Terrarium Pflanzen: Alles, was Du wissen musst

Terrarium-Pflanzen sind nützlich für die Tierbewohner und sehen dazu noch wunderschön aus. Im Folgenden erfährst Du alles, was Du beim Kauf von Terrarienpflanzen beachten und welche Vorbereitungen Du treffen musst.

Voraussetzungen für Terrarium-Pflanzen

Alle Pflanzen benötigen Licht, so auch die in einem Terrarium. Achte also darauf, dass das Terrarium nicht an einem Platz steht, wo tagsüber viel Schatten drauffällt. Den ganzen Tag in der prallen Sonne sollte das Terrarium aber auch nicht stehen, da die Pflanzen ansonsten verbrennen. Zudem muss jede Terrarium Pflanze ausreichend mit Wasser sowie Nährstoffen versorgt werden, wobei der direkte Einsatz des Gewächses im Boden hilfreich ist.

Wichtig ist außerdem, dass Du die Pflanzen völlig ohne Dünger in Dein Terrarium einpflanzt. Nach einem Kauf kannst Du sie also keines Falls sofort einsetzen, sondern musst sie erst 2 bis 3 Wochen täglich mit Wasser abspülen.

Darüber hinaus solltest Du den Boden im Voraus vorbereiten. Sinnvoll ist es eine Entwässerung bzw. Dränage einzubauen, damit die Pflanzen nach dem Gießen nicht zu viel Wasser erhält und eingeht.

Welche Pflanzen eignen sich am besten?

Hier musst Du zunächst zwischen Terrarienpflanzen für ein geschlossenen- und ein offenes Terrarium unterscheiden. Einige Pflanzen brauchen mehr Luft, andere weniger.

In einem offenen Terrarium ist Frischluft gegeben, die einige Gewächse zum Überleben benötigen. Du hast demnach mehr Spielraum mit den verschiedensten Pflanzenarten. Geeignet sind beispielsweise Orchideen, Kakteen und fleischfressende Pflanzen. Achte auch auf Pflanzen, die langsam wachsen, damit ausreichend Platz, Licht und Luft geschaffen wird.

In einem geschlossenen Terrarium hingegen ist nur wenig Luft und sehr viel Wärme vorhanden. Die Pflanzen müssen diese Umstände demzufolge gewöhnt und dafür ausgelegt sein. Moos oder Pilze sind vielversprechend und halten das Klima hervorragend aus. Gewächse mit Blüten eignen sich dagegen nicht.

Bei Tieren im Terrarium solltest Du daneben beachten, dass die Pflanzen robust sind und Stand halten. Wir empfehlen daher Arten in dunkelgrün.

Vorteile für die Tiere

Neben dem schöneren Aussehen ist der Sinn von Terrarienpflanzen, dass sie den natürlichen Lebensraum der Tiere wiederspiegeln. So erreichst Du ein optimales Wohlbefinden der Reptilien und eine tolle Atmosphäre zugleich. Ein weiterer Vorteil ist, dass Du das Verhalten der Tiere beobachten kannst, wie es dem in der Natur gleicht.

Durch das Pflanzenwachstum ändern sich die Lebensbedingungen im Terrarium immer wieder. Das hat zur Folge, dass sich die Tiere auch stets neu anpassen müssen. Die Reize sind durchaus positiv, da sie zur stetigen Betätigung der Tiere führen.

Des Weiteren helfen die Pflanzen den Tieren beim Überleben. Sie betreiben mittels Licht, Wasser und Kohlenstoffdioxid Fotosynthese, womit sie Sauerstoff und Glucose produzieren. Die Reptilien erhalten so lebenswichtige Stoffe zum Atmen und für Energie.

Besonders beliebte Tiere für ein Terrarium sind Schildkröten, Schlangen und Echsen. Als Pflanzen für Schildkröten eignen sich zum Beispiel besonders gut Löwenzahn, Vogelmiere und Spitzwegerich zum Fressen. Zudem verstecken sie sich gerne, wofür Lavendel und Funkien eine gute Lösung sind. Mit Schlangen kannst Du Grünlilien, Davalia, Hasenpfotenfarn und Drachenbaum kombinieren. Wichtig sind für sie vor allem Klettermöglichkeiten. Zu Echsen zählen Geckos, Chamäleons, Eidechsen und Leguane. Auch sie benötigen ausreichend Pflanzen zum Klettern. Du kannst zum Beispiel Birkenfeigen verwenden.

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