Parasiten bei Haustieren: Schnelle Hilfe für Hund, Katze, Vogel

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Deutschland ist einer der größten Absatzmärkte für Heimtierbedarf in ganz Europa. Das überrascht bei einem Blick auf die Zahl der Haustiere in der Bundesrepublik wenig. Mehr als 37 Millionen Haustiere leben in Deutschland.

Bei aller Freude, die die Tiere in das Leben bringen, darf es an der Pflege nicht mangeln. Alle Haustiere laufen Gefahr, eines Tages von Parasiten befallen zu werden.

Bei einem Befall ist die schnelle Hilfe von Frauchen und/oder Herrchen erforderlich. Wie Sie sich am besten verhalten, offenbart dieser Ratgeber.

Parasiten erkennen

Die meisten Eindringlinge sind winzig klein. Mit bloßem Auge sind Parasiten oft nur schwer zu erkennen. Da hilft auch eine neue Brille aus dem Internet nicht.

Um einen Befall festzustellen, ist das tägliche Verhalten des Tieres zu beobachten. Verhält sich das Tier auffällig, kann das ein Zeichen für einen Parasitenbefall sein. Das gilt auch bei einer veränderten Ernährung bei Katzen oder Hunden.

Für ein Haustier bedeutet ein Befall immer Stress. Noch bevor es zu gesundheitlichen Einschränkungen kommt, verhält es sich anders. Bei Hunden oder Katzen ist häufig zu beobachten, dass sie sich vermehrt kratzen oder beißen.

Oberflächliche Hautverletzung sind ein möglicher Hinweis für einen Befall. Bei Vögeln deutet eine reduzierte Aktivität am Tag oder ein schlecht gepflegtes Federkleid auf Parasiten hin.

Bei jedem Tier äußert sich ein Befall auf die eine oder andere Art. Umso wichtiger ist die Verhaltensbeobachtung. Nur so lässt sich ein möglicher Befall rechtzeitig erkennen.

Lästige Blutsauger

Ein Parasitenbefall bei Hunden und Katzen wird oft durch Flöhe hervorgerufen. Die winzigen Eindringlinge sind mit bloßem Auge kaum zu sehen. Im Fell des Tieres fallen sie noch weniger auf. Flöhe beißen das Haustier ständig und saugen Blut aus.

Das löst bei Tieren einen unangenehmen Juckreiz aus, der über Tage anhält. Das richtige Verhalten bei Flöhen bei Hunden und Katzen ist wichtig, um die lästigen Parasiten wieder loszuwerden.
Flöhe sind eine ernste Gefahr für Haustiere.

Die Parasiten können Krankheiten übertragen. Sie dienen als Zwischenwirt und können etwa Bandwürmer, Viren oder Bakterien übertragen. Eine prophylaktische Behandlung gegen Würmer, Zecken und Flöhen beugt einem Befall vor.

Parasiten bei Vögeln

Die Gesundheit von domestizierten Vögeln ist bei einem Befall mit Parasiten schnell negativ beeinflussbar. Mit einem festen Bestand von Vögeln ist ein Parasitenbefall selten. Meist wird der Eindringling durch neue Tiere in der Gruppe eingeschleust.

Es gibt zahlreiche Parasiten, die Vögel befallen. Jede Vogelart unterliegt einem unterschiedlich hohen Risiko eines Befalls. Milben nisten sich im Gefieder der Tiere ein. Da sie oft nachtaktiv sind, kann das Verhalten des Vogels am Tag ganz normal sein. Manche Vögel leben Jahre mit Milben, ohne dass es zu einer Erkrankung kommt.

Würmer, Milben und Läuse können aber auch Allergien und Hautverletzungen hervorrufen. Bei dem kleinsten Verdacht ist das Tier mit Präparaten aus der Apotheke zu behandeln.

Im Zweifel zum Tierarzt

Lassen sich Verhaltensveränderungen am Haustier feststellen, sollte zunächst das Fell oder das Gefieder auf mögliche Eindringlinge untersucht werden. Bei unklaren Anzeichen und dem anhaltenden Auftreten von Verhaltensveränderungen ist in jedem Fall ein Tierarzt zur Rate zu ziehen.

Der Veterinärmediziner kann mit großer Sicherheit die Veränderungen einschätzen und wird das Tier auf einen Befall hin untersuchen. Je nach Art und Umfang der Diagnose stellt der Tierarzt einen Behandlungsplan auf. 

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