Schlangenbesitzer werden: Wichtige Tipps und Fragestellungen

Mystik, Eleganz und Gefahr – diese Eigenschaften verbinden Menschen vornehmlich mit einem Tier: der Schlange. Trotz ihres ambivalenten Images sind die züngelnden Kriechtiere heutzutage als Haustier nicht mehr außergewöhnlich. Allein in Deutschland erfreuen sich Terraristik-Fans an der faszinierenden Lebensweise von insgesamt 1,2 Milliarden Reptilien und Amphibien. Sich im Terrarium ein Stück Natur ins Wohnzimmer zu holen – dieser Wunsch zeigt auch das wachsende Interesse an exotischen Lebensräumen und macht im Idealfall sensibler für den Wert der globalen Fauna und Flora. Gerade Schlangen haben allerdings recht spezielle Bedürfnisse in der Haltung und Pflege. Falls du selbst zum Schlangenbeschwörer werden willst, solltest du dir vor der Anschaffung deines Reptils deshalb einige Gedanken machen.

1. Wichtige Fragen, die du dir im Vorfeld stellen solltest

Ob Hund, Katze oder Schlange – die Anschaffung jedes Haustieres will wohl überlegt sein. Vorab solltest du für dich die folgenden Punkte klären:

Warum genau möchtest du eine Schlange halten?

In ihrer lautlosen Bewegung und dem exotischen Aussehen bieten Schlangen zweifelsohne einen faszinierenden Anblick. Doch die Optik sollte keine Entscheidungsgrundlage für die Anschaffung darstellen – wer das Terrarium samt Bewohner zum Deko-Objekt in seinem Wohnzimmer degradiert, tut sich selbst und der Schlange keinen Gefallen. Leidenschaftliche Schlangenbesitzer investieren dagegen Kosten und Energie, um ihren Reptilien einen möglichst naturnahen Lebensraum zu schaffen und darin das breite Spektrum ihrer Verhaltensweisen beobachten zu können. Falls dich der Bau einer Mini-Tropenlandschaft oder eines kleinen Stückes Wüste reizt und du kein Kuscheltier brauchst, könnte eine Schlange dein idealer Mitbewohner sein.

Kennst du die typischen Haustierschlangen und ihre einzigartigen Bedürfnisse?

Schlangenbesitzer

Welche Schlangenart sich für dich eignet, hängt in erster Linie davon ab, ob du ihre Bedürfnisse erfüllen kannst. Die können sehr unterschiedlich sein – immerhin stammen Haustierschlangen aus den unterschiedlichsten Regionen der Erde: von den Polarwüsten bis zum tropischen Regenwald. Als erster Anhaltspunkt für die passende Rasse sollte deshalb deine persönliche Erfahrung mit Reptilienhaltung dienen.

  • Für Neueinsteiger: Relativ einfach kannst du dein Leben als Schlangenhalter zum Beispiel mit Nattern starten. Sie sind relativ pflegeleicht und nicht giftig – zumindest die folgenden Arten, die Fachleute Einsteigern am häufigsten empfehlen:

  • Für Fortgeschrittene: Erfahrenere Schlangenfreunde dürfen sich auch an die Haltung einer Würgeschlange herantrauen. Hier bieten sich Exemplare der Boa-constrictor-imperator-Gruppe an, weil sie nur selten über die 2-Meter-Marke hinauswachsen. Andere Arten können mehr als 5 Meter erreichen, sodass die private Haltung schwierig wird. Denn Würgeschlangen können für Kinder, Haustiere und für dich eine körperliche Bedrohung darstellen. Falls du dich für ein Exemplar entscheidest, sollten ihm alle Bewohner des Haushalts gewachsen sein.

  • Nur für Fachleute: Giftschlagen gehören ausschließlich in die Hände von ausgewiesenen Experten. Zudem kann dir dein Vermieter ihre Haltung prinzipiell untersagen, falls Nachbarn sich Sorgen machen. Auch die Gesetzgebung des Bundeslandes hat hier Mitspracherecht: So verbietet Niedersachsen das Halten von Giftschlangen durch die Gefahrtierverordnung generell, in Bayern muss ein Halter ein berechtigtes Interesse nachweisen, in Rheinland-Pfalz hingegen existieren keine Verbote.

