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Hundefutter aus der Dose – so machst du es richtig

Hundefutter in der Dose gibt es für alle Altersstufen, vom Welpen bis zum Senior. Auch die Auswahl ist erstaunlich. Von reinem Fleisch in nur einer Sorte bis hin zum fertigen Menü reicht das Angebot. Wir sagen dir, was du beim Einkauf beachten musst.

Auswahl nach Lebensalter – Hundefutter aus der Dose

Wenn man Hundewelpen mit alten Tieren vergleicht, wird rasch klar, dass beide Altersgruppen unterschiedliches Futter benötigen. Die jungen Tiere wachsen, ihre benötigte Ration an Nährstoffen, Proteinen und Fetten ist höher als bei alten Tieren. Alte Hunde dagegen werden meist träger. Ausnahmen bestätigen zwar die Regel, aber im Schnitt benötigen Hundegreise weniger Kalorien als aktive Junghunde. Dies bedeutet, dass ihr Hundefutter aus der Dose weniger fett sein sollte. Die Aufnahme von Eiweiß, Vitaminen und Mineralien bleibt dagegen immer wichtig, wenngleich in anderer Zusammensetzung als bei Welpen.

Deshalb haben viele Hersteller daran gedacht, diesen unterschiedlichen Bedürfnissen Rechnung zu tragen. Für Welpen gibt es Nassfutter in spezieller Zusammensetzung. Oft sind auch kleinere Dosen derselben Marke erhältlich, sodass du auch die benötigte Menge immer frisch zur Verfügung hast. Natürlich kannst du auch eine angebrochene Dose im Kühlschrank aufbewahren und weiterverfüttern. Allzu lange ist Hundefutter in der Dose jedoch nicht haltbar, wenn diese einmal geöffnet wurde.

Große Rassen, kleine Rassen – warum ein Unterschied?

Vor allem im Wachstum zeigt sich bei den einzelnen Hunderassen ein deutlicher Unterschied, was den Nahrungsbedarf angeht. Während eine kleine Rasse ihr Endgewicht vielleicht schon mit 3 kg erreicht hat, ist dieses Gewicht nicht mal ansatzweise das, was ein Welpe einer großen Rasse im Monat zunimmt. Ein allzu schnelles Wachstum ist jedoch für Doggen und Co. nicht sinnvoll. Bänder und Bewegungsapparat könnten dadurch überlastet sein. Dementsprechend empfehlen viele Tierärzte ein Futter, das nicht zu proteinreich ist.

Solltest du bei Nassfutter nicht sicher sein, ob es für deinen Hund das richtige ist, kannst du ohne Weiteres auch den Hersteller anschreiben. In der Regel bekommst du eine verantwortungsvolle Antwort, die dir bei der Aufzucht deines Welpen weiterhilft. Schau dir einmal die Fütterungstabelle für Welpen an. Auch hier bekommst du wertvolle Tipps und Beispiele, warum unterschiedliches Hundefutter aus der Dose sinnvoll ist.

Hundefutter aus der Dose – reines Fleisch oder besser ein Menü?

Dass es die unterschiedlichsten Angebote an Hundefutter in der Dose gibt, macht die Auswahl erst einmal nicht leichter. Ein paar Orientierungspunkte helfen dir dabei, dich für die richtige Sorte zu entscheiden. Dazu stellst du dir die nachfolgenden Fragen.

  • Möchte ich zusätzlich selbst gekochtes Futter geben?
  • Verträgt mein Hund alles oder ist er empfindlich?
  • Hatte oder hat mein Hund Allergien?
  • Kann ich angebrochene Dosen gut aufbewahren?

Angebrochene Futterdosen – so bewahrst du sie auf

Fangen wir mit der letzten Frage an, denn sie gilt immer. Wenn du den Inhalt einer Dose nicht sofort aufbrauchen kannst, musst du den Rest unbedingt im Kühlschrank lagern. Dazu kannst du die Futterdose mit einem speziellen Deckel versehen oder es aber in eine eigene, verschließbare Dose umfüllen.

