Die richtige Beleuchtung für Dein Aquarium

Du möchtest Dir ein Aquarium zu legen oder besitzt bereits eins und machst Dir Gedanken über die passende Beleuchtung? Dann bist Du hier richtig. In diesem Ratgeber geben wir Dir Ticks und Tricks, wie du die passende Beleuchtung für dein Aquarium findest und auf was Du beim Kauf achten solltest.

Wieso benötige ich eine Beleuchtung für mein Aquarium?

Es ist wichtig, dass Dein Aquarium ausreichend beleuchtet wird, weil sonst keine Fotosynthese stattfinden. Fotosynthese ist wichtig, weil so Sauerstoff für Dein Aquarium produziert wird. Diese dient unter anderem als Nahrungsquelle für die Pflanzen im Becken. 

Ohne Licht kann Dein Aquarium nicht funktionieren. 

Wofür Du Licht im Aquarium brauchst

Licht im Aquarium dient zum einen als Nahrungsquelle. Wie schon erwähnt, dient das Licht dazu, dass die Pflanzen Fotosynthese betreiben und den Kohlenstoffdioxid aus dem Wasser filtern können. Im gleichen Prozess wird Sauerstoff produziert. Dieser ist ebenfalls wichtig für das Aquarium, da er über einen Umweg als Nahrung aufgenommen werden kann. 

Deine Tiere im Aquarium haben auch einen Biorhythmus. Um diesen zu unterstützen und zu ordnen, ist es wichtig, dass Du eine Lichtquelle im Aquarium hast. Idealerweise sollte Deine Beleuchtung 9-11 Stunden leuchten. 

Wie lange sollte die Lampe im Aquarium leuchten?

Experten raten zu einer Beleuchtung von 9 bis 12 Stunden. Ratsam ist es eine 12 Stunden Beleuchtung zu wählen. 12 Stunden Licht – 12 Stunden Dunkelheit. So bekommen Deine Aquarientiere den idealen Rhythmus. 

Ein nicht einheitlicher Rhythmus kann für Deine Tiere zum Stressfaktor werden. Dies könnte sich negativ auf ihre Gesundheit auswirken. Damit dieses nicht passiert, empfiehlt sich eine Zeitschaltuhr. Diese schaltet das Licht automatisch jeden Tag zu selben Zeit an und aus. So besteht nicht die Gefahr, dass Du mal vergisst das Licht an- oder auszuschalten.

Welche Möglichkeiten als Beleuchtung für Aquarien gibt es?

Zur Auswahl stehen LED Leuchten, Halogenlampen, HQI-Brenner und Leuchtstoffröhren. Die letzten drei produzieren nicht nur Licht, sondern auch Wärme. Das sollte vor dem Kauf bedacht werden. LED Lampen eignen sich eher für kleinere Aquarien, da sie noch nicht soweit ausgebaut sind. Allerdings sind sie unbedenklich und lassen sich leicht entsorgen.

Zu beachten ist auch, dass HQI-Brenner und Leuchtstoffröhren Quecksilber enthalten. Sollten diese mal kaputtgehen, ist es möglich, dass das Quecksilber in dein Aquarium gelangt. Dies ist sehr gesundheitsschädigend für Deine Tiere.  

Welche Beleuchtung für welche Wassertiefe?

Bis zu 50 cm Wassersäule solltest Du LED-Leuchten und Leuchtstoffröhren wählen. Alles was über der 50 cm Wassersäule sollte mit Halogenlampen oder HQI-Brennern beleuchtet werden. 

Welche Farbe sollte das Licht haben?

Für die Pflanzen und deren Wachstum empfiehlt sich ein gelbes Licht. Grellweißes Licht ist sehr stark und nicht optimal. Anderweitige Farben sollten mit einem Fachmann abgeklärt werden. In der Regel wird aber ein gelbliches Licht verwendet und empfohlen. 

Die richtige Nutzung der Beleuchtung 

Du brauchst nicht viele Lampen für die richtige Nutzung. Es kommt darauf an, dass Du Deine vorhandenen Lampen richtig nutzt. Um Deine Lampen richtig zu nutzen empfehlen sich Reflektoren und ein Diffusor. So brauchst Du nicht unnötig unzählige Lampen kaufen, sparst Geld und Strom. 

Mondlicht 

In erster Linie dient das Mondlicht als dekoratives Licht. Es kann aber für ängstliche und neue Fische eine prima Starthilfe für die Orientierung sein. So können die Fische Hindernisse sehen und diese umschwimmen. Mondlicht ist deutlich schwächer als normales Licht, aber gerade nachts kann es für manche Fische eine Hilfe sein. 

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