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Diagnose & Behandlung von Fuchsräude bei Hunden

Für Hundeliebhaber gibt es nichts Schlimmeres, als Ihren pelzigen Freund leiden zu sehen. Und wenn Ihr Hund an Fuchsräude leidet, fühlen Sie sich wahrscheinlich hilflos und fragen sich, was Sie tun können, um seine Schmerzen zu lindern.

Aber was genau ist die Fuchsräude, und wie kann man sie behandeln? In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie über die Fuchsräude bei Hunden wissen müssen, von den Symptomen bis zu den Behandlungsmöglichkeiten.

Alles zu Fuchsräude in der Übersicht:

  • Die Fuchsräude ist eine Haarausfallkrankheit, die durch einen Befall der Haut mit winzigen Milben verursacht wird.
  • Es gibt zwei Arten von Fuchsräude: demodiktische und sarkoptische Räude.
  • Die Folgen der Fuchsräude können Haarausfall, Hautinfektionen sowie sekundäre bakterielle und Pilzinfektionen sein.
  • Zu den Symptomen der Fuchsräude gehören intensives Kratzen oder Kauen an der Haut, kahle Stellen oder Schorf auf der Haut sowie verdickte oder raue Haut.
  • Die Behandlung der Fuchsräude hängt von der Art und Schwere des Befalls ab.
  • Fuchsräude kann auch weitere Hundekrankheiten begünstigen.

Was ist eine Fuchsräude?

Die Fuchsräude ist eine Haarausfallerkrankung, die durch einen Befall der Haut mit winzigen Milben verursacht wird. Diese Milben verursachen einen starken Juckreiz und können zu Haarausfall und Läsionen auf der Haut führen. Tiere mit Fuchsräude haben oft ein spärliches, lückenhaftes Fell mit kahlen Stellen. Das übermäßige Kratzen führt oft zu Sekundärinfektionen.

Welche Arten von Fuchsräude gibt es?

Es gibt zwei Arten von Räude, die Hunde befallen können: die demodiktische Räude und die sarkoptische Räude.

Domodiktische Räude

Die demodiktische Räude, auch bekannt als Demodikose oder Roträude, ist die häufigste Form der Räude bei Hunden. Sie wird durch die Demodex-Milbe verursacht, eine Milbenart, die auf allen Hunden lebt. Während die meisten Hunde nur wenige Demodex-Milben haben, gibt es bei Hunden mit Demodikose einen Überschuss davon. Die Milben vermehren sich in Bereichen mit schlechter Hygiene, beispielsweise wenn ein Hund krank ist oder sich von einer Operation erholt.

Sarkoptische Räude

Die sarkoptische Räude, auch Krätze genannt, ist viel seltener als die Demodikose, aber viel ansteckender. Sie wird durch die Milbe Sarcoptes scabiei verursacht, die hoch ansteckend ist und von Hund zu Hund übertragen werden kann.

Welche Auswirkungen hat die Fuchsräude auf Hunde?

Es gibt viele verschiedene Arten von Auswirkungen der Fuchsräude bei Hunden. Die häufigste Auswirkung ist Haarausfall. Das liegt daran, dass sich die Milben, die die Fuchsräude verursachen, in die Haut eingraben und sich von Blut ernähren. Dies verursacht eine Entzündungsreaktion in der Haut, die zu Haarausfall führt. Die Fuchsräude kann auch Hautinfektionen sowie sekundäre bakterielle und Pilzinfektionen verursachen. In schweren Fällen kann die Fuchsräude zum Tod führen.

Was sind die Symptome für Fuchsräude?

Das erste, was Sie bemerken, wenn Ihr Hund an Fuchsräude erkrankt ist, ist intensives Kratzen oder Kauen auf der Haut. Ihr Hund scheint mehr zu jucken als sonst, und Sie können kahle Stellen oder Schorf auf der Haut sehen. In schweren Fällen kann die Haut verdickt sein und eine raue Textur aufweisen. Auch die Haare können stellenweise ausfallen. Durch das Kratzen und Kauen kann Ihr Hund Sekundärinfektionen entwickeln, die zu verkrusteten Läsionen, mit Eiter gefüllten Beulen oder Schorf führen können. In extremen Fällen deckt die Räude den gesamten Körper ab und verursacht Gewichtsverlust und Schwäche.