Im Kühlschrank kannst du angebrochene Dosen bis zu drei Tagen aufbewahren. Wenn du weitere Portionen aus der Dose verfüttern möchtest, achte bitte darauf, dass du sie erst auf Zimmertemperatur bringst. Richtig kaltes Futter wird nicht von allen Hunden vertragen. Sie können darauf mit Erbrechen, Magenverstimmung oder gar Durchfall reagieren. Hast du vergessen, es rechtzeitig vor der Fütterung herauszunehmen, kannst du es mit etwas warmen Wasser temperieren. Die zusätzliche Flüssigkeit schadet deinem Hund nicht.

Was ihm aber schaden könnte, sind Bakterien, die sich dann bilden, wenn das Hundefutter in der Dose nicht gekühlt werden kann. Für unterwegs solltest du deshalb nach Alternativen schauen. Hier eignen sich entweder kleine Portionsdosen – auch wenn diese teurer sind -, oder Trockenfutter.

Futterunverträglichkeiten – kennst du die Folgen?

Wie bei uns Menschen auch, gibt es bei Hunden Nahrungsmittel, die diese nicht mögen oder nicht vertragen. Aus einer gelegentlichen Unverträglichkeit können sich ernste Darmprobleme und Futtermittelallergien entwickeln. Davon ist Dosenfutter nicht ausgenommen, mit einer Ausnahme, die Futtermilbenallergie. Diese Gefahr besteht bei Dosenfutter nicht, denn im geschlossenen Kreislauf von der Abfüllung bis zum Verzehr des Nassfutters können sie sich nicht einnisten.

Was dennoch für Nassfutter aus der Dose spricht, ist, dass du es in unterschiedlicher Zusammensetzung bekommst. Alle Zutaten findest du auf dem Etikett verzeichnet. Sollte dein Hund nach der Futteraufnahme erbrechen, Durchfall bekommen oder Juckreiz entwickeln, ist eine Unverträglichkeit oder Allergie gegen einen Bestandteil des Futters nicht ausgeschlossen. Wiederholen sich solche Anzeichen, kannst du einen eigenen Test starten und für einige Zeit Nassfutter mit diesen Inhaltsstoffen meiden. Halten Durchfall oder Erbrechen aber mehr als zwei Tage an, ist der Besuch beim Tierarzt dringend geboten.

Die Sortenwahl – Hundefutter aus der Dose

Hat dein Hund schon einmal auf Futterbestandteile oder Futtersorten mit Beschwerden reagiert, kannst du mit Hundefutter aus der Dose eine Ausschlussdiät starten. Dazu wählst du eine Variante mit reinem Fleisch und handelst dann nach dem weiteren Plan, den du am besten mit dem Tierarzt besprichst.

Verträgt dein Vierbeiner nur eine Sorte nicht, bleiben dir andere zur Auswahl. Oft reagieren Hunde auf Geflügel mit Verdauungsbeschwerden oder Blähungen. Hier kannst du meist unbedenklich testen, ob Pute besser ist als Hähnchen, Wild oder Lamm besser vertragen – und lieber gefressen werden.

Besonders unkompliziert wird das Füttern, wenn du dich für Fleisch mit Gemüse oder ein komplettes Menü entscheidest. Hier stellst du deinem Hund nicht nur die Nährstoffe aus Fleisch zur Verfügung, sondern ergänzt sie ebenso mit Ballaststoffen aus Gemüse und Getreide oder Kartoffeln. Hundefutter aus der Dose kannst du auch mit Zutaten aus der eigenen Küche ergänzen. Heute sind es die Kartoffeln, du sowieso kochst, und morgen vielleicht der Reis. Trotzdem sollte der Fleischanteil ausreichend hochbleiben. Allein mit Gemüse und Getreide wird kaum die notwendige Aufnahme an Eiweiß erreicht.

Hundefutter aus der Dose – reicht die Vitaminzufuhr?

Hier musst du dir keine Sorgen machen, wenn du Hundefutter aus der Dose wählst. Die Dosen mit Gemüse und vor allem die Menüs sind ausgewogen. Vielfach kannst du auf dem Etikett auch lesen, dass der Inhalt zusätzlich mit Vitaminen angereichert ist. Teils können aber Hunde auch selber Vitamine in ihrem Körper bilden. Zum Beispiel wandeln sie Beta-Carotin in Vitamin A um, und auch Vitamin C können gesunde Hunde selber bilden. Weitere essenzielle Nährstoffe und Mineralien sind im Fleisch vorhanden, sodass auch hier der Bedarf im Normal gedeckt ist.

