Keine hohen Tierarztkosten mehr dank einer Katzenversicherung!

Eine Katzenversicherung ist eine sinnvolle Investition, denn Tierarztkosten können schnell sehr hoch ausfallen. Hier kann eine Versicherung finanzielle Sicherheit bieten, damit die Kosten erschwinglich bleiben. Erfahre hier, worauf es bei einer Katzenversicherung ankommt und auf was Du vor dem Abschluss besonders achten solltest.

Tierarztbesuche sind teuer

Ein Tierarztbesuch mit Deiner Katze kann ziemlich teuer werden. So kostet beispielsweise bereits eine Blutentnahme mit Laborauswertung locker bis zu 100 Euro. Hinzu kommen anschließende Behandlungskosten, wenn beispielsweise Medikamente nötig sind, Folgeuntersuchungen und so weiter. Eine Operation, zum Beispiel nach einem Unfall oder bei einer Erkrankung, schlägt auf jeden Fall im drei- bis vierstelligen Bereich zu Buche. Eine Wurmkur gehört hier noch zu den günstigsten Leistungen. Das alles sind Kosten, für die Du als Besitzer selbst aufkommen musst, in der Regel sogar unmittelbar nach der Behandlung.

Um sicher zu sein, dass Deine Katze jederzeit medizinisch behandelt werden kann, wenn völlig unvorhergesehen etwas vorfällt, solltest Du also stets eine gewisse Summe beiseite liegen haben. Das kann aber nicht jeder, vor allem, da 200 oder 300 Euro oft gar nicht ausreichen. Zudem kommen Tierarztbesuche meist sehr spontan. Zum Einen liegt das daran, dass beispielsweise Unfälle selten vorherzusehen sind. Zum Anderen, da Katzen dafür bekannt sind, oftmals erst dann Krankheitssymptome zu zeigen, wenn es ihnen wirklich richtig schlecht geht.

Katzenversicherung als finanzielle und gesundheitliche Absicherung

Eines sei direkt gesagt: eine Versicherung übernimmt oft nicht sämtliche Kosten, die bei einer Behandlung anfallen. Bei den meisten Versicherungen ist die Versicherungssumme gedeckelt. Das heißt, dass beispielsweise OP- oder Behandlungskosten nur bis zu einer bestimmten Höhe übernommen werden – pro Jahr. Operationen und Behandlungskosten sind dabei in der Regel zwei separate Leistungen. Ein Vollschutz mit Übernahme in unbegrenzter Höhe ist ebenfalls möglich, aber dafür schnell bis zu vier Mal teurer.

Falls Du jetzt davon ausgehst, dass Du Deine Monatsbeiträge zahlst und damit kostenfrei Dein Tier behandeln lassen kannst, liegst Du leider falsch. Die Versicherung ist kein Vollschutz für Behandlungskosten. Für einen gewissen Eigenanteil musst Du dennoch selbst aufkommen, das sind in der Regel zwischen 10 bis 30 Prozent. Das bedeutet aber wiederum, dass bis zu 90 Prozent der Tierarztkosten von der Versicherung bezahlt werden. Eine Katzenversicherung ist daher durchaus eine deutliche finanzielle Entlastung.

Versicherungsleistungen vergleichen

Bevor Du Deine Katze versicherst, solltest Du unbedingt genau die Leistungen vergleichen. Der Monatsbeitrag liegt ungefähr zwischen 15 bis 50 Euro. Folgende Kriterien entscheiden über den Versicherungsbeitrag:

  • Rasse
  • Alter
  • Vorerkrankungen, falls bekannt
  • Freigänger oder Hauskatze

Viele Menschen entscheiden sich vorschnell für eine günstige oder sogar die günstigste Versicherung. Der Monatsbeitrag alleine sollte aber nicht ausschlaggebend sein. Viel wichtiger ist, welche Kosten die Katzenversicherung übernimmt und in welcher Höhe. So sind etwa bei Behandlungskosten manche Leistungen ausgeschlossen, die bei anderen aber inklusive sind. Auch eine hohe Deckungssumme ist sinnvoll, da, wie bereits erwähnt, Tierarztkosten schnell sehr hoch ausfallen. Mit 500 Euro beispielsweise kommst Du hier nicht weit. Ebenso ist eine Selbstbeteiligung von 30 Prozent erheblich schlechter als eine von 10 Prozent.

