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Pollenallergie beim Hund – Was kannst Du tun?

Gerade wenn die Temperaturen wieder steigen, gibt es kaum etwas Schöneres. Lange Spaziergänge, bei denen Du mit Deinem Hund die Natur erkundest und das Leben genießt. Doch so wenige es wissen: auch Deinen Hund kann eine Pollenallergie ereilen. Schnell wird euch dabei das Streifen durch hohes Gras und dichte Wälder vermiest. Doch keine Sorge, ganz hilflos bist Du dieser Reaktion Deines Hundes auf die Pollen nicht ausgeliefert. Wir verraten Dir, woran Du sie erkennst und welche Mittel es dagegen gibt.

Die Symptome einer Pollenallergie beim Hund

Zunächst einmal ist es nicht ganz einfach, eine Pollenallergie zu erkennen. Denn die Symptome sind recht vielseitig und überschneiden sich mit vielen anderen Ursachen. Sowohl Krankheiten als auch andere Allergien kommen hierfür in Frage. Es ist daher wichtig, es genauer hinzuschauen und gewisse Anzeichen richtig zu deuten.

Denn die hauptsächlich vorkommenden Indizien ähneln denen einer herkömmlichen Erkältung. Niesen und ein begleitender Schnupfen sind typisch hierfür. Doch wird dieser von keinen weiteren Symptomen einer Erkältung begleitet? Und beginnt er auch noch zu Beginn des Frühlings und der aufkommenden Pollensaison? Dann kann durchaus eine Pollenallergie dahinterstecken.

Glücklicherweise sind dies selten die einzigen Hinweise. Eine Allergie bedeutet die Überreaktion des Immunsystems und eine damit fehlgeleitete Abwehr der vermeintlichen Gefahr. Daher entwickelt der Körper des Hundes häufig eine Vielzahl anderer Methoden, diese loszuwerden. Weitere mögliche Begleiterscheinungen der Pollenallergie sind:

  • Ein Ausschlag der Haut, vornehmlich im Bauchbereich.
  • Juckreiz, dem Dein Hund mit Kratzen, Schaben, Schütteln und Lecken begegnet.
  • Zunehmende Atemprobleme. Dein sonst fitter Vierbeiner kommt bei Deiner täglichen Runde schnell aus der Puste? Du nimmst ein Pfeifen der Atmung wahr? Sei hier besonders bei platt schnauzigen Hunderassen oder solchen mit engen Atemwegen ist Vorsicht geboten. Es droht Lebensgefahr!
  • Infektionen der Ohren und Augen. Juckende Ohren und tränende, gerötete Augen sind Anzeichen hierfür.
  • Plötzlich einsetzender Haarausfall.

Die Diagnose der Pollenallergie beim Hund

Entwickelst Du einen zunehmenden Verdacht einer Pollenallergie Deines Hundes, solltest Du beim Tierarzt vorstellig werden. Dieser bestätigt final Deine Bedenken oder findet alternativ andere Ursachen.

Hierzu führt er einen Bluttest durch. Lässt dieser eine Pollenallergie erkennen, kann mit Hilfe eines Hautallergie-Testes das spezifische Allergen identifiziert werden. Im Grunde ist das Verfahren also nicht anders wie bei uns Menschen und zielt auf die Behandlung der Symptome ab.

Medikamentöse Behandlung der Pollenallergie beim Hund

Zunächst einmal wird Dein Tierarzt Dir Mittel zur Behandlung der akuten Symptome verschreiben. Die Therapie richtet sich dann nach dem Erscheinungsbild dieser. Bei Hautausschlag wird er beispielsweise beruhigende Salben verabreichen. Augentropfen helfen bei der Bindehautentzündung.

Cetirizin wird jedem Pollenallergiker unter uns etwas sagen und ist das wohl gebräuchlichste Mittel bei einer Pollenallergie. Für Hunde gibt es kein speziell zugelassenes Mittel, es ist aber auch nicht verboten. Denn die Wirkung entfaltet sich auch bei ihnen ebenso wirksam wie bei Menschen. Dein Tierarzt kann es Deinem Hund verschreiben und die Dosierung besprechen.

Auch Desensibilisierung und Immuntherapie sind bei Vierbeinern gebräuchlich. In diesen wird der Körper an die immunauslösenden Allergene gewöhnt und die Reaktion damit unterbunden. Auch hier ist die Behandlung von Tier zu Tier verschieden und muss deshalb in professionelle Hände gegeben werden.

Hausmittel gegen die Pollenallergie des Hundes

Versuche die Umgebung Deines Hundes möglichst pollenarm zu halten. Auf dem Land sind abends, in der Stadt morgens recht wenige Pollen unterwegs. Nutze bevorzugt diese Zeiten zum Lüften der Wohnung oder des Hauses. Auch eine regelmäßige Reinigung der Innenflächen und des Körbchens entfernt Pollen.

Natürlich kannst Du nicht vollständig auf Spaziergänge verzichten. Die Pollensaison zeiht sich bis in den Herbst und der fehlende Ausgang würde Deinem Hund mehr schaden als nützen. Versuche die Tageszeiten auf die erwähnten pollenarmen Stunden zu verschieben. Zudem ist die Luft besonders bei Regen sehr rein und tut Deinem Tier sehr gut.

Nach dem Spaziergang kannst Du die Pfoten abwischen, damit er die Pollen nicht mit hineinnimmt. Dies gilt auch für sein Fell. Wische es entweder feucht ab oder wasche ihn mit einem speziellen Shampoo.

Möchtest Du nicht ständig Medikamente verabreichen, helfen gerade bei Juckreiz und Hautirritation natürliche Stoffe weiter. Einfach Thymian, Kokosöl oder Aloe Vera auf die betreffenden Haustellen schmieren und einwirken lassen.

Die Pollenallergie als lästiger Dauerbegleiter?

A und O ist, die vermeintlichen Anzeichen richtig zu deuten. Handele verantwortlich und stelle Dich bei einem Tierarzt vor. Denn ist die Diagnose erfolgt, kann Deinem Hund genauso gut geholfen werden, wie jedem anderen Pollenallergiker.

Einige wenige Tricks helfen den Alltag zu gestalten. Auf diese Weise werdet ihr beide noch ganz viele wunderschöne Spaziergänge und Abenteuer erleben!

FAQ

Was tun bei Pollenallergie beim Hund?

Zunächst einmal solltest Du zu einem Tierarzt gehen. Er kann Dir hilfreiche Medikamente geben und die Symptome lindern. Doch auch in den Alltag gilt es, die Pollenbelastung in den Innenräumen senken. Nutze bestimmte Tageszeiten und den Regen für längere Spaziergänge und Naturmittel bei der Linderung der Symptome.

Können Hunde auch eine Pollenallergie haben?

Grundsätzlich ja und genauso oft wie wir Menschen. Leider wird diese durch ihre vielfältigen Erscheinungsformen nicht immer erkannt oder falsch gedeutet. Achte auf typische Anzeichen und gehe bei Verdacht die Blutwerte Deines Hundes abchecken.

Wie äußern sich Allergien beim Hund?

Prinzipiell sollten Dich einfach Erkältungssymptome hellhörig machen. Besonders wenn sie zu pollenintensiven Monaten, wie dem Mai, in Erscheinung treten. Weitere Symptome sind Juckreiz, Hautausschlag, Haarausfall sowie Entzündungen der Augen und Ohren.

Quellen

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