Markenfutter vs. Noname – Hundefutter in der Dose

Es ist letztendlich deine Entscheidung, ob du ein preisgünstiges Hundefutter wählst oder ein teures Markenprodukt bevorzugst. In den einschlägigen Tests findest du unterschiedliche Ergebnisse. Sie werden allerdings in Hundeforen unterschiedlich diskutiert. Während die einen Vitamin K für bedenklich halten, legen die anderen Wert auf zusätzliches Kalzium. Eine Reihe von Mythen und Fakten ist zudem in den einschlägigen Gruppen unterwegs.

Wenn du dich für eine Marke entscheidest, solltest du bei aller Kontrolle der Inhaltsstoffe nicht deinen Hund vergessen. Er ist ein Individuum, und jedes Individuum reagiert anders. Das teure Markenfutter, das im Test mit „sehr gut“ beurteilt wird, kann bei deinem Hund einen breiigen Kot verursachen, der nicht optimal ist. Schau also auf deinen Hund, ob er voll Energie ist, das Fell glänzt und er sich rundum wohlfühlt.

Hundefutter aus der Dose – wie viel Hygiene muss sein?

Das Hundefutter aus der Dose sollte in der Regel unbedenklich sein, sowohl was die Inhaltsstoffe selbst als auch deren Zustand anbetrifft. Etwas mehr Aufmerksamkeit braucht es aber beim Füttern. Dass angebrochene Dosen gekühlt werden müssen, ist dir spätestens jetzt klar. Aber auch die Reste aus dem Hundenapf kannst du nicht einfach stehen lassen.

Vor allem an heißen Tagen ist es wichtig, dass du den Napf nach der Nahrungsaufnahme leerst und gründlich säuberst. Bleibt Nassfutter darin, freuen sich die Fliegen und legen ihre Eier ab. Auch eventuell mit der Hundeschnauze in das Futter gelangte Bakterien könnten sich unkontrolliert vermehren.

Auch was den Hund selbst betrifft, ist etwas mehr Hygiene angesagt. Fütterst du den Hund mit Trockenfutter, reibt sich durch die harten Brocken der Zahnbelag etwas ab. Nassfutter hat ihm jedoch nichts entgegenzusetzen. Deshalb solltest du besonders darauf achten, dass du eine gründliche Zahnpflege betreibst.

FAQ

Gibt es auch hypoallergenes Hundefutter in der Dose?

Einige Hersteller haben es sich zur Aufnahme gemacht, Futter für sensible und kranke Hunde zu entwickeln. Verträgt dein Hund zum Beispiel keine Sorte Fleisch, kannst du dich für Hundefutter mit Insekten entscheiden. Sprich aber deine Wahl mit dem behandelnden Tierarzt ab.

Kann ich Hundefutter in Dosen auf Vorrat kaufen?

Hier spricht nichts dagegen. Das Haltbarkeitsdatum ist auf jede Dose aufgedruckt. Auch wenn es bereits vor Kurzem erreicht wurde, kannst du im Normalfall den Inhalt ohne Bedenken verfüttern. Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel. Hat die Dose Dellen, solltest du sie unmittelbar verfüttern. Wölbt sich dagegen der Deckel, gehört der Inhalt in die Tonne. Hier können sich lebensbedrohliche Bakterien gebildet haben. Geh dieses Risiko nicht ein!

Was ist der Unterschied zwischen kalt abgefülltem und normalem Hundefutter in der Dose?

Der üblichere Vorgang ist nach wie vor, dass gekochtes Hundefutter abgefüllt und konserviert wird. Wird dagegen Hundefutter kalt abgefüllt, bleiben Nährstoffe besser erhalten. Hier wird die Dose erst nach dem Abfüllen haltbar gemacht.

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1 Gedanke zu „Hundefutter aus der Dose – so machst du es richtig“

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