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Hunde erziehen

Hunde erziehen meint, die Rollen zu definieren. Bist Du der Rudelführer oder überlässt Du es dem Hund, die Führungsposition in der Familie einzunehmen?

Hunde sind Rudeltiere und leben in hierarchischen Strukturen. Nimmst Du einen Hund auf, wird aus dem Tier und Deiner Familie ein Rudel. Je eher Du definierst, wer in diesem die Führungsposition übernimmt, desto besser geht es Deinem Vierbeiner. Legst Du hingegen nicht fest, was wann auf welche Weise getan wird, muss der Hund diese Rolle übernehmen.

Hunde erziehen – das liebevolle Festlegen von Grenzen

Hunde muss man erziehen, doch Welpen sind so niedlich, dass man ihnen alles verzeihen könnte. Du darfst nur nicht vergessen, dass die Grundlagen für spätere Gewohnheiten in den ersten Lebensmonaten gelegt werden. Was in dieser Zeit lustig wirkt, kann sich später zu ernsten Problemen entwickeln. Deshalb ist es wichtig, dass Dein Hund frühzeitig beginnt, auf Dich zu hören.

Vielleicht empfindest Du es als unangenehm, Regeln für Deinen Vierbeiner aufzustellen. Doch diese kennt er schon von seiner Mutter. Auch hier gab es einen Stups der mütterlichen Schnauze, wenn der Nachwuchs sich nicht nach den Vorgaben der Hündin verhielt. Welpen bekommen also schon in den ersten Lebenstagen „gesagt“, was in Ordnung ist und was nicht.

Deshalb stellen Regeln für einen jungen Hund kein Problem dar. Im Gegenteil, er findet sich mit diesen besser in seiner Umgebung zurecht. Als Hundebesitzer bist Du der Rudelführer und Dein Welpe erwartet von Dir das entsprechende Verhalten. Kommst Du dem nicht nach, zwingst Du den Welpen in die Rolle des Anführers, denn einer muss im Rudel das Sagen haben.

Grundkommandos für ein harmonisches Miteinander

Hunde leben mit einer Rangordnung, die als Instinkt in ihnen verankert ist. Meldet niemand in der menschlichen Familie diesen Anspruch an, fällt er dem Welpen zu, obwohl das Jungtier die Position gar nicht ausfüllen kann. Schon aus diesem Grund ist es wichtig, dass Du festlegst, was das Tier tun oder lassen soll. Dazu braucht es eine entspannte und unterwürfige Haltung des Hundes, der Deine Machtposition auf diese Weise akzeptiert.

Was der Welpe zuerst zu lernen hat, sind die sogenannten Grundkommandos:

  • Sitz!
  • Platz!
  • Bleib!
  • Komm!
  • Nein!
  • Aus!

Durch diese Kommandos sorgst Du beispielsweise für Gehorsam, wenn es um das Fressen geht. Die Fütterung beginnt erst, wenn das Tier entspannt vor seinem Napf sitzt. Hast Du Dein Tier in diesem Bereich unter Kontrolle, musst Du niemals Angst haben, dass Dein Vierbeiner die Schnauze in eine fremde Futterschüssel steckt und damit Probleme heraufbeschwört.

Der Empfang von Gästen

Willst Du Hunde erziehen, kommt in jedem Fall das Training mit der Wohnungstür auf Dich zu. Viele Hundebesitzer haben Probleme mit ihrem Tier, wenn es darum geht, den Besuch ohne Bellen und aufgeregtes Anspringen in die Wohnung zu lassen. Kaum geht die Tür auf, hüpfen die meisten Vierbeiner am fremden Menschen hoch und gebärden sich wie verrückt. Das ist anstrengend für den Besuch, der sich in Sicherheit bringen muss. Für den Gastgeber ist die Situation ebenso unangenehm, denn was denkt der Besuch von Dir, wenn Du Dein Tier nicht im Griff hast?

Du musst die Tür kontrollieren, auch zum Schutz des Hundes. Sonst ist dieser verschwunden, sobald diese sich öffnet. Du musst Hunde so erziehen, dass sie auf Dein Kommando hören und ruhig sitzenbleiben, sobald es klingelt. Der Türbereich gehört Dir und wenn Du ihn auf richtige Weise beanspruchst, ordnet sich der Welpe auch Deinen Anweisungen unter.

Hunde zu erziehen, hat etwas mit Deiner geistigen Einstellung zu tun

Ganz sicher ist Dir das Bild vertraut, wenn große Hunde ihre Besitzer durch die Straße zerren oder Herrchen und Frauchen ihrem Vierbeiner zum wiederholten Male Kommandos zurufen, um die sich das Tier aber nicht schert. In den meisten Fällen ist nicht der Hund das Problem. Es geht um den Menschen, der nicht hinter seinen Anweisungen steht und das durch eine schwache Energie ausstrahlt. Stimmen Anweisung und Energie nicht überein, wird das Tier nicht folgen.

Geht es darum, Hunde zu erziehen, kommen die Schwächen und Stärken des Menschen zum Vorschein. Wenn der Hundehalter ängstlich ist und sich minderwertig fühlt, werden auch seine Kommandos von dieser Intensität geprägt sein. Ob das Tier angebrüllt oder mit ängstlichen Kommandos überschüttet wird – in beiden Fällen spürt der Hund keine Stärke und keine Autorität. Deshalb wird er in den meisten Fällen den Befehl verweigern und den Hundehalter durch lautes Bellen oder den Angriff auf andere Hunde zu verteidigen suchen. Er schlüpft in die Rolle des Rudelführers, sobald er merkt, dass der Mensch diese Rolle nicht übernehmen kann.

FAQ:
Was sollte ein Hund zuerst lernen?
Das Lernen sollte mit den Grundkommandos beginnen. Der Welpe muss auf Befehl an seinem Platz bleiben, mitlaufen und sich hinlegen. Dazu braucht es das Vertrauen des Tieres, das Du erwirbst, wenn Du meinst, was Du sagst. Du musst erwarten, dass sich Dein Hund entsprechend Deiner Befehle verhalten wird. Das setzt eine klare Einstellung voraus.

Ist es möglich, Hunde zu erziehen, ohne diese zur Hundeschule zu bringen?
Hundetrainer sind Menschen und auch sie haben den Umgang gelernt. Dabei gibt es Trainer, die intuitiv mit Tieren arbeiten, während sich andere Hundecoaches das Wissen zuerst angeeignet haben. Grundsätzlich braucht es keine Hundeschule, um das Tier auf Kommandos zu konditionieren. Die Arbeit in einer Hundeschule kann für Deinen Hund allerdings ein angenehmes Erlebnis sein. Andere Hunde treffen und Übungen absolvieren, die den Bewegungsdrang befriedigen – das macht vielen Hunden Spaß.

Wie lassen sich Hunde erziehen, auf das Kommando „Platz!“ zu reagieren?
Arbeite mit ehrlich gemeinten Anweisungen und Futter, um den Hund zu belohnen. Nenne das Kommando und belohne das Tier in genau dem Moment, wenn es den Befehl ausführt. So versteht der Hund den Zusammenhang zwischen einem Wort und der dazugehörigen Handlung. Entferne Dich immer weiter von dem Tier, gibt den Befehl und wenn der Hund sich setzt und in dieser Position verharrt, warte noch einen Moment, bevor Du ihn belohnst.

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