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Welche Bestandteile machen gutes Katzenfutter aus? 

Sie sind wählerisch, sie sind speziell und sie sind die wohl besten tierischen Begleiter, die ein Katzenliebhaber wie du haben kann. Ohne Zweifel ist es dir entsprechend wichtig, dass deine Stubentiger nicht nur rundum zufrieden sind, sondern auch hochwertiges Futter in ihrem Napf vorfinden. Aber woran erkennst du ein solches Futter eigentlich? Die Werbung verrät viel und behauptet sogar zu wissen, welches Futter Katzen kaufen würden. Wir verlassen uns da lieber auf die Wissenschaft und haben uns mal angeschaut, welche Bestandteile in ein gutes Katzenfutter gehören. 

Die Katze in freier Wildbahn – was sie isst und was nicht 

Unerfahrene Tierhalter gehen nicht selten davon aus, dass Katzen ähnlich wie Hunde zu den Allesfressern gehören. Ein großer Irrtum, denn eine Katze in der Natur frisst aus Not zwar auch ungeeignete Dinge, doch wenn sie nach ihrem Instinkt geht, hat sie klare Vorgaben, was auf dem Speiseplan landet. Dazu gehören: 

  • Fleisch, Fleisch und nochmals Fleisch 
  • Tierische Eiweiße
  • Knochen 
  • Wenige pflanzliche Nährstoffe 

Die Klischees und Mythen rund um den ausgewogenen Speiseplan einer Katze halten sich allerdings hartnäckig. Ein Blick in die Freiheit zeigt, dass die Hauptnahrungsquellen verwilderter Katzen zu 40 Prozent aus Kaninchen und Nagetieren bestehen. Die Zusammensetzung gibt erste Hinweise darauf, worauf es bei einem wirklich hochwertigen Katzenfutter für den Stubentiger ankommt: 

Proteine, Fett und nur kleine Mengen an Kohlenhydraten. 

Getreide, was als Füllstoff in viele Katzenfuttersorten beigemischt wird, ist für Hauskatzen völlig überflüssig. Enthalten ist es überwiegend in Trockenfuttersorten, wird aber sogar ins Nassfutter gemischt. Die Folgen sind vielfältig. 

Warum Getreide nicht ins Futter deiner Katze passt

Allergien sind nicht nur für uns Menschen äußerst belastend, auch Katzen können davon betroffen sein. Da finden sich auf der einen Seite die Klassiker wie eine Pollenallergie, auf der anderen Seite aber auch Futtermittelunverträglichkeiten, insbesondere gegen verschiedene Getreidearten. Eine der wenigen Sorten, die von den meisten Katzen gut vertragen werden kann, ist Reis. Bei einer darmerkrankten Mieze gehören frisches Hühnchenfleisch und Reis daher auch zu den bekannten Diätmethoden. 

Die Gabe von Trockenfutter ist bei einer gesunden Katze nicht zwingend erforderlich, doch wer sich mit den Vorlieben der Vierbeiner auseinandersetzt, weiß, dass sie besonders die knackenden Snacks oft sehr gern mögen. Daher gilt das Motto: Wenn schon Trockenfutter, dann das Richtige! 

Tipp: Achte darauf, dass bei einem hochwertigen Katzenfutter nicht einfach nur die meisten Getreidesorten mit anderen kohlenhydrathaltigen Füllmitteln ersetzt wurden. Auch Süßkartoffel und Co. haben im Futter der Mieze nichts verloren, denn Kohlenhydrate sind für Stubentiger überflüssig. 

Das Glück im Napf – so fütterst du deine Katze richtig 

Die perfekte Nahrung für deine Katze basiert zum größten Teil auf Fleisch, ist kohlenhydratarm und frei von jeglicher Getreideart. Zu den wichtigsten Bestandteilen der kätzischen Ernährung gehört Taurin, eine Aminosäure, die überwiegend durch rohes Fleisch zugeführt wird. Finden sich zu viele Kohlenhydrate im Futter, wird das wertvolle Taurin gebunden und kann von deiner Katze nicht optimal verwertet werden. Infolgedessen würde sie unter Mangelerscheinungen leiden, die du höchstwahrscheinlich lange nicht bemerkst. 

Und woran merkst du, dass ein Futter wirklich gut ist? 

Achte auf die Inhaltsstoffe! Sie geben dir einen klaren Hinweis, was du im Beutelchen, im Sachet oder der Dose zu erwarten hast. Ein gutes Futter besteht zu mehr als 90 Prozent aus reinem Fleisch und ist höchstens mit Fetten und Mineralstoffen angereichert. Ein minderwertiges Futter enthält oft nur rund 4 % Fleisch und basiert ansonsten auf tierischen Nebenerzeugnissen und unnötigen Füllstoffen. 

Bei einer hochwertigen Futtersorte muss außerdem keine Extra-Deklaration von Taurin vorhanden sein, denn es enthält die wichtige Aminosäure aufgrund des hohen Fleischanteils automatisch. 

Übrigens: Wusstest du eigentlich, dass Katzen gar nicht viel trinken müssen, wenn du sie mit hochwertigem Futter versorgst? Durch Feuchtfutter erhält deine Katze jede Menge gesunder Inhaltsstoffe und auch Flüssigkeit, sodass die Abkömmlinge der Savanne nur wenig Wasser zu sich nehmen. 

Einen Wassernapf sollte der Vierbeiner aber trotzdem immer zur Verfügung haben. Denn Trockenfutter macht durstig und hin und wieder hat dein Fellknäul auch einfach so mal Freude daran, mit Pfötchen und Zunge im Wasser zu planschen. 

Tabus für Katzen – das hat auf dem Speiseplan der Mieze nichts verloren 

Jetzt, wo du weißt, wie das Futter deiner Katze zusammengesetzt sein sollte, schauen wir uns die Realität an. Natürlich weißt du, dass eine Katze nichts außer ihrem Katzenfutter braucht. Aber so manches Mal sind die Vierbeiner nicht nur frech, sondern auch gewitzt. Und ehe du dich versiehst, ist das Stück Wurst vom Teller verschwunden. „Nicht so schlimm“, wenn es nur einmal vorkommt. Es gibt aber ein paar Dinge, die deine Katze auf keinen Fall essen darf. Dazu gehören: 

  • Rohe (und auch zubereitete) Schweinefleischgerichte (Virengefahr)
  • Zwiebeln, Knoblauch und Lauchgewächse
  • Schokolade, Weintrauben, Rosinen 
  • Alkohol in jeglicher Form 
  • Salzige und fettige Lebensmittel vom Tisch 

Diese Liste ist nicht vollständig, sondern nur ein kurzer Einblick dahingehend, welche Lebensmittel du deiner Mieze auf keinen Fall geben darfst. Das gesündeste Katzenleben ermöglichst du deinem Stubentiger, wenn du ausschließlich auf sie zugeschnittenes Katzenfutter und Leckerlies fütterst. 

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