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Gelber Kot beim Hund – was das über Deinen Hund verrät

Wenn Dir beim Spaziergang mit Deinem Hund auffällt, dass sein Kot eine andere Farbe als sonst hat, dann solltest Du dem nachgehen. Denn neben harmlosen Gründen kann auch eine ernstzunehmende Ursache dahinter stecken. Wie Du dabei vorgehen kannst, haben wir Dir im folgendem Beitrag zusammengefasst.

Ursachen

Die Farbe, Konsistenz und Häufigkeit des Stuhlgangs Deines Hunds solltest Du immer im Auge behalten. Daran lassen sich nämlich einige Rückschlüsse auf seine Gesundheit ziehen. Sollte es nun zu Abweichungen kommen, kann das einige Gründe haben.

Eine veränderte Kotfarbe hat in vielen Fällen einen lapidaren Grund. Bei einer Umstellung des Hundefutters kann es sein, dass sich Dein Tier erst an das neue Futter gewöhnen muss und sich das dann auch in seinen Ausscheidungen widerspiegelt. Ebenso Leckerlis oder Futter, das/die eine bestimmte Eigenfarbe hat/haben. So kann zum Beispiel der Verzehr von vielen Karotten dazu führen, dass sich der Kot Deines Hundes für kurze Zeit leicht orangefarben verfärbt. Das sollte sich aber nach einiger Zeit wieder selbst regulieren.

Ursachen für gelben Kot

  • Neues Futter: Hast Du Deinem Hund erst neulich das Futter umgestellt, dann kann gelber Kot darauf hinweisen, dass er dieses nicht gut verträgt. In diesem Fall solltest Du Deinen Hund und seine Ausscheidungen im Auge behalten. Ist der Kot auch nach einer Woche immer noch gelb, solltest Du das Futter wieder umstellen oder einen Tierarzt um Rat fragen.
  • Karotten: Auch beim Verzehr von vielen Karotten kann sich der Kot gelb bis orangefarben verfärben. In diesem Falle ist die Verfärbung nicht besorgniserregend, sondern einfach auf das Gemüse zurückzuführen.
  • Kranke Leber: Probleme mit der Leber haben viele Hunde, im Anfangsstadium sind diese auch sehr gut zu behandeln. Haben sie allerdings ein chronisches Stadium erreicht, wird es schwieriger, diese wieder in den Griff zu bekommen. Krankheiten der Leber können zum Beispiel eine Entzündung oder eine Lebersuffizienz sein. Bei letzterer ist die Leberfunktion eingeschränkt.
  • Gallenprobleme: Sie können in vier Kategorien eingeteilt werden. Krebs: Entweder haben Metastasen in der Galle gestreut oder der Krebs, beziehungsweise Tumor, sitzt direkt in der Galle. Cholezystitis: Bedeutet eine Entzündung der Gallenblase. Diese kann ausgelöst werden durch eine bakterielle Infektion, ein Blutgerinnsel oder ein Lebertrauma. Gallenblasenschleimhäute: Tritt besonders bei älteren Hunden gehäuft auf und bedeutet, dass sich Schleim und Galle in der Gallenblase angesammelt haben. Die Gefahr besteht darin, dass die Gallenblase, wenn sich zu viel Schleim und Galle angesammelt hat, reißt. Dadurch kann es zu einer lebensbedrohlichen Blutvergiftung kommen. Cholelithiasis: Steine, die sich in der Gallenblase gebildet haben, können zu Verstopfung und Cholezystitis führen.
  • Krankheiten der Bauchspeicheldrüse: Das können unter anderem Erkrankungen der äußeren oder inneren Sekretion sein oder auch eine Bauchspeicheldrüsenentzündung.

Wie sieht gesunder Kot aus?

Bei einem gesunden Hund ist der Kot weder zu hart noch zu weich. Er sollte eher trocken sein und nicht zu flüssig oder wässrig. Das würde auf Durchfall hindeuten. Ist der Kot Deines Hunds so hart, dass er dem Tier Schmerzen verursacht, sind dies die ersten Hinweise auf eine Verstopfung.

Generell gilt: sollte es eine Auffälligkeit geben wie zum Beispiel, dass die Farbe oder die Konsistenz des Kots von seinen normalen Gegebenheiten abweicht, dann ist das erstmal nicht gleich besorgniserregend. Auffällig wird es erst dann, wenn diese Veränderungen länger als 24 Stunden anhalten. Dann solltest Du ein genaues Auge darauf werfen und ansonsten auch einen Tierarzt aufsuchen.

Behandlung

Eine Behandlung des Problems muss immer über den Tierarzt erfolgen. Nur er kann feststellen, welche Probleme Dein Hund hat und warum sein Kot verfärbt ist. Du solltest weiterhin die Ausscheidungen sowie das generelle Wohlbefinden und Verhalten Deines Hundes im Auge behalten. So kannst Du erkennen, ob die Maßnahmen Deines Tierarztes anschlagen. Falls sich der Zustand Deines Hundes nicht verbessert oder der Kot weiterhin auffällig ist, müssen Du und Dein Tierarzt nach möglichen weiteren Ursachen suchen.

Nochmal alles zusammengefasst

Der Kot Deines Hundes sollte eine normale, weiche Konsistenz haben. Weder sollte er zu flüssig sein, sonst könnte es sich um Durchfall handeln, noch sollte er so fest sein, dass Dein Hund Schmerzen beim Koten hat. Verändert sich aber die Farbe, solltest Du genau hinschauen. Harmlose Gründe für die Verfärbung können zum Beispiel die Umstellung auf neues Futter oder aber ein hoher Verzehr von Karotten sein. Allerdings kann auch eine kranke Leber dahinterstecken oder Krankheiten wie etwa Gallenprobleme oder Komplikationen mit der Bauchspeicheldrüse. Ändert sich die Farbe nach wenigen Tagen nicht wieder zurück, solltest Du einen Tierarzt aufsuchen.

FAQ: Gelber Kot beim Hund

Wie sieht Hundekot bei Giardien aus?

Bei Giardien kommt es häufig zu Durchfall, blutigem oder auch schleimigen Ausscheidungen.

Was tun bei gelbem Hundekot?

Gelben Hundekot sollte man im Auge behalten und, sollte er nach einigen Tagen nicht verschwinden, einen Tierarzt aufsuchen.

Wie äußern sich Gallenbeschwerden beim Hund?

Neben gelblichem Kot kann es auch zu Erbrechen kommen sowie zu Gewichtsverlust oder einer Zunahme des Bauchumfangs.

Quellen

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