Auf der anderen Seite besteht natürlich immer eine Unsicherheit, ob die Katzenversicherung überhaupt nötig ist. Manche Fellnasen benötigen ihr Leben lang keine großen Behandlungen, andere sind Dauergast beim Tierarzt. Schließt Du die Versicherung für Deine Katze aber erst ab, wenn bereits Vorerkrankungen bekannt sind oder die Katze schon etwas älter ist, steigt der Versicherungsbeitrag. Am günstigsten ist es daher, die Katzenversicherung so früh wie möglich abzuschließen. Nimmst Du die Versicherungsleistungen eine Weile lang nicht in Anspruch, gewähren viele Versicherer einen Bonus, ähnlich wie bei einer Kfz-Versicherung. Zwar ist das Geld dann theoretisch verschenkt, wenn Du sie gerade nicht benötigst. Auf der anderen Seite hast Du die Sicherheit, dass Deiner Katze geholfen wird, falls es erforderlich ist.

FAQ

Wonach richtet sich die Höhe des Versicherungsbeitrags?

Die Versicherer verlangen zum Berechnen der Beiträge die Angabe von Alter, bekannten Vorerkrankungen, gegebenenfalls Rasse sowie ob es sich um einen Freigänger handelt oder um eine Hauskatze.

Welche Leistungen übernimmt eine Katzenversicherung?

Diese Angaben sind in den Details zu finden. Ein Großteil wird durch die Krankenversicherung für Katzen abgedeckt. Keine Kostenübernahme bei Spezialdiagnostik oder eine Maximalsumme bei bestimmten Behandlungen sind aber nicht selten.

Ist die Katzenversicherung sofort gültig?

Heute versichern, morgen zum Tierarzt – das ist leider nicht möglich. In der Regel musst Du zunächst drei Monate einzahlen, bevor Du die Versicherung in Anspruch nehmen kannst.

Steigt der monatliche Versicherungsbeitrag bei zunehmendem Alter?

Ja, die Beiträge werden normalerweise an die alternde Katze angepasst. Je älter die Katze wird, umso höher ist das Risiko für die Versicherung, dass Behandlungskosten anfallen. Deshalb steigen die Beiträge nach und nach.

Ist eine Katzenversicherung Pflicht?

Nein, der Abschluss einer Kranken- und Unfallversicherung für Katzen ist freiwillig.

Kann eine Versicherung eine Anfrage ablehnen?

Ja, das ist möglich. Ist die Katze zu alt oder schwer krank, kann es sein, dass die Versicherung einem Vertrag nicht zustimmt. Dann ist es aber immer noch möglich, bei einer anderen Katzenversicherung nachzufragen. Von falschen Angaben zum Gesundheitszustand und Alter solltest Du absehen, das ist Versicherungsbetrug und führt zur fristlosen Kündigung und eventuell sogar zu rechtlichen Konsequenzen.

Ähnliche Artikel

Halten Saugroboter für Tierhaare, was sie versprechen?

Staubsauger sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie ... weiterlesen
Lesedauer: 3 Minuten Aufrufe 655

CBD-Produkte für Katzen – Gefährlich oder wohltuend?

Während Produkte mit Cannabidiol (CBD) bereits seit einiger Zeit ... weiterlesen
Lesedauer: 3 Minuten Aufrufe 679

Bei welchen Beschwerden kann CBD Katzen helfen?

CBD (Cannabidiol) ist ein Wirkstoff der Hanfpflanze, welcher in ... weiterlesen
Lesedauer: 3 Minuten Aufrufe 528

Hautkrankheiten bei Katzen – Haarausfall bei Katzen

Hautkrankheiten bei Katzen werden durch verschiedenste Ursachen ausgelöst. Dazu ... weiterlesen
Lesedauer: 4 Minuten Aufrufe 6463

Fellwechsel bei Katzen – Darauf solltest Du achten

Zweimal im Jahr ist es soweit: deine Katze verliert ... weiterlesen
Lesedauer: 5 Minuten Aufrufe 157

Anti Schling Napf für die Katze: So drosselst Du ihr Fressverhalten

Bei einem Anti-Schling Napf für die Katze handelt es sich um ... weiterlesen
Lesedauer: 6 Minuten Aufruf 1

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Die mobile Version verlassen