Kannst du deiner gewünschten Rasse den nötigen Platz überhaupt bieten?

Diese Frage entscheidet sich an der Größe und dem Lebensstil deiner Schlange. Als Faustformel gilt: Ein Terrarium sollte mindestens so lang sein wie das Tier, wenn es sich ganz ausstreckt. Höhe und Breite sollten der halben Körperlänge entsprechen. Schlangenpärchen oder Gruppen benötigen entsprechend mehr Platz und auch Rassen, die gern klettern, brauchen mehr Freiheit in die Höhe. Falls du mit einer Einsteigerschlange wie der Kornnatter oder einer afrikanischen Hausschlange starten willst, solltest du ein Terrarium von 120cm x 80cm x 80cm einplanen. Waldbewohner wie die Kornnattern möchten darin genügend Klettermöglichkeiten vorfinden, Bodenbewohner wie die Wüstenboa brauchen einen weichen und sandigen Untergrund. Auch das Temperament deiner Schlange beeinflusst ihren Raumbedarf: Während viele Nattern sehr aktiv sind, gilt der attraktive Königspython eher als Faulpelz unter den Schlangen.

Hast du die nötigen Geldmittel für Grundausstattung und Unterhalt?

Schlangenbesitzer

Gerade die Erstausstattung für deinen geschuppten Mitbewohner kann ins Geld gehen: Während Experten für eine Kornnatter plus passendes Terrarium mit 200 bis 300 Euro rechnen, kann eine Boa in spezieller Farbvariante auch mehrere Tausend Euro kosten. Zusätzlich braucht es die passende Behausung mit Beleuchtung, Heizung, Thermometer, Hygrometer, Innenausstattung und passender Einstreu.

Die laufenden Kosten fallen bei pflegeleichten und kleinen Arten wie der Kornnatter relativ niedrig aus. Hier setzt der Experte lediglich 100 Euro pro Jahr an. Allerdings solltest du als Schlangenbesitzer regelmäßig einen Betrag zurücklegen können, der unerwartete Ereignisse auffängt. Immerhin kann deine Schlange überraschend erkranken oder wichtiges Zubehör wie der Heizstrahler geht kaputt und muss umgehend ersetzt werden.

Kannst du dir der Unterstützung deines Umfelds gewiss sein?

Wer einen Hund hat, braucht ab und zu Hilfe von Freunden und Verwandten, wenn es um Urlaubsbetreuung geht oder um das Versorgen im Krankheitsfall. Bei einem niedlichen Zwergpudel sind im Bekanntenkreis sicher schnell hilfsbereite Menschen gefunden. Bei einer Schlange kann das ganz anders aussehen. Auch sie muss vorsorgt werden, falls du einen längeren Urlaub planst oder überraschend ins Krankenhaus kommen solltest. Für diesen Fall solltest du bereits vor der Anschaffung des Tieres in deinem Umfeld fragen, wer dich unterstützen würde, und herausfinden, wer so viel Angst und Ekel vor Reptilien verspürt, dass er dich womöglich gar nicht mehr besuchen würde.

Gibt es in deinem näheren Umfeld mindestens eine erfahrene (medizinische) Anlaufstation?

Dass Reptilien als Haustier in den letzten Jahren immer beliebter geworden sind, bedeutet nicht, dass man als Schlangenbesitzer auf eine ebenso gute medizinische Infrastruktur setzen könnte, wie sie für Hunde, Katzen und Kaninchen existiert. Viele Tierärzte sind auf Kleintiere mit Fell spezialisiert und mit den Bedürfnissen von Reptilien kaum vertraut. Im Internet finden sich deshalb Listen, in denen Reptilienhalter kompetente Ärzte empfehlen. Bevor du dir eine Schlange anschaffst, solltest du sicherstellen, dass du im Notfall einen Reptilienspezialisten im näheren Umkreis erreichen kannst.

Weißt du, wie sich der Alltag mit diesem Haustier gestalten wird – und wie lange?

Schlangen haben keinen Spiel- und Laufbedarf wie Katzen und Hunde, deshalb gelten sie in der Praxis als pflegeleichte Haustiere. Doch im Gegensatz zu Hund und Katze stellen sie als Reptilien spezielle Bedürfnisse an ihr Umgebungsklima. Die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit im Terrarium sollten jederzeit ideale Werte aufweisen – du musst sie also stets im Blick haben bzw. jemanden mit der Kontrolle beauftragen, falls du längere Zeit abwesend bist. Wie jedes andere Käfig- und Terrarientier wollen auch Schlangen in einem sauberen Umfeld leben, das du regelmäßig von ihren Hinterlassenschaften reinigst. Zudem häuten Schlangen sich periodisch und brauchen auch dabei Unterstützung. Eine Komplettreinigung des Terrariums und des Interieurs brauchst du dennoch nur einmal im Jahr einzuplanen. Ein weiterer Vorteil bei der Fütterung: Junge Schlangen fressen nur alle ein bis zwei Wochen, ältere sogar nur einmal im Monat.

Ihr langsamer Stoffwechsel erleichtert dem Schlangenhalter zwar die Arbeit, aber sorgt auch für eine lange Lebensspanne: Die meisten Arten erreichen problemlos ein Alter von 20 Jahren. Selbst die kleinen Kornnattern, die Neugierige als Nachzuchten für etwa 10 Euro gern einmal spontan mitnehmen, werden zwischen 12 und 17 Jahre alt. Bedenke also vor dem Kauf: Wenn du dir eine Schlange anschaffst, bindest du dich länger als ein durchschnittliches Hundeleben dauert.

2. Tipps für das Leben als Schlangenhalter

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Wie sieht der Alltag mit einer Schlange eigentlich aus? Diese Punkte sind besonders wichtig:

Das Thema Lebendfutter

Schlangen sind Raubtiere und erkennen ihre Beute an der Körpertemperatur. Aus Sicht einer artgerechten Haltung wäre deshalb eine Fütterung mit Lebendfutter geboten. Das sieht auch Paragraf 2 des deutschen Tierschutzgesetzes vor, wenn dort steht: „Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat, muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen.“ Allerdings haben auch die Futtermäuse ihre Rechte, die in Paragraf 17 und 18 desselben Gesetzes beschrieben werden. Dort steht: „Ohne einen vernünftigen Grund darf kein Wirbeltier getötet, ohne vernünftigen Grund darf ihm kein Leiden zugeführt werden.“ Seiner Schlange lebende Mäuse oder Ratten vorzusetzen, sehen deshalb viele Menschen kritisch.

Futtertiere dürfen nicht leiden

Wenn du Mäuse hältst, um deine Schlange zu füttern, musst du ihnen unbedingt einen artgerechten Käfig mit Versteck und Beschäftigungsmaterial bieten. Bei der Fütterung dürfen die Kleinsäuger dann keinesfalls übermäßigem Stress ausgesetzt werden. Als Faustregel gilt: Wenn die Maus nach 10 Minuten im Schlangenterrarium nicht gefressen wurde, musst du sie umgehend in ihre Behausung zurücksetzen.

Ausweichmöglichkeit Frostfutter

Im Zoohandel bekommen Schlangenbesitzer tote Mäuse und Ratten als Frostfutter für Schlangen. Bevor das Reptil sie als Nahrung akzeptiert, müssen sie im Wasserbad auf Körpertemperatur erwärmt werden. Besonders bei Kornnattern empfehlen Tierärzte das Füttern von toten Mäusen, da lebendige ein zu hohes Verletzungsrisiko für die Natter darstellen. Einige Schlangen verweigern jedoch lebloses Futter strikt – wer sie artgerecht pflegen will, muss lebend füttern.

Schlangen mit anderen Bedürfnissen

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Wer sich nicht vorstellen kann, kleine Pelztiere zu verfüttern, sollte sich eine Schlange zulegen, die einer anderen Diät folgt. So ernähren sich beispielsweise Wassernattern von Fischen und Amphibien, Baumschnüffler von anderen Reptilien und einige Schlangenarten auch von Insekten. Die Raue Grasnatter, die sich mit 60 bis 80 cm Körperlänge und einem anspruchslosen Lebensstil gut für Einsteiger eignet, frisst bevorzugt Heuschrecken, Spinnen, Schaben und Würmer.

Hintergrundwissen zu Heuschrecken: Für den einen gelten sie als Plage, für den anderen wiederum als echte Glückstiere. So zum Beispiel in China. Doch auch in europäischen Ländern steht die Heuschrecke für Glück und Reichtum.

Informiere dich über den Reptilienführerschein

Ähnlich der Sachkundeprüfung für Hundehalter fordern Tierschützer seit Jahren, dass auch Reptilienbesitzer nachweisen sollten, dass sie genug Ahnung von den Bedürfnissen ihrer Haustiere haben. Aktuell musst du als Halter von ungiftigen Schlangen diesen Nachweis zwar nicht erbringen, aber du kannst ihn freiwillig bei der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde ablegen. Möglich sind die beiden Qualifizierungsstufen „Sachkunde für Privathalter gemäß §2 TIERSCHG“ und „Gefahrtier-Sachkunde“. Letztere musst du nachweisen, falls du giftige Schlangen halten willst.

Wie läuft die Ausbildung?

Die Sachkundeprüfung für Privathalter bereitest du mit Lehrmaterialien vor, die du für 89 Euro bei der Gesellschaft erwerben kannst. Fühlst du dich sachlich fit, kannst du dich zu einer eintägigen Schulung und Prüfung anmelden, die von Fachleuten in ganz Deutschland angeboten wird. Die Prüfung selbst besteht aus 48 Fragen im Multiple-Choice-Verfahren; für die Veranstaltung fallen 100 Euro Gebühren an. Als Mitglied in der DGHT bekommst du einen Rabatt auf Lehrmaterialien und Prüfung sowie Zugang zu Fachzeitschriften und Kontakten zu gleichgesinnten Schlangenhaltern.

Starte mit einsteigerfreundlichen Schlangen

Über die bunte Kornnatter als ideale Einsteigerschlange hast du bereits einiges erfahren. Wer aber das Gefühl haben will, zumindest dem Namen nach, keine Natter, sondern eine „echte Schlange“ zu halten, kann sich der Afrikanischen Hausschlange zuwenden. Sie wird bis zu einem Meter lang und gilt als ruhiges Temperament unter den züngelnden Reptilien. Da sie in ihrer Heimat Westafrika den bewohnten Gebieten sehr nahekommt und sich kaum scheu zeigt, hat sie die Bezeichnung „Hausschlange“ erhalten. Ihr ausgeglichener Charakter kommt gerade jenen Schlangenfans zugute, die noch wenig Erfahrung im Umgang haben. Afrikanische Hausschlangen brauchen tagsüber eine Temperatur von 25 bis 28 Grad, nachts darf es mit 18 bis 20 Grad etwas kühler werden. 

Kaufe unbedingt bei erfahrenen Züchtern

Erfahrene Züchter können dir Terrarium-Nachzuchten deiner ausgewählten Rasse anbieten. Diese Nachzuchten sind wesentlich ausgeglichener als Tiere aus Zuchtfarmen oder Wildfänge, deshalb fällt später die Pflege und das Füttern leichter. Zudem sind Nachzuchten aus Terrarien weniger mit Parasiten und Krankheiten belastet als Farmtiere und wildgefangene Exemplare.

Gib deinem neuen Mitbewohner eine adäquate Behausung

Eine junge Kornnatter in ein riesiges Terrarium zu setzen, ist gut gemeint aber ungünstig. Kleine Tiere kommen in zu großen Behausungen nicht gut zurecht und finden ihr Futter schlecht. Das Terrarium sollte im Idealfall mit seinem Bewohner mitwachsen; für ganz junge Exemplare kann eine Fauna-Box als Zwischenlösung herhalten. Eine Kornnatter ist im Alter von 9 Monaten so weit, dass sie in das Erwachsenen-Terrarium umziehen kann.

„Schöner Wohnen“ für Schlangen

Neben der passenden Größe braucht das auch die passende Einrichtung: Rückzugsmöglichkeiten wie Höhlen, Wasserschalen und -bäder sowie Steine, Wurzeln und Äste zum Klettern. Die rauen Oberflächen der Naturmaterialien helfen der Schlange zudem bei der Häutung. Hierzu nutzen die Nattern auch angefeuchtetes Sphagnum-Moos. Schließlich hat jede Schlangenrasse andere Ansprüche an die passende Einstreu des Terrariums: Wüstenbewohner kommen mit sandigen Untergründen bestens zurecht, tropische Schlangen brauchen dagegen einen feuchten Boden mit spezieller Terrarienerde.

Auch wenn es verlockend ist, häng das Tier nicht jedem Gast über die Schultern

Schlangen, die sich gegenüber Menschen neugierig zeigen und sogar Hautkontakt genießen – dieses Verhalten glauben einige Schlangenhalter bei ihren Tieren zu beobachten. Wissenschaftliche Studien belegen allerdings: Jedes Anfassen, aus dem Terrarium nehmen und Umsetzen bereitet Schlangen großen Stress. Das ist der Hauptgrund, aus dem du deine Schlange nicht einfach deinem Besuch um den Hals legen solltest. Im Stress könnte die Schlange schließlich Panik bekommen, ihren Darm entleeren oder gar zuschnappen.

Achte peinlich genau auf die korrekte Temperierung und Luftfeuchtigkeit

Schlangen sind wechselwarme Tiere und regulieren ihre Körpertemperatur durch ihre Umgebung. Aus diesem Grund solltest du das Terrarium so temperieren, wie es der Herkunfts-Klimazone deines Tieres am besten entspricht, und ihm dabei mehrere Temperaturzonen bieten. Für Kornnattern liegen diese beispielsweise zwischen 23 und 35 Grad. Die Tiere können dann selbst bestimmen, ob sie sich abkühlen oder aufwärmen wollen. Den Wärmestrahler selbst solltest du mit einem Schutzkorb sichern, damit sich die Schlange bei direktem Kontakt nicht verbrennen kann.

Schlangen haben unterschiedliche Bedürfnisse in puncto Luftfeuchtigkeit

Neben der Temperatur ist die Luftfeuchtigkeit der wichtigste Klimafaktor – stimmt sie nicht, kann es zu Problemen bei der Häutung kommen. Rassen, die im Regenwald leben, brauchen hier bis zu 80 Prozent, Wüstenbewohner leben bei 40 bis 50 Prozent. Steigern lässt sich die Luftfeuchtigkeit durch den Einsatz von feuchtigkeitsspeichernden Materialien wie Torf und Kokosfasern, indem du Wasserbecken aufstellst oder einen UV-Vernebler installierst. Den Wert solltest du stets auf einem Hygrometer im Auge behalten und bei Bedarf anpassen. Tipp: Auch die Materialien des Terrariums solltest du nach dem Feuchtigkeitsbedarf ausrichten. Wüstenbewohner leben gut in einem Holzterrarium, während eine hohe Luftfeuchtigkeit nur im Glasterrarium funktioniert – Holz würde hier schimmeln.

Tipp: Neben Temperatur und Luftfeuchtigkeit, solltest du deiner Schlange auch eine angenehme Beleuchtung bieten. Idealerweise lässt du das Licht dabei nicht durchgehend brennen, sondern löschst es in der Nacht, um einen Tag-Nacht-Rhythmus zu simulieren. Per Zeitschaltuhr funktioniert das bequem automatisch.

Fazit: Schlangen bringen für Halter eine große Verantwortung mit sich

Schlangenbesitzer

Falls du keinen kuscheligen Freund fürs Leben suchst, sondern eher ein Fenster in eine exotische Landschaft, dann könnte eine Schlange das passende Haustier für dich sein. Sie fordert Fachwissen, Heimwerkertalent und Pflege über Jahrzehnte – dafür belohnt eine Schlange ihren Halter mit ihrer mythischen Aura und einem Hauch von Extravaganz. Seine archaische Angst zu überwinden und mit einer Schlange zusammenzuleben, traut sich schließlich nicht jeder.

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