Hundetraining im eigenen Garten – worauf es dabei ankommt

Die Hundeerziehung erfordert einiges an Zeit und auch Durchhaltevermögen. Der größte Teil des Hundetrainings findet in den eigenen vier Wänden statt. Viele vergessen dabei oft, dass sich auch der Garten optimal für das Hundetraining nutzen lässt. Gerade in den schöneren Jahreszeiten lässt sich im Garten ein tolles Training absolvieren. Also aufstehen von Deinen bequemen Gartenmöbeln und ran ans Training! Wir verraten Dir, wie so ein Training aussehen kann und auf was Du dabei besonders achten solltest.

Was kann man im Garten mit dem Hund trainieren?

Viele Hunde arbeiten gerne mit ihrer Nase. Auch dies kannst Du wunderbar in Deinem Garten fördern. Dazu kannst Du mit Deinem Hund ein Suchspiel machen. Verstecke dazu einen Futterbeutel mit den Lieblingsleckerlis Deines Hundes, setze Dich dann auf Deine Gartenbank und lass den Hund den Beutel suchen und dann zu Dir bringen. Im Anschluss darf er natürlich ein paar Leckerchen aus dem Beutel haben.

Du kannst natürlich alle möglichen Grundlagen, wie Sitz und Platz mit Deinem Hund trainieren. Gängige Kommandos solltest Du immer wieder wiederholen, damit der Hund sie auch in jeder Situation beherrscht. Gerade draußen könnte der Hund durch andere Geräusche, Autos und Menschen abgelenkt werden. Daher gestaltet sich die Trainingssituation vielleicht zu Beginn etwas schwieriger, ist aber im Endeffekt wichtig, da ihr so weitere Fortschritte in Eurem Training erzielen könnt und Dein Hund Dir immer besser folgen wird.

Falls Dein Hund viel zu oft bellt, kannst Du auch hier ein spezielles Training im Garten absolvieren. Hier wird der Hund oftmals mehr gereizt, wenn zum Beispiel fremde Hunde oder andere Tiere am Garten vorbeilaufen. Das Bellen im Garten kannst Du ihm aber abgewöhnen. Dafür kannst Du ihm zum Beispiel zeigen, dass es wesentlich toller ist, ein paar Übungen mit Dir zu machen, als die Passanten oder anderen Hunde anzubellen.

Für Hunde, die sehr aktiv sind und viel Auslauf benötigen, bietet es sich ebenfalls an, im Garten einen kleinen Parkour aufzubauen. Hierfür gibt es spezielle Produkte für das Hundetraining. Du kannst aber auch zu Beginn erstmal andere Gegenstände verwenden, um herauszufinden, ob diese Art von Training Deinem Hund überhaupt gefällt.

Vorbereitung ist der halbe Weg zum Ziel

Falls Du vorhast, mit Deinem Hund im Garten zu trainieren, solltest Du zuvor einige Vorkehrungen treffen. Das Grundstück sollte sicher eingezäunt sein, damit Dein Hund während dem Training nicht weglaufen kann. Gefährliche Gegenstände und Gartengeräte solltest Du aus dem Weg schaffen, damit Dein Hund sich daran nicht verletzen kann. Auch zerbrechliche Gegenstände solltest Du vorsichtshalber entfernen, denn beim Training könnten diese sonst zu Bruch gehen.

Denke auch an Pausen und die Zeit nach dem Training. Richte Deinem Hund daher immer eine Wasserschale, damit er zwischendurch etwas trinken kann. Gerade bei warmen Temperaturen und einem anstrengenden Training ist das besonders wichtig. Es empfiehlt sich ebenfalls eine Hundedecke oder ein Körbchen draußen aufzustellen, damit Dein Hund auch hier nach dem Training einen kleinen Rückzugsort hat. Am besten eignet sich hier eine Stelle in der Nähe Deiner Gartenmöbel. So hast Du Deinen Vierbeiner nach dem Training auch immer im Blick.

Die Trainingsgegenstände solltest Du ebenfalls parat haben. Dazu zählen vor allem die Belohnungen und Leckerlis, aber vielleicht arbeitest Du auch zusätzlich mit einem Clicker oder benötigst noch einen Futterbeutel.

Was es zu beachten gibt

Hunde haben ihren eigenen Kopf und jedes Tier ist sehr individuell. Vielleicht benötigst Du etwas Zeit, um das beste Training für Deinen Hund zu finden. Mache Dir und auch Deinem Hund dabei keinen Druck, sondern probiert verschiedene Techniken und Methoden aus. So werdet Ihr bestimmt ein gutes Training für Euch finden.

Verlagere nicht sofort das ganze Training in den Garten. Das könnte Deinen Hund zu sehr überfordern. Du kannst die Trainingseinheiten draußen aber nach und nach steigern.

Das Wichtigste in Kürze

Ein Garten eignet sich perfekt für ein tolles Hundetraining, weil Du hier viele Möglichkeiten hast ein tolles und individuelles Training mit Deinem Hund zu gestalten. Von einfachen Kommandos, über Schnüffelspiele und Hindernisse sind Dir keine Grenzen gesetzt. Allerdings solltest Du Deinen Garten davor erst hundesicher machen. Wichtig ist auch, keinen zu großen Druck bei dem Training entstehen zu lassen, da es sich sonst negativ auf den Trainingserfolg auswirken kann.

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