Bartagame

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Daten der Bartagame

Namen: Bartagame, Pogona (lat.)

Länge: 30 bis 60 cm lang
Alter: bis zu 10 Jahre

Herkunft: Australien
Vorzugsklima: 25 bis 30 Grad
Preis: je nach Größe, Herkunft und Alter ca. 30 bis 150 €

Bartagame – Beliebte Echse

Die Bartagame kommt ursprünglich aus Australien und wird in acht Unterarten eingeteilt. Die meisten Arten leben in Steppenlandschaften mit Bäumen und Büschen. Der natürliche Bestand ist gesichert, somit benötigt man für die Haltung von Bartagamen keine amtlichen Papiere.

Seit einigen Jahren sind Bartagamen zu beliebten Haustieren geworden. Hier wird meistens die Unterart Pogona vitticeps gehalten. Sie sind auch für Terrarien-Anfänger gut zu halten, da sie relativ anspruchslos sind.

Die Grundfarbe der Bartagamen ist grau-braun, mittlerweile gibt es aber auch auffälligere Farbschläge. Ihren Namen verdanken die Bartagamen ihrer großen Kehltasche, die einem Bart ähnelt und die sie zur Verteidigung aufblähen können. Auf dem Kopf und an den Flanken haben sie kleine Stacheln.

Bartagamen sind in der Natur Einzelgänger. Im Terrarium dürfen daher keinesfalls zwei Männchen zusammengehalten werden. Die Vergesellschaftung von zwei Weibchen oder einem Pärchen geht häufig gut. Allerdings benötigt eine Bartagame nicht zwingend einen Artgenossen.

Ernährung der Bartagame

Bartagamen sind recht genügsame Fresser, sie mögen eigentlich so ziemlich alle im Handel angebotenen Futterinsekten. Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Zoophobas und Wachsmotten. Im Sommer können Sie auch Insekten aus der freien Natur von unbehandelten und sauberen Wiesen oder dem eigenen Garten sammeln.

In regelmäßigen Abständen sollten Sie die Futtertiere mit einem speziellen Vitaminpulver bestäuben.

Zusätzlich zur fleischlichen Kost sollten Bartagamen auch täglich etwas Gemüse und Obst erhalten. Gut geeignet sind zum Beispiel Karotten, Zucchinis, Endiviensalat und Ruccola. Geeignetes Obst sind Bananen, Aprikosen, Birnen und Erdbeeren. Obst aber bitte immer nur in kleinen Portionen verfüttern, damit die Bartagamen nicht zuviel Fruchtzucker zu sich nehmen.

Um den Kalziumhaushalt der Tiere zu unterstützen, können Sie Sepiaschale ins Terrarium legen.

Terrarium der Bartagame

Ein Terrarium für ein bis zwei Bartagamen sollte ca. 1,50 m x 1,00 m x 0,75 m (LBH) groß sein.

Als Bodengrund eignet sich am Besten Terrariensand. Er sollte ca. 15 cm hoch eingefüllt werden, damit die Baragamen ein bisschen graben können.

Die Inneneinrichtung sollte aus einigen stabilen Ästen zum Klettern und einigen Unterschlupfmöglichkeiten, zum Beispiel Wurzeln oder Tonröhren bestehen. Man kann auch Pflanzen ins Terrarium setzen, allerdings mögen es die Bartagamen nicht allzu dicht bewachsen.

Die Bartagamen brauchen verschiedene Temperaturzonen im Terrarium. Die Grundtemperatur sollte bei rund 30 Grad liegen. Dazu sollten Sie über einem Ruheplatz (zum Beispiel einem Stein) eine Wärmelampe anbringen, die es bis auf 50 Grad bringen darf. Nachts kann es auf bis zu 23 Grad abkühlen.

Zur Grundbeleuchtung eignet sich gut ein HQI-Strahler oder auch eine der neueren T5-Lampen. Außerdem muss unbedingt eine UV-Lampe angebracht werden, da die Bartagamen das UV-Licht zur Bildung des Vitamins B3 benötigen.

Kai Reffler

Experte für Aquaristik & Terraristik

Kai hat zwei Familien: Neben Frau und Kindern hat sich der studierte Biologe der vielfältigen Welt der Reptilien verschrieben. Nach den drei Vogelspinnen zogen ein Chamäleon und zwei Wasserschildkröten bei ihm ein. Als Blogger berichtet er über die umfangreiche Wissenschaft der Haltung von Tieren in Terrarien und Aquarien.

Neben seinen Leidenschaften Biologie und Terraristik, stehen Ausflüge und Reisen mit seinen Kindern an oberster Stelle.

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