Wie kann man Fuchsräude behandeln?

Wenn Sie glauben, dass Ihr Hund an Räude erkrankt ist, sollten Sie ihn unbedingt zur Diagnose und Behandlung zum Tierarzt bringen. Die Räude wird in der Regel anhand der klinischen Anzeichen und Symptome diagnostiziert, aber Ihr Tierarzt kann auch ein Hautgeschabsel machen, um nach Milben zu suchen. Die Behandlung hängt von der Art der Räude und dem Schweregrad des Befalls ab.

Behandlung demodiktischer Räude

Die demodiktische Räude kann häufig mit örtlichen Spot-on-Behandlungen, oralen Medikamenten oder einer Kombination aus beidem behandelt werden. Bei leichtem Befall kann Ihr Tierarzt empfehlen, alle zwei Wochen eine topische Spot-on-Behandlung anzuwenden, bis die Milben verschwunden sind. Diese Behandlungen töten zwar die erwachsenen Milben, nicht aber ihre Eier, so dass sie wiederholt werden müssen, um den Lebenszyklus des Parasiten zu unterbrechen. Bei stärkerem Befall können orale Medikamente erforderlich sein. Diese Medikamente sind sehr wirksam bei der Abtötung von Demodex-Milben, können jedoch schwerwiegende Nebenwirkungen haben und sollten daher nur unter der Anleitung eines Tierarztes eingesetzt werden.

Behandlung sarkoptischer Räude

Die sarkoptische Räude ist viel schwieriger zu behandeln als die Demodikose. Es gibt keine topische Behandlung, die gegen diese Milben wirksam ist, so dass immer eine orale Behandlung erforderlich ist. Ivermectin ist das Mittel der Wahl zur Behandlung von Krätze, kann aber bei manchen Hunden gefährliche Nebenwirkungen haben. Ihr Tierarzt kann Ihnen stattdessen Selamectin verschreiben, das für Hunde sicher ist und sowohl gegen innere als auch gegen äußere Parasiten wirksam ist. Selamectin wird einmal im Monat topisch aufgetragen und tötet alle erwachsenen Milben ab, die sich auf dem Hund befinden, und verhindert, dass sich neue Milben ansiedeln. Die Behandlung wird in der Regel 3 bis 6 Wochen lang fortgesetzt, nachdem alle Milben verschwunden sind, um sicherzustellen, dass sie nicht wiederkommen.

Räude kann sowohl für Hunde als auch für ihre Besitzer eine frustrierende und gefährliche Krankheit sein. Bei rechtzeitiger Diagnose und Behandlung können sich die meisten Hunde jedoch vollständig erholen.

Was ist die Ursache der Fuchsräude?

Es gibt mehrere mögliche Ursachen für die Fuchsräude bei Hunden. Die häufigste Ursache ist, dass der Hund mit einem infizierten Tier in Kontakt gekommen ist. Eine andere Möglichkeit ist, dass ein Hund an Räude erkrankt, auch wenn er nie Kontakt mit einem infizierten Tier hatte. Dies kann passieren, wenn das Immunsystem des Hundes aus den unten genannten Gründen geschwächt ist, so dass die Milben überhand nehmen können:

  • Genetik
  • Umweltfaktoren
  • schlechte Ernährung
  • Stress

Ist Fuchsräude für Menschen gefährlich?

Die Milben, die bei Füchsen und Kojoten die Räude verursachen, können sich nicht auf dem Menschen vermehren. Das bedeutet, dass sich der Mensch zwar mit diesen Milben infizieren kann, die Infektion aber schließlich von selbst wieder verschwindet.

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