Das Vogelfutterhaus – eine Herberge für gefiederte Tiere

Mit einem Vogelfutterhaus sind frei lebende Vögel zu jeder Jahreszeit optimal versorgt.

Mit einem Vogelfutterhaus trägst Du zur Nahrungsversorgung von Wildvögeln bei und kannst sie nebenbei wunderbar beobachten.

Ein Vogelhaus für mehr Leben im Garten

Wildvögel im eigenen Garten in einem Vogelfutterhaus zu beobachten, ist ein schöner Zeitvertreib. Damit die Vögel gerne in den Garten kommen, kannst Du sie mit gutem Futter in einer Vogelfutterstation anlocken. Die Vögel profitieren von diesem zusätzlichen Futterangebot sehr, denn durch Umweltgifte gibt es immer weniger Insekten. Da viele Vögel Insekten fressen und nicht mehr genügend davon finden, trägst Du mit der Fütterung in einem Vogelhaus aus Holz zu ihrem Überleben bei.

Was ist bei der Futterauswahl zu beachten?

Je nach der bevorzugten Futterart unterscheidet man Weichfutter- und Körnerfresser. Beide benötigen zusätzlich Eiweiß aus Futterinsekten.
Zu den Weichfutterfressern gehören z.B. Amseln, Rotkehlchen, Stare, Zaunkönig und Spechte. Diese Vögel freuen sich über frische oder getrocknete Beeren im Vogelhaus. Auch Insekten fressen sie gern. Allerdings solltest Du darauf achten, dass das Futterhaus einem Vogel ausreichend Größe bietet. Sie können es sonst nicht anfliegen.

Körner und Samen stehen auf dem Speisezettel von Meisen, Sperlingen und Finken. Mit ihren Schnäbeln können sie die Schalen von Samen knacken, sodass Du auch ungeschälte Samen in dem Vogelfutterspender anbieten kannst. Neben Samen fressen sie gern Haferflocken und Buchweizen, mögen aber auch Insekten. Im Winter nehmen Meisen besonders gern die nach ihnen benannten Meisenknödel an, die sich einfach aufhängen lassen, auch wenn Du keinen Platz für ein Vogelhaus hängend hast. Diese Meisenknödel lassen sich auch leicht selbst machen.

In der Brutzeit solltest Du hauptsächlich eiweißreiches Futter anbieten und dafür fettreiches Futter aus dem Vogelfutterspender entfernen. Die Wildvögel werden das Futter auch nutzen, um ihre Küken zu füttern. Diese wiederum vertragen fettreiche Kost noch nicht, sondern brauchen vor allem Eiweiß aus dem Futterhaus Vogel, um gesund aufzuwachsen.

Du kannst Vogelfutter auch selbst machen, damit Du genau weißt, was die gefiederten Gäste fressen.

Neben Futter benötigen Vögel auch sauberes Trinkwasser. Beispielsweise mit einer Vogeltränke von Dehner kannst Du ihnen frisches Wasser anbieten, damit sie ihren Durst stillen können.

Welches Vogelfutterhaus ist das beste?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, da die verschiedenen Arten einer Vogelfutterstation unterschiedliche Vorteile mit sich bringen. Ein Futterhaus Vogel eignet sich für alle Vögel, hier musst Du jedoch mehr Zeit auf die Reinigung verwenden. Du solltest Futterreste und Kot regelmäßig entfernen, damit sich keine Keime einnisten können. Vielleicht lässt sich auch etwas Vogelsand bereitstellen.

Mit einem Vogelfutterspender hast Du weniger Arbeit, da er immer hygienisch bleibt, doch ist er für größere Vögel nicht geeignet. Sie können ihn nicht anfliegen. Ein Vogelhaus aus Holz gibt es in unterschiedlichen Größen, sodass Du kleinen und großen Vögeln Futter anbieten kannst. Wenn Du keinen Garten hast, gibt es auch ein Vogelhaus zur Balkon Platzierung.

Mit einem Vogelfutterhaus kannst Du heimischen Wildvögeln mit wenig Aufwand etwas Gutes tun und Dich an ihrem Anblick und ihrem Gesang erfreuen.

Quellen

https://www.gartenhaus-gmbh.de/magazin/vogelhaeuser-als-winterhilfe/

https://mein-vogelhaus.com/vogelfutterhaus/

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