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Allergisch? Ein Leben ohne Hund muss trotzdem nicht sein – dank des Allergikerhundes!

Allergisch auf das Lieblingstier zu reagieren kann einen wirklich runterziehen. Hat man vielleicht niemals die Chance, die Nase im warmen Fell des besten Freundes zu vergraben? Das muss glücklicherweise nicht sein, denn es gibt einige Hunderassen, die hypoallergen, also für Allergiker unproblematisch, sind. Woran Du merkst, dass Du allergisch bist, wie Du den richtigen Allergikerhund findest und weitere Informationen habe ich Dir hier zusammengetragen!

Oh nein, ist das etwa eine allergische Reaktion?

Bei der Schwester und ihren sieben Katzen zu Besuch und Du kannst die Taschentücher nicht aus der Hand legen? Im Park mit dem süßen Dackelwelpen vom Nachbarn gespielt und deine Augen jucken den Rest des Tages? Das könnte eine Allergie sein!
Wenn Du vorhattest, in der nahen Zukunft einen flauschigen Mitbewohner zu finden, dann ist es jetzt an der Zeit zu handeln. Gehe zum Arzt und bitte um einen Allergietest mit Focus auf Tierhaar. So wird schnell deutlich, ob Du eine Allergie hast und wenn ja, gegen welche Tierarten. Manche Leute reagieren nämlich nur auf Katzen, andere nur auf Pferde.

Ok, es ist eine Allergie gegen Hundehaar. Musst Du den Traum eines eigenen Hundes nun vergraben?

Die Antwort ist ganz klar: Nein. Es gibt nämlich Hunderassen, deren Fell und Speichel keine Allergien hervorrufen. Die häufigsten Rassen stelle ich Dir weiter unten vor.

Aber woran liegt es, dass manche Hunderassen keine Allergien provozieren?

Hypoallergen bedeutet theoretisch, dass keine Allergene abgesondert werden. Leider entspricht diese Definition nicht der Realität im Fall von Tieren. Warum aber gibt es denn dann Hunderassen, die für Allergiker empfohlen werden? Die Antwort ist, dass diese Hunderassen dafür bekannt sind, solche Allergene abzusondern, die selten Allergien hervorrufen. Es kann immer sein, dass Du dennoch auf den Hund reagierst. Dann ist es aber nicht so, dass Du gleich die ganze Rasse abschreiben musst, sondern vielleicht nur diesen einen Hund. Denn jeder Hund hat seine eigene Mischung an Allergenen!
Außerdem sind solche Rassen, die wenig haaren und nicht mit der Jahreszeit ihr Fell wechseln, oft ebenso geeignet für Allergiker. Eine genaue Erklärung zu den Hintergründen dazu findest du hier.

Welche Rassen eigenen sich also vielleicht für Dich?

Der wohl bekannteste Allergikerhund ist der Pudel und die Mischrassen Labradoodle und Goldendoodle. Sie verlieren allesamt wenig Fell, sind intelligent und absolute Familienhunde, die aber auch Spaß dran haben, mit ihren Menschen zu arbeiten oder Sport zu machen.

Etwas weniger bekannt ist der Schnauzer, da er wenig haar, wenig schuppt und auch das Sabbern hält sich sehr in Grenzen

Terrier bieten gleich mehrere Rassen, die für Dich geeignet sein können: den Bedlington Terrier, der mit seinem lockigen Fell einfach nur zuckersüß aussieht, und den Kerry Blue Terrier, der auch nach einem Spaziergang im Regen nicht nach nassem Hund riechen wird. Typisch Terrier benötigen diese Rassen dennoch ausreichend Auslastung durch Sport oder kognitives Training. Ist das gegeben, gibt es fast keine besseren Schmuser. Außerdem den Irish Soft-Coated Wheaten Terrier, dessen Fell super weich und beinahe seidig ist bei richtiger Pflege. Er haart nicht, liebt die Bewegung an der frischen Luft und am Abend auch gerne mal ein Plätzchen auf dem Sofa.

Der Bichon Frisé besticht durch ein weiches und lockiges Fell, das Staub und Schuppen einsammelt, bevor sie Deine Allergie triggern können. Der Bichon haart nicht, ist kleinbleibend und liebt Schmuseeinheiten auf der Couch.
Der Begriff Bichon beinhaltet auch die bekannten Malteser und die Havaneser; sie alle sind klasse Optionen für Allergiker.

Eine der größeren Hunderassen für Allergiker ist der Portugiesische Wasserhund, der nicht mit der Jahreszeit sein Hemd wechselt und wenig haart. Auch diese Rasse ist schlau, treu und mutig, wenn es nötig ist. Im Unterschied zu den obrigen Rassen eignet sich der Portugiesische