Das Hamsterrad: Ein Must-Have für die aktiven Nager

Aus einem sicheren Material gefertigt, mit geschlossener Lauffläche und ausreichend groß: Das sind die wichtigsten Eigenschaften für ein artgerechtes Hamsterrad.

Worauf solltest Du im Detail achten, wenn Du ein Hamsterrad kaufenmöchtest? Wir verraten es Dir.

Hamsterrad als Basis des artgerechten Hamstergeheges

Du hast Dich sicher schon über Dein künftiges Haustier informiert – und erfahren, dass es sich um einen äußerst aktiven Nager handelt.

Aus diesem Grund muss der aus Holz oder Glas bestehende Käfig für den Hamster Mindestmaße von 100x50x50 cm aufweisen. Die Fläche reicht aber trotzdem nicht aus, um den starken Bewegungsdrang zu stillen. Daher gehört zur Basis-Ausrüstung im Hamstergehege zwingend ein Hamsterrad.

Im Zweifelsfall: Größer wählen!

Das Laufrad muss für Zwerghamster mindestens 25 Zentimeter und für Goldhamster mindestens 27 Zentimeter Innendurchmesser haben. Größer ist immer besser!

Der Grund: Ist das Rad zu klein, muss der Nager in gebückter Stellung laufen. Das führt langfristig zu Schmerzen und körperlichen Beeinträchtigungen. Nur, wer einem besonders kleinen Zwerg – zum Beispiel einen Roborowski – ein Zuhause schenkt, kann die 20 Zentimeter kleinen Laufräder verwenden.

Wichtig: Händler geben bei den Laufrädern meist den Außendurchmesser an. Daher musst Du immer noch etwas von den Maßen abziehen, wenn Du ein Hamsterrad kaufen und den Innendurchmesser erfahren möchtest.

Die Materialfrage: Hamsterrad aus Holz, Kork oder Kunststoff?

Steht der nachtaktive Nager in Deinem Schlafzimmer, sollte das Hamsterrad leise sein. Diesen Anspruch erfüllen Laufräder mit Korklauffläche, die gleichzeitig die Pfoten des Hamsters beim Laufen schonen. Meist besteht ein solches Hamsterrad aus Holz. Alternativ kannst Du auch ein vollständiges Holzlaufrad ohne Korkeinlage wählen.

Wichtig für die Hamsterhaltung: Das Rad muss stets eine geschlossene Lauffläche aufweisen. Streben und Unterbrechungen im Laufrad können dazu führen, dass sich der Hamster verletzt oder die Pfoten blutig läuft.

Der Vorteil von Kork ist die vergleichsweise einfache Reinigung, wenn Dein Hamster ein Laufradpinkler sein sollte. Das gilt auch für die Alternativen aus Kunststoff. Diese sind meist preisgünstiger, aber dafür nicht so leise.

No-Gos beim Laufrad

Ob Kunststoffrad oder Hamsterrad aus Holz: Das wichtige „Möbelstück“ Deines Hamsters darf keinen Schereneffekt aufweisen.

Das bedeutet, dass eine Seite des Laufrades vollständig offen sein sollte. Feste Streben auf der „Ausgangsseite“ oder ein zusätzlicher Ständer können zu gefährlichen Verletzungen führen.

Auch ein Laufteller für den Hamster ist keine Alternative zum Kunststoff- oder Holzlaufrad. Dieser sollte höchstens unter Beobachtung im Freilauf als netter Zusatz angeboten werden.

Fazit

Ein ausreichend großes Laufrad mit geschlossener Lauffläche und ohne Schereneffekt wird Deinem Nager Freude bringen. Soll das Hamsterrad leise sein, empfehlen wir die Variante mit Kork. Budgetschonend sind hingegen die Kunststoff-Alternativen.

Quellen

http://www.lucy-seelenhamster.de/artgerechte-Haltung/
https://www.hamsterliebe.de/gehege/laufrad/

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