Best Buddies: Sport mit Hund

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Wer mit seinem Hund zum Agility-Training geht, manchmal sogar mehrmals in der Woche, und selbst im Fitnessstudio trainiert, dem bleibt kaum noch Zeit für andere Freizeitaktivitäten.

Schließlich ist das Wochenende kurz und in der Zeit von Montag bis Freitag sind nicht verplante Stunden Mangelware. Damit sowohl Hund als auch Herrchen und Frauchen zu ihren Sporteinheiten kommen, drängt sich ein gemeinsamer Trainingsplan geradezu auf.

Natürlich sind nicht alle Sportarten mit jeder Rasse und Größe vereinbar, aber die eine oder andere Idee für beide findet sich immer.

Grundsätzlich gelten für Mensch und Tier die gleichen Vorsichtsmaßnahmen: Genügend Flüssigkeit und eine ausgewogene gesunde Ernährung (nicht direkt vor der Sporteinheit) sind die beste Grundlage für Wohlbefinden und Leistung.

Wenn dir Anregungen für euer gemeinsames Work-out fehlen, schau Dir unsere 3 Vorschläge an.

Vielleicht ist ja für Dich und Deinen Begleiter etwas dabei und Du probierst es direkt aus. Solltest Du Dir nicht sicher sein, frage einfach Euren Tierarzt.

Schwimmen

Beim Schwimmen spielt die Größe und Ausdauer des Hundes keine Rolle. Allerdings verspüren nicht alle Tiere eine Sehnsucht nach Wasser und paddeln vergnügt los.

Viele Fellnasen bleiben winselnd am Ufer stehen, wenn Frauchen oder Herrchen sich ins Wasser wagen. Einige Hunderassen haben von Geburt an eine Leidenschaft für alles Nasse, andere dagegen lassen sich niemals dafür begeistern.

Da hilft nur ausprobieren! Lass Deinem Hund viel Zeit und entferne Dich nicht gleich zu weit vom Ufer, damit kein Druck aufgebaut wird. Wenn Dein Vierbeiner Dir folgt, achte sorgsam darauf, dass er sich nicht übernimmt.

Ein langsamer Start ist eine optimale Basis für eure gemeinsame Schwimmkarriere.

Manche Tiere haben Spaß daran, die Wellen anzubellen. Auch das ist eine gute Beschäftigung, während du in der Nähe deine Bahnen ziehst. 

Radfahren und Skaten

Diese beiden Sportarten sind nur für ausdauernde Hunde geeignet, schließlich kommen wir sowohl mit dem Fahrrad als auch beim Skaten so richtig in Fahrt.

Ein Hund, der nicht sicher nebenherläuft und aufs Wort gehorcht, sollte Dich bei Deiner Radtour und auch auf Rollen nicht begleiten. Wenn Du einen gehorsamen Hund besitzt, trainiere vorsichtig in ruhigen Gegenden.

Am besten schiebst Du Dein Rad zunächst und wirst erst nach und nach schneller. Wenn Du den Fitnessgrad deines Hundes noch nicht einschätzen kannst, nimm einen Hundeanhänger für dein Fahrrad mit, so kommt ihr beide zwar gut trainiert, aber nicht völlig erschöpft nach Hause.

Joggen

Wenn Dein Hund gerne und ausdauernd läuft, solltest Du Dich ihm anschließen. Laufen ist die Sportart, die am wenigsten Equipment erfordert.

Anfänger sollten auf gut gedämpfte Laufschuhe achten und sich locker anziehen. Einengende oder steife Bekleidung stört und verhindert einen gleichmäßigen Laufstil.

Je nach Gehorsam kann beim Laufen auf die Leine verzichtet werden. Im Gegensatz zum Fahrrad oder zum Skaten ist die Verletzungsgefahr wesentlich geringer, sollte Dein Hund während des Joggens einer Spur folgen wollen oder sich unvermittelt hinsetzen.

Übe mit ihm und lass ihm vor und nach der Trainingseinheit Zeit für sich. Am besten checkst Du die Strecke vor dem ersten Mal, damit Du Dich davon überzeugen kannst, dass der Boden auch pfotensicher ist – Rollsplitt und andere unangenehme Unebenheiten könnten schnell zu Verletzungen führen. 

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