Aussehen der Perser

Perserkatzen sind mittelgroß bis groß, stämmig und gedrungen. Das Fell hat dichte Unterwolle und seidiges, langes Deckhaar mit dicker löwenartiger Halskrause. Die Nase ist flach mit kurzem Stop. In letzter Zeit geht der Zuchttrend bei den Persern glücklicherweise wieder zur längeren Nase, nachdem in der Vergangenheit die immer platteren Schnauzen den Katzen starke Atem- und Augenprobleme verursacht haben.

Bei den Fellfarben hat man bei der Perser die Qual der Wahl, es gibt praktisch alle Farbvariationen.

Herkunft der Perser

Spricht man von Rassekatzen, fallen vielen Menschen als erstes die Perserkatzen ein. Dies ist auch gar nicht so abwegig, ist die Katze doch die Rassekatze mit der längsten Zuchtgeschichte. Bereits im 15. Jahrhundert wurden Langhaarkatzen, damals noch unter dem Namen „Angorakatze“ bei wohlhabenden Leuten gehalten. Seitdem hat sich die Perserkatze allerdings stark äußerlich verändert. Die kurze Nase und das sehr lange Fell wurden erst im letzten Jahrhundert angezüchtet.

Charakter der Perser

Perserkatzen sind ruhige und ausgeglichene Miezen. Nicht umsonst verbindet man diese Tiere oft mit Luxus und Reichtum. Sie sind die idealen Wohnungskatzen, da sie keinen besonders ausgeprägten Bewegungsdrang haben und ansonsten sehr auf ihren Menschen geprägt sind.

Dieser sollte sich allerdings auch regelmäßig die Zeit nehmen, das anspruchsvolle Fell dieser Katze zu pflegen, da es ansonsten verfilzt.

Mit anderen Haustieren verstehen sich die Perser aufgrund ihres sanften Charakters meistens gut, Kinder hingegen sind ihnen manchmal zu hektisch und laut.

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