlung und sorgen für Bewegung außerhalb der Therapien. Spaziergänge und Sport mit dem Hund können im Kuraufenthalt zusätzlich motivieren. Die Tiere fördern das Selbstbewusstsein und tragen zur Kommunikation und dem Lern- und Sozialverhalten bei. Der Besitzer ist direkt entspannter und ausgeglichener.

Übernimmt die Krankenkasse trotzdem die Kosten?

Egal ob es sich um eine gesetzliche oder private Versicherung handelt. In der Regel werden die Kosten für den Hund nicht getragen. Die Unterbringung und den Aufenthalt muss der Besitzer selbst übernehmen. Hinzu kommen Futterkosten, die die Kliniken nur selten in den Angeboten aufführen. Wenn du einen speziellen Therapie- oder Blindenhund benötigst, bezahlt diesen im Regelfall die Kasse. Dazu muss jedoch im Vorfeld ein Antrag auf Bewilligung gestellt werden. Die Klinik benötigt dann die Zusage über die Kostenübernahme der Kasse.

Was kostet eine Kur mit Hund?

Die Kosten einer Kur mit einem Hund sind je nach Klinikaufenthalt unterschiedlich. Die Unterbringung kostet etwa fünf bis zehn Euro für den Hund am Tag. Darin sind jedoch nur reguläre Kosten, wie Strom, Wasser oder Reinigung enthalten. Das Hundefutter muss extra verrechnet werden und ist vom Besitzer zu bezahlen.

Hier ein paar Tipps für deinen Kuraufenthalt mit Hund

Am besten das Hundefutter selbst mitbringen. Damit muss dein Hund auch nicht auf eine andere Futtersorte umsteigen und du sparst dir die Kosten. Denke auch an gängige Utensilien, die dein Hund braucht, wie ein Hundekorb oder die Hundeleine. Damit stellst du sicher, dass dieser sich in seiner Umgebung wohlfühlt und auch nicht auf entsprechenden Komfort verzichten muss. Eine Hundedecke und der Futternapf können ausschlaggebend dafür sein, dass sich dein Hund in der neuen Örtlichkeit wohlfühlt.

Wie sucht man am besten eine Klinik für die Kur mit Hund aus?

Wer mit dem Hund zur Kur verreisen möchte, sollte dafür das richtige Zentrum auswählen. Um den richtigen Ort für den Hund auszuwählen, ist es von Vorteil bereits im Vorfeld entsprechende Kliniken aufzusuchen, die eine Hundemitnahme gestatten. Nicht jedes Zentrum erlaubt den Aufenthalt, daher solltest du dich frühzeitig darüber informieren. Die Plätze für eine Kur mit Hund sind meist begrenzt und die Kurorte haben nur wenige Zimmer zur Verfügung, in der auch Hunde übernachten können.

Was sind geeignete Kurorte für eine Kur mit Hund?

Der Kurort sollte über großflächige Grünanlagen verfügen und es dir und deinem Hund ermöglichen, Zeit im Freien zu verbringen. Die Therapien sollten stets auf dich und deinen Hund ausgerichtet sein, sodass du diesen in deine Einheiten integrieren kannst. Auch im Essbereich sollten Hunde erlaubt sein, damit du diesen nicht alleine im Zimmer lassen musst. Eine Kur in Bad Hall erfüllt diese Anforderungen. Frage vorher unbedingt beim jeweiligen Zentrum an, damit du mit deinem Hund später entspannt zum Kurort reisen kannst.

Welche Alternativen gibt es für den Kuraufenthalt mit Hund?

Wenn es nicht möglich ist, den Vierbeiner in das Kurzentrum mitzunehmen, kann auf einen stationären Kuraufenthalt zurückgegriffen werden. Dieser ermöglicht es, auf eine umliegende Gaststätte auszuweichen. Den Wunsch, dass auch der Vierbeiner mit zum Aufenthalt darf, haben bereits viele umliegende Gaststätten und Unterkünfte erkannt.

Dort kannst du mit deinem Vierbeiner nach den Therapien und Sitzungen unterkommen und dich auf langen Spaziergängen mit ihm vergnügen. Wenn du den Hund von der Kur zur Unterkunft mitnehmen kannst, versuche ein Rad aufzutreiben. Dort kannst du einen speziellen Fahrradkorb für Hunde anbringen und den Hund so zu den Therapien transportieren und gleichzeitig schon am morgen sportlich aktiv sein.

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