Blaustirnamazone: Haltung, Charakter und Pflege

Steckbrief

Größe:
33-39 cm
Gewicht:
ca. 0,4-0,66 kg
Herkunft:
Südamerika
Lebensdauer:
mehrere Jahrzehnte, teils 40 Jahre und älter
Farbe:
überwiegend grün, blaue Stirnpartie sowie gelbe, rote und blaue Gefiederzeichnungen
Geeignet als:
anspruchsvoller Heimvogel für erfahrene Papageienhalter
Charakter:
sozial, aktiv, intelligent, lautstark, neugierig
Charakter
sozial, aktiv, intelligent, lautstark, neugierig
Haltung
paarweise oder in geeigneter Gruppe, große Voliere, viel Beschäftigung
Preis
je nach Herkunft und Züchter unterschiedlich
Aktivität
Pflegeaufwand
Beschäftigung
Lärm
Eignung für Anfänger
Sprachbegabung
Intelligenz
Verspieltheit
Geselligkeit
handzahm
wenig:
viel:

Rassengeschichte und Herkunft

Die Blaustirnamazone (Amazona aestiva) stammt aus Südamerika. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet umfasst Teile Brasiliens, Boliviens, Paraguays und Argentiniens. Sie besiedelt unterschiedliche Lebensräume mit ausreichendem Baumbestand, darunter Wälder, Savannen und andere strukturreiche Landschaften.

Aufgrund ihres auffälligen Gefieders, ihrer sozialen Art und ihrer Fähigkeit, Laute nachzuahmen, wird die Blaustirnamazone seit langer Zeit als Heimvogel gehalten. Gerade diese Beliebtheit hat allerdings auch zum Fang und Handel mit Wildvögeln beigetragen. Beim Kauf sollte deshalb ausschließlich auf Tiere mit eindeutig legaler und nachvollziehbarer Herkunft zurückgegriffen werden.

Die Blaustirnamazone gehört zur Gattung Amazona innerhalb der Familie der Eigentlichen Papageien (Psittacidae). Der wissenschaftliche Name lautet Amazona aestiva.

Der englische Name „Blue-fronted Amazon“ beziehungsweise „Turquoise-fronted Amazon“ verweist wie die deutsche Bezeichnung auf die typische blaue Gefiederzeichnung im Stirnbereich.

Heute stammen Heimvögel in Deutschland im Regelfall aus Nachzuchten. Wer eine Blaustirnamazone übernehmen möchte, sollte sich vorab auch über ihre artenschutzrechtliche Einstufung, Kennzeichnung und die notwendigen Herkunftsnachweise informieren.

Die weltweite Gefährdungseinstufung hat sich gegenüber älteren Angaben geändert: Die Blaustirnamazone wird aktuell als „Near Threatened“ (potenziell gefährdet) geführt.

Aussehen der Blaustirnamazone

Blaustirnamazonen erreichen ungefähr 33 bis 39 cm Körperlänge. Das Gewicht liegt je nach Individuum und Körperbau im Bereich einiger hundert Gramm, häufig etwa zwischen 400 und gut 600 Gramm. Eine gesunde Körperkondition lässt sich jedoch nicht allein anhand einer pauschalen Grammzahl beurteilen.

Männchen und Weibchen sehen sich äußerlich sehr ähnlich. Eine zuverlässige Geschlechtsbestimmung allein anhand des Aussehens ist deshalb schwierig. Wenn das Geschlecht sicher festgestellt werden muss, kann beispielsweise eine DNA-Geschlechtsbestimmung eingesetzt werden.

Das Gefieder ist überwiegend grün. Besonders charakteristisch ist die kräftige blaue bis türkisfarbene Zeichnung an Stirn und Vorderkopf. Gelbe Bereiche finden sich je nach Individuum unter anderem im Gesicht und an der Kehle.

Auch die Flügel zeigen auffällige Farbakzente. Insbesondere der rote Flügelbug fällt deutlich auf. Die genaue Ausdehnung der blauen, gelben und roten Gefiederbereiche kann zwischen einzelnen Vögeln variieren.

Auch im Schwanzgefieder können bei aufgefächertem Schwanz verschiedene Farbanteile sichtbar werden. Schnabel und Füße wirken überwiegend grau.

Die Iris erwachsener Blaustirnamazonen kann orange bis rötlich wirken. Jungvögel unterscheiden sich in einigen Merkmalen von ausgewachsenen Tieren.

Neben natürlichen Unterschieden zwischen Individuen existieren in menschlicher Obhut verschiedene Farbvarianten. Für die Haltung sind Farbe und besonders auffällige Zeichnungen jedoch deutlich weniger wichtig als Gesundheit, Herkunft und Sozialisation.

Blaustirnamazone 1
Typisch für die Blaustirnamazone sind das überwiegend grüne Gefieder und die blaue Zeichnung am Vorderkopf.

Charakter und Wesen

Blaustirnamazonen sind aktive, intelligente und ausgesprochen soziale Papageien. Sie klettern viel, beschäftigen sich intensiv mit ihrer Umgebung und verfügen über einen kräftigen Schnabel, mit dem Gegenstände untersucht und zerlegt werden können.

Viele Blaustirnamazonen können gegenüber vertrauten Menschen zutraulich werden. Manche lernen außerdem, Geräusche, Pfiffe oder menschliche Wörter nachzuahmen. Eine besondere „Sprachbegabung“ lässt sich jedoch für einen einzelnen Vogel nicht garantieren und sollte kein Hauptgrund für die Anschaffung sein.

Auch ein zahmer Papagei bleibt ein Tier mit eigenen Bedürfnissen und Grenzen. Amazonen können deutlich zeigen, wenn sie Abstand wünschen. Besonders während hormonell geprägter Phasen kann sich territoriales oder abwehrendes Verhalten verstärken.

Die frühere Annahme, Schreien oder Aggressivität eines einzeln gehaltenen Vogels könne einfach durch viele Stunden menschliche Beschäftigung ausgeglichen werden, ist problematisch. Menschen können den dauerhaften Sozialkontakt zu einem passenden Artgenossen nicht vollständig ersetzen.

Blaustirnamazonen leben auch in der Natur sozial. Außerhalb der Brutzeit können sich Paare zu größeren Gruppen beziehungsweise Schwärmen zusammenschließen. Paarbindungen spielen im Sozialverhalten eine wichtige Rolle.

Auch bei der Nahrungssuche sind die Vögel häufig mit Artgenossen unterwegs. Ihr ausgeprägtes Sozialverhalten ist einer der Gründe dafür, warum eine dauerhafte Einzelhaltung vermieden werden sollte.

Beim Klettern setzen Amazonen ihre Füße und den kräftigen Schnabel geschickt ein. Eine abwechslungsreiche Voliereneinrichtung mit stabilen Naturästen, Kletterelementen und Materialien zum Benagen unterstützt dieses Verhalten.

Lebensräume der Blaustirnamazone

Die Blaustirnamazone besiedelt in Südamerika unterschiedliche Lebensräume. Dazu zählen unter anderem lichte Wälder, bewaldete Landschaften, Savannen und Gebiete mit Palmenbeständen. Entscheidend sind geeignete Nahrungsquellen sowie Bäume mit passenden Höhlen für die Fortpflanzung.

Als Höhlenbrüter ist die Art auf geeignete alte Bäume angewiesen. Zur Nahrungssuche können Blaustirnamazonen aber auch offenere Landschaften und landwirtschaftlich geprägte Gebiete nutzen.

Fortpflanzung

Blaustirnamazonen sind Höhlenbrüter. Das Weibchen legt normalerweise mehrere Eier in eine geeignete Baumhöhle. Die genaue Gelegegröße kann variieren.

Die Brut dauert ungefähr vier Wochen. Während dieser Zeit übernimmt vor allem das Weibchen das Bebrüten, während das Männchen wesentlich an der Versorgung beteiligt ist.

Nach dem Schlupf bleiben die Jungvögel mehrere Wochen im Nest und werden von den Eltern versorgt. Auch nach dem Ausfliegen sind junge Papageien nicht sofort vollständig unabhängig.

Haltung der Blaustirnamazone

Eine Blaustirnamazone sollte grundsätzlich mit einem geeigneten Artgenossen beziehungsweise in einer passenden sozialen Gruppe gehalten werden. Das offizielle Gutachten des Bundesministeriums zur Papageienhaltung geht ebenfalls davon aus, dass Papageien bis auf begründete Ausnahmen paarweise oder in Gruppen gehalten werden.

Die Unterbringung muss den Vögeln ausreichend Bewegung und möglichst auch Flug ermöglichen. Eine handelsübliche kleine Vogelunterkunft ist für zwei große Amazonen keine geeignete Dauerlösung. Das deutsche BMEL-Gutachten enthält Mindestanforderungen für die Unterbringung von Papageien. Dabei handelt es sich um eine fachliche Orientierung zur tierschutzgerechten Haltung und nicht um eine wörtliche Größenangabe unmittelbar aus dem Tierschutzgesetz.

Je größer und strukturierter die Voliere ist, desto besser lassen sich Flug, Klettern, Rückzug und Beschäftigung ermöglichen. Sitzäste sollten unterschiedliche Durchmesser besitzen und regelmäßig durch frische, geeignete Naturäste ergänzt werden.

Auch tägliche Beschäftigung ist wichtig. Geeignet sind beispielsweise frische Zweige, zerstörbares Spielmaterial, Futtersuchspiele und wechselnde Kletterangebote. Gegenstände müssen so beschaffen sein, dass keine giftigen Materialien, scharfen Kanten oder gefährlichen Schlaufen vorhanden sind.

Artenschutz, Kennzeichnung und Meldepflicht

Vor der Anschaffung solltest Du auch die rechtlichen Anforderungen beachten. Amazona aestiva ist artenschutzrechtlich geschützt und wird im internationalen Handel durch CITES erfasst. In Deutschland gelten deshalb unter anderem Anforderungen an Herkunftsnachweis und Kennzeichnung.

Für besonders geschützte Wirbeltiere sieht § 7 der Bundesartenschutzverordnung grundsätzlich eine Anzeigepflicht bei der zuständigen Landesbehörde vor, sofern die betreffende Art nicht in Anlage 5 von dieser Pflicht ausgenommen ist. Die Blaustirnamazone gehört nicht zu den dort aufgeführten Ausnahmen. Erwerb, Abgabe und relevante Bestandsänderungen solltest Du daher entsprechend den Vorgaben Deiner zuständigen Behörde melden und die Herkunftsunterlagen sorgfältig aufbewahren.

Ernährung und Pflege

In der Natur ernähren sich Blaustirnamazonen abwechslungsreich von verschiedenen pflanzlichen Nahrungsquellen, beispielsweise Früchten, Samen, Blüten und anderen Pflanzenteilen. Die Ernährung in Menschenobhut sollte diesen Bedarf nicht einfach durch eine unbegrenzte Körner- und Nussmischung nachahmen.

Eine ausschließlich oder überwiegend aus fettreichen Samen und Nüssen bestehende Ernährung kann bei Heimvögeln zu einer unausgewogenen Nährstoffversorgung beitragen. Gerade Amazonen neigen bei zu energiereicher Fütterung und wenig Bewegung zu Übergewicht.

Je nach Haltungskonzept kann ein ausgewogenes, für Papageien geeignetes Alleinfutter beziehungsweise Pelletfutter einen wichtigen Bestandteil der Ration bilden. Ergänzend können geeignete Gemüse-, Grünfutter- und in angemessener Menge Obstsorten angeboten werden. Die konkrete Fütterung sollte an Körpergewicht, Aktivität und Gesundheitszustand angepasst werden.

Frische, ungiftige Zweige bieten zusätzlich Beschäftigung und Möglichkeiten zum Benagen. Welche Baumarten verwendet werden können, sollte vor dem Verfüttern beziehungsweise Einbringen sicher geklärt werden. Zweige dürfen nicht mit Pflanzenschutzmitteln oder anderen Schadstoffen belastet sein.

Eine Badegelegenheit beziehungsweise die Möglichkeit, das Gefieder regelmäßig mit Wasser zu pflegen, gehört ebenfalls zu einer geeigneten Haltung. Ob ein Vogel lieber badet oder sich vorsichtig abduschen lässt, ist individuell. Ein starres „mindestens einmal pro Woche kräftig abduschen“ ist nicht erforderlich.

Lebenserwartung der Blaustirnamazone

Blaustirnamazonen können mehrere Jahrzehnte alt werden. In menschlicher Obhut sind bei guter Versorgung Lebensspannen von 40 Jahren und darüber möglich; für einzelne Tiere werden noch deutlich höhere Altersangaben beschrieben.

Die Anschaffung ist deshalb eine langfristige Verpflichtung. Vor dem Kauf sollte geklärt sein, wer die Vögel versorgt, wenn sich die persönliche Lebenssituation verändert oder der Halter im hohen Alter nicht mehr selbst für sie sorgen kann.

Gesundheit und typische Krankheiten

Bei Papageien können Haltung, Ernährung und Sozialbedingungen erheblichen Einfluss auf die Gesundheit haben. Verhaltensauffälligkeiten wie anhaltendes Schreien, stereotype Bewegungen oder Federschädigung können unterschiedliche Ursachen haben und sollten nicht automatisch allein der „Persönlichkeit“ des Vogels zugeschrieben werden.

Bei Amazonen ist insbesondere eine zu energiereiche, samen- und nusslastige Ernährung problematisch. Übergewicht kann das Risiko verschiedener Folgeerkrankungen erhöhen. Auch Vitamin- und Mineralstoffmängel sind bei unausgewogener Fütterung möglich.

Erkrankungen des Atmungssystems wie Aspergillose können bei Papageien vorkommen. Dabei handelt es sich um eine Pilzerkrankung, deren Entstehung durch verschiedene Faktoren begünstigt werden kann. Eine pauschale Aussage, sie werde hauptsächlich durch „beschalte Nüsse und geringe Luftfeuchtigkeit“ verursacht, greift zu kurz.

Amazonen zeigen Erkrankungen teilweise erst spät deutlich. Veränderungen bei Gewicht, Kot, Atmung, Stimme, Futteraufnahme, Aktivität oder Gefieder sollten deshalb ernst genommen werden. Sinnvoll ist ein vogelkundiger Tierarzt, der Erfahrung mit Papageien besitzt.

Entscheidungshilfe

Blaustirnamazonen sind anspruchsvolle Heimvögel, die viel Platz, Sozialkontakt, Beschäftigung und eine sorgfältig zusammengestellte Ernährung benötigen. Eine Anschaffung sollte deshalb nicht spontan aufgrund ihrer Farben oder ihrer möglichen Fähigkeit zum Sprechen erfolgen.

Sie können sehr menschenbezogen und zutraulich werden. Trotzdem sollte das Ziel nicht darin bestehen, den Vogel möglichst stark auf einen Menschen zu prägen. Ein passender Artgenosse bleibt für das normale Sozialverhalten besonders wichtig.

Auch die Lautstärke darf nicht unterschätzt werden. Amazonen können kräftige Rufe äußern, und gerade in Mietwohnungen kann dies zu Konflikten führen. Hinzu kommen Platzbedarf, hohe Lebenserwartung, laufende Kosten und die Notwendigkeit einer Betreuung durch einen vogelkundigen Tierarzt.

Wer diese Voraussetzungen langfristig erfüllen kann und sich bereits vor der Anschaffung intensiv mit Papageienhaltung beschäftigt, kann in Blaustirnamazonen faszinierende und sehr soziale Tiere erleben. Für Menschen, die einen pflegeleichten Einzelvogel für einen normalen Käfig suchen, ist diese Papageienart dagegen nicht geeignet.

FAQ zur Blaustirnamazone

Was darf eine Blaustirnamazone fressen?
Die Ernährung sollte ausgewogen und nicht ausschließlich samen- oder nussbasiert sein. Je nach Fütterungskonzept kann ein geeignetes vollständiges Papageienfutter beziehungsweise Pelletfutter die Grundlage bilden und durch geeignetes Gemüse, Grünfutter und begrenzte Mengen Obst ergänzt werden. Die Ration sollte an Gesundheitszustand und Körperkondition angepasst werden.
Wie alt werden Blaustirnamazonen?
Blaustirnamazonen können mehrere Jahrzehnte leben. 40 Jahre und mehr sind in Menschenobhut möglich, einzelne Vögel können noch älter werden. Die Anschaffung sollte deshalb als sehr langfristige Verpflichtung betrachtet werden.
Wie groß wird eine Blaustirnamazone?
Eine Blaustirnamazone erreicht ungefähr 33 bis 39 cm Körperlänge und wiegt meist einige hundert Gramm. Das konkrete Gewicht variiert zwischen einzelnen Tieren.
Kann man eine Blaustirnamazone alleine halten?
Eine dauerhafte Einzelhaltung sollte grundsätzlich vermieden werden. Papageien sind soziale Vögel, und auch das BMEL-Gutachten zur Papageienhaltung sieht grundsätzlich Paar- oder Gruppenhaltung vor. Menschliche Zuwendung ersetzt einen geeigneten Artgenossen nicht vollständig.
Können Blaustirnamazonen sprechen?
Manche Blaustirnamazonen lernen, menschliche Wörter, Pfiffe und andere Geräusche nachzuahmen. Wie stark diese Fähigkeit ausgeprägt ist, unterscheidet sich jedoch individuell. Sprechenlernen sollte kein ausschlaggebender Grund für die Anschaffung sein.
Sind Blaustirnamazonen laut?
Ja. Amazonen können sehr kräftige und weit tragende Rufe äußern. Gerade morgens, abends oder bei Aufregung können sie deutlich hörbar sein. Die mögliche Lautstärke sollte vor einer Haltung in einer Mietwohnung unbedingt berücksichtigt werden.
Ist die Blaustirnamazone für Anfänger geeignet?
Nur eingeschränkt. Blaustirnamazonen benötigen viel Platz, geeignete Sozialpartner, tägliche Beschäftigung, eine ausgewogene Ernährung und langfristige Planung. Für völlige Einsteiger in die Vogelhaltung kann die Art deshalb eine große Herausforderung darstellen.
Muss eine Blaustirnamazone in Deutschland angemeldet werden?
Für besonders geschützte Wirbeltiere besteht nach § 7 Bundesartenschutzverordnung grundsätzlich eine Anzeigepflicht, sofern die Art nicht ausdrücklich davon ausgenommen ist. Die Blaustirnamazone steht nicht auf der Ausnahmeliste in Anlage 5. Halter sollten deshalb die zuständige Artenschutzbehörde kontaktieren, den Vogel ordnungsgemäß melden und Herkunfts- sowie Kennzeichnungsunterlagen aufbewahren.
Wie viel Platz braucht eine Blaustirnamazone?
Blaustirnamazonen benötigen eine große, strukturierte Unterbringung, in der Bewegung und möglichst auch Flug möglich sind. Kleine handelsübliche Vogelkäfige sind für eine dauerhafte Haltung ungeeignet. Das BMEL-Gutachten über die Mindestanforderungen an die Haltung von Papageien dient in Deutschland als wichtige fachliche Orientierung; mehr Platz als die dort beschriebenen Mindestanforderungen ist grundsätzlich vorzuziehen.

Quellen

Bundesministerium für Landwirtschaft: Gutachten über die Mindestanforderungen an die Haltung von Papageien

Bundesamt für Naturschutz: CITES und Artenschutz

Bundesartenschutzverordnung § 7: Haltung und Anzeigepflicht geschützter Wirbeltiere

BirdLife International: Gefährdungsstatus und Artinformationen zu Vögeln

MSD Veterinary Manual: Ernährungsbedingte Erkrankungen bei Heimvögeln

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