Die richtige Katze für den richtigen Haushalt. Wie findet man die passende Katze und was dazu gehört?

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Laut einer Statistik des Internetportals ‚Statista‘ ist die Anzahl der Katzen in deutschen Haushalten zwischen dem Jahr 2000 und 2018 um 8 Millionen gestiegen. Besaßen die Deutschen im Jahr 2000 noch 6,8 Millionen Stubentiger, waren es 2018 bereits 14,8 Millionen. Bei rund 83 Millionen Einwohnern besitzt somit jeder fünfte Deutsche eine Katze.

Warum sind Katzen so beliebt?

Es gibt viele Gründe, warum Katzen auf Platz Nr.1 der deutschen Haustierliste stehen. Im Gegensatz zu Hunden sind sie relativ günstig zu unterhalten, unabhängiger und dadurch pflegeleichter, und sie stören die Nachbarn nicht durch lautes Bellen. Daneben wirken sie überaus beruhigend auf die menschliche Psyche, sind liebebedürftig und zutraulich.

Wie findet man die ideale Katze?

Nicht jede Katze passt in jeden Haushalt. Bevor man sich für die eine oder andere Rasse entscheidet, sollte man sich folgende Fragen stellen:

  • Wieviel Zeit habe ich für meine Katze übrig?
  • Inwiefern passen meine Wohnverhältnisse zum Charakter der Katze?
  • Möchte ich lieber eine Hauskatze oder eine Freilaufkatze?
  • Welche unumgänglichen Accessoires sollte ich mir für meine Katze zulegen?
  • Welche Katze passt eigentlich zu mir?

Im Durchschnitt benötigt eine Katze rund 30 Minuten Zeitaufwand pro Tag. Langhaarige Rassekatzen nehmen aber schon allein für die Fellpflege mehr Zeit in Anspruch als europäische Kurzhaarkatzen, die den ganzen Tag draußen unterwegs sind. Ob Hauskatze oder Freigänger, zumindest zu den Fütterungszeiten sollte man zu Hause sein. Eine Wohnungs- oder Hauskatze braucht rund 50 Quadratmeter Platz, um sich ausreichend bewegen zu können.

Aber nicht nur die Wohnungsgröße spielt eine wichtige Rolle. Katzen, die nie ins Freie kommen, müssen auch genug Abwechslung im Haus finden, wie zum Beispiel spezielles Katzenspielzeug oder Klettermöglichkeiten. Je lebhafter die Katze ist, desto mehr interessante Dinge sollte man ihr zur Verfügung stellen. Des weiteren ist ein Kratzbaum unerlässlich, wenn man die Wohnungstapeten intakt halten möchte und an der Couchgarnitur hängt. Ausführlichere Informationen zu den gängigsten Rassen, ihren Charakteren und Bedürfnissen erhält man zum Beispiel über den interaktiven Kratzbaumberater.

Aber nicht nur die Bedürfnisse der Katze zählen. Damit die Mensch-Tier-Beziehung funktioniert, ist die eigene Persönlichkeit und die Familienkonstellation genauso zu beachten wie das Verhalten des zukünftigen vierbeinigen Bewohners. Für aktive Menschen, die gerne mit ihrer Katze spielen und sich über ein durch die Wohnung tollendes Tier freuen können, ist beispielsweise eine Main-Coon-Katze der ideale Gefährte. Für Personen, die nicht unbedingt jede freie Minute ins Katze Streicheln investieren möchten, bietet sich die Anschaffung einer Russisch Blau Katze an, da diese Rasse nicht zu aufdringlich ist und eine hohe Anpassungsfähigkeit besitzt. Familien mit Kindern kann man die gutmütige Ragdoll Katze empfehlen.

Werden alle diese Punkte beachtet, wird das Zusammenleben mit der neuen Katze bestimmt zum Erfolg!

Maren Kappel

Expertin für Hunde & Katzen

Maren trifft man immer nur im Vierer-Pack an: Mit ihrem süßen Mini-Leoparden "Sahara" und ihren zwei verspielten Hunden "Mars" und "Jupiter" joggt Maren gerne durch die Stadtwälder Freiburgs. Hier kann die leidenschaftliche Tiernärrin prima den Kopf freibekommen und Ideen für neue Blog-Artikel sammeln.

Seit zehn Jahren schreibt Maren schon über das Leben mit Hunden und Katzen. Auf die Idee, zu bloggen, kam sie durch ihren Freundeskreis. Dort ist sie nämlich als Tierexpertin oder auch "Miezen-Maren" bekannt.

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