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Sind Katzen Einzelgänger?

Jeder Katzenbesitzer stellt sich irgendwann die Frage, ob die Anschaffung einer zweiten Katze nötig ist. Besonders im Internet liest man sehr viel über dieses Thema und die Meinungen könnten nicht unterschiedlicher sein. Die eine Hälfte sagt, dass Katzen besser alleine zurechtkommen, weil sie Einzelgänger sind und die andere Hälfte meint, dass Katzen in keinem Fall alleine Leben sollten, weil sie keine Einzelgänger, sondern Einzeljäger sind. Aber was ist eigentlich der Unterschied zwischen Einzelgänger und Einzeljäger?

Fakt ist, dass die Anschaffung einer zweiten Katze nochmal Geld kostet und auch zu Problemen führen kann. Besonders in der ersten Zeit ist es nicht einfach, zwei Katzen aneinander zu gewöhnen. In diesem Artikel sprechen wir über den Unterschied zwischen Einzelgängern und Einzeljägern und klären endgültig, was von beidem die Katze ist. So weißt Du ganz genau, ob Du Deiner Katze noch einen Artgenossen schenken solltest oder nicht. 

Einzelgänger oder Einzeljäger? – Das ist der Unterschied 

Zuerst klären wir die Frage, was der Unterschied zwischen Einzelgängern und Einzeljägern ist. Einzelgänger sind Tiere, die gerne alleine leben und auch am besten alleine zurechtkommen. Sie brauchen keine sozialen Verbindungen in Form von Artgenossen, um ein erfülltes Leben zu führen. Sie fressen alleine, schlafen alleine und beschäftigen sich alleine. Lediglich für die Fortpflanzung benötigen sie einen Artgenossen. Zu den Einzelgängern gehören unter anderem der Hamster und einige Reptilien. Auch Hunde eignen sich gut für die Einzelhaltung, obwohl sie oft als Rudeltier angesehen werden. 

Einzeljäger sind Tiere, die zwar gerne in Gesellschaft leben, aber lieber alleine jagen. Das heißt, dass die Tiere kein Problem damit haben, ihr Revier zu teilen und froh sind, wenn sie einen Artgenossen an der Seite haben. Wenn es aber um die Jagd geht, nehmen sie das lieber alleine in die Hand. Sie jagen und fressen am liebsten alleine. Zu den Einzeljägern gehört auch die Katze. 

Darum ist die Katze ein Einzeljäger

Katzen sind Einzeljäger. Das heißt, sie jagen alleine und nicht in einer Gruppe. Dies hat verschiedene Gründe. Zum einen ist es einfacher für sie, ein Tier alleine zu jagen, weil sie so nicht mit anderen Katzen konkurrieren müssen. Zum anderen ist es für sie auch gefährlicher, in einer Gruppe zu jagen, weil sie dann leichter von dem Tier gesehen werden. Außerdem liegt dieses Verhalten an der Größe ihrer Beute. Die meisten Vögel und Kleinnager sind einfach zu klein und reichen nicht für mehrere Tiere aus. Daher sorgt jede Katze für ihr eigenes Fressen. 

Aus diesem Grund kann es bei Hauskatzen auch zu Streitereien kommen, wenn es um das Fressen geht. Es liegt in ihrer Natur, alleine zu jagen und zu fressen, daher mögen sie es nicht, ihr Futter zu teilen. 

Aber nur weil die Katze lieber alleine jagt und frisst, heißt das nicht, dass sie ein Einzelgänger ist. Sie mag es, mit Artgenossen zusammen zu leben und freut sich über Spielgenossen. Alleine kann die Katze schnell einsam werden. 

Diese Folgen hat die Einzelhaltung auf eine Katze

Katzen sind soziale Tiere und mögen es nicht, alleine gehalten zu werden. Sie brauchen die Gesellschaft anderer Katzen oder Menschen, um glücklich zu sein. 

Wenn Katzen alleine gehalten werden, können sie depressiv werden, einsam sein und ihr Verhalten ändern. Sie können an Verhaltensstörungen wie zum Beispiel Schreikrämpfe, Depressionen oder Überfütterung leiden. Sie können auch anfangen, sich selbst zu verletzen, indem sie sich beispielsweise wund lecken.

Sie brauchen Artgenossen, mit denen sie spielen, toben oder sich einfach nur unterhalten können. Stattdessen fühlen sie sich in der Einzelhaltung einsam und verlassen.

Katzen die einsam und gelangweilt sind neigen auch eher dazu, Möbel oder andere Dinge in der Wohnung zu zerkratzen oder zu zerstören. 

Sie zeigen ihre Einsamkeit auch, indem sie sich verstecken, viel schlafen und nur zum Fressen aus ihrem Versteck herauskommen. 

Ein weiteres Anzeichen für eine einsame Katze ist, dass sie ihren Besitzer schlägt oder anfaucht. 

Manche Katzen neigen auch dazu, neben das Katzenklo zu machen, anstatt hinein. 

Das sind die Vorteile für die Haltung von zwei oder mehreren Katzen

Katzen haben einen natürlichen Drang, mit anderen Katzen in soziale Interaktion zu treten. Diese soziale Interaktion ist für die Katze notwendig, um Stress und Angst zu reduzieren, die sie empfinden kann, wenn sie alleine ist. In einer Umgebung mit anderen Katzen zu leben, fördert auch das Wohlbefinden der Katze und verhindert Verhaltensprobleme, die sich entwickeln können, wenn eine Katze alleine gehalten wird.

Katzen brauchen die Gesellschaft ihrer Artgenossen für die Sozialisierung, denn sie müssen lernen, wie man mit anderen Lebewesen zusammenlebt und wie man mit ihnen umgeht.

Außerdem können sich die Katzen miteinander beschäftigen und zusammen spielen. Sie brauchen daher nicht die ganze Aufmerksamkeit von ihrem Besitzer und neigen nicht zu Verhaltensstörungen. Wer seine Katzen nicht alleine hält, kann die oben genannten Probleme vermeiden. 

Katzen, die zu zweit gehalten werden, sind auch weniger anfällig für Krankheiten und Verletzungen, da sie sich gegenseitig versorgen und beschützen können. 

Fazit

Katzen sind Einzeljäger und keine Einzelgänger. Auch wenn sie lieber im Alleingang Jagen und Fressen, sind sie sehr soziale Tiere und brauchen einen Artgenossen, um sich wohl zu fühlen und um glücklich zu sein. Zu zweit können die Katzen gegenseitig auf sich aufpassen und zusammen toben. Die Einzelhaltung von einer Katze kann zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen und Verhaltensstörungen führen. Wenn Du also überlegst, eine zweite Katze anzuschaffen, solltest Du Dich auf jeden Fall dafür entscheiden. 

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