Die Katze eingewöhnen – die besten Tipps

Damit sich eine Katze eingewöhnen und in ihrem neuen Zuhause heimisch werden kann, braucht es viel Zuneigung und einige Katzenutensilien. Verbringst Du viel Zeit mit der Katze, fällt ihr der Umzug leichter und sie kann eine neue Umgebung schneller akzeptieren. Beachte dabei, dass Katzen weniger auf den Menschen, als auf die Umgebung fixiert sind.

Die Katze eingewöhnen – Vorbereitungen treffen

Du hast Dich entschieden, eine Katze bei Dir aufzunehmen? Dann gibt es einige Dinge zu beachten, damit sich der Vierbeiner bei Dir wohlfühlen kann. Du musst überlegen, ob Du eine Babykatze adoptieren willst oder ob ein Tier aus dem Tierheim durch Dich ein neues Heim bekommt. Katze oder Kater? Freigänger oder Wohnungskatze? Eine Katze oder zwei Tiere? Mit der richtigen Portion Zuwendung und liebevoller Fürsorge wird sich die Katze eingewöhnen und bei Dir rundum wohlfühlen.

Welche Utensilien sind notwendig, damit sich die Katze eingewöhnen kann?

  • Schlafkorb oder ein großes Kissen
  • Katzentoilette und Katzenstreu
  • Näpfe für Futter und Wasser
  • Transportkorb für Arztbesuche
  • Kuscheldecken
  • Katzengras für Wohnungskatzen
  • Spielzeug (kleine Bälle, Spielmäuse)
  • Futter

Die ersten Stunden in der neuen Wohnung

Hast Du den Familienzuwachs abgeholt und ins neue Zuhause gebracht, solltest Du der Katze Zeit lassen. Sie muss mit vielen neuen Eindrücken zurechtkommen und wurde gerade von ihrem gewohnten Umfeld getrennt. Babykatzen brauchen in dieser Situation ganz viel Zuwendung, denn sie vermissen die Mutter und ihre Geschwister. Schmusen und vorsichtiges Streicheln sind ganz wichtig, um dem Kätzchen das Gefühl von Sicherheit zu geben.

Die Wohnung erkunden

Öffne den Transportkorb am besten neben der Katzentoilette, um das Kätzchen herauszulassen. So weiß der Neuankömmling sofort, wo das wichtigste Utensil steht. Untersucht die Katze die weiteren Räume, folge ihr mit etwas Abstand. So weiß das Tier, dass es nicht alleine ist, sich aber trotzdem frei bewegen und umsehen kann.

Um der Katze das Eingewöhnen zu erleichtern, kannst Du ihr sofort Futter anbieten. Frisst sie, ist das ein gutes Zeichen. Damit zeigt sie, dass sie sich wohlfühlt und die neue Umgebung akzeptiert. Ist der Vierbeiner lange genug durch die Wohnung spaziert, wird er sich ein Plätzchen zum Schlafen suchen. Sei nicht überrascht, wenn es nicht die Ecke ist, die Du für die Katze ausgesucht hast. Lass ihr den eigenen Willen, denn Katzen reagieren sensibel auf Strahlungen, Magnetismus und Schwingungen der Menschen. Außerdem wird das Tier seine Schlaf- und Kuschelplätze regelmäßig wechseln.

Die Babykatze und die Katzentoilette

Katzen suchen sich instinktiv einen Ort zum Buddeln und Vergraben, wenn sie ihre verdaute Nahrung ausscheiden. Eine Katzentoilette mit Katzenstreu ist dafür der beste Ort. Dein Familienzuwachs wird daher von selbst in das Kistchen krabbeln, um sein Geschäft zu verrichten. Ist das Kätzchen noch nicht so weit, musst Du es regelmäßig in die Katzentoilette setzen und es nach getaner Arbeit streicheln und loben. Innerhalb weniger Tage wird das Tier stubenrein sein.

So klappt der Start mit einer Babykatze

Zieht eine Babykatze bei Dir ein, braucht diese besondere Fürsorge. Im Gegensatz zu einem erwachsenen Tier empfindet eine Babykatze intensiven Trennungsschmerz. Sie braucht besonders an den ersten Tagen in ihrem neuen Heim Deine ganze Aufmerksamkeit. Sie ist es nicht gewohnt, alleine zu sein. Deswegen will sie die ganze Zeit in Deiner Nähe sein.

Ist das Kätzchen besonders sensibel, kann der Umzug auf ihren Magen schlagen und Durchfall verursachen. Sorge in diesem Fall dafür, dass der Vierbeiner genügend trinkt. Mit vielen Streicheleinheiten ist der Trennungsschmerz bald vergessen und die Verdauung beruhigt sich wieder.

Eine ältere Katze eingewöhnen

Nimmst Du eine ältere Katze aus dem Tierheim auf, hat diese andere Ansprüche als ein Jungtier. Ihr Bewegungsdrang ist geringer und die meiste Zeit des Tages möchte das Tier dösen. Dabei bevorzugt die Katze einen erhöhten Platz, von dem sie alles überblicken kann. Gutes Futter und Streicheleinheiten, wenn dem Vierbeiner danach ist, machen sein Glück vollkommen.

Freigänger oder Stubentiger

Darf Dein Stubentiger die Wohnung verlassen, musst Du einige Dinge beachten. Zuerst muss sich die Katze eingewöhnen, danach kannst Du sie draußen umherspazieren lassen. Nach zwei bis drei Wochen im Haus ist der Katze der Geruch bekannt und sie findet von selbst den Weg zurück. Anfangs verhält sich das Tier in der Außenwelt noch vorsichtig und zurückhaltend. Doch schon bald wird es ein größeres Revier erkunden.

Passendes Spielzeug für den Stubentiger

Schon bevor sich die Katze eingewöhnen kann, solltest Du ihr einen Kratzbaum aufstellen. Dieser dient nicht nur als Schlafplatz und Turngerät. Die Katze schärft an ihm ihre Krallen und kürzt diese auf natürliche Weise. Ohne diese Möglichkeit musst Du regelmäßig zum Tierarzt, um die Krallen schneiden zu lassen.

Wohnen mehrere Katzen in Deinem Haushalt, musst Du prüfen, ob sich die Vierbeiner den Kratzbaum streitig machen. In diesem Fall ist ein zweiter Kratzbaum notwendig, denn jede Katze wird ihr eigenes Revier beanspruchen und es anderen Katzen gegenüber verteidigen.

Wenn Du arbeiten gehst, wird Deine Katze die meiste Zeit Deiner Abwesenheit verschlafen, wenn sie schon etwas älter ist. Trotzdem braucht das Tier etwas Beschäftigung, die Du ihm mit Spielmäusen oder Klingelbällen verschaffst. Kartons mit Einstiegslöchern sind beliebte Schlafplätze, Wäschekörbe laden zum Verstecken ein und sogenannte Fummelbretter sorgen für Abwechslung im Katzenalltag.

FAQ

Was ist besser – eine Katze oder ein Kater?

Katzen und Kater unterscheiden sich ein wenig in ihrem Verhalten. Besonders kastrierte Kater können Dir gegenüber einen ausgeprägten Beschützerinstinkt entwickeln. Dann kann es passieren, dass sich das Tier nachts in Deinem Bett einen Platz sucht und diesen auch verteidigt. Weibliche Katzen sind hingegen eigenwilliger. Schmusen geht nur, wenn die Damen Lust darauf haben. Sie ziehen es meist vor, in Deiner Nähe zu liegen und zu dösen.

Warum sollte die Katze kastriert werden?

Als Freigänger kann ein Kater regelmäßig für Katzennachwuchs bei rolligen Katzen sorgen. Katzenmütter bringen bis zu sechs Kätzchen pro Wurf zur Welt und jedes dieser Tiere braucht ein Heim. Daher ist die Geburtenkontrolle durch Kastration männlicher und weiblicher Tiere wichtig und notwendig, damit die Jungtiere nicht auf der Straße oder im Tierheim enden.

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2 Gedanken zu „Die Katze eingewöhnen – die besten Tipps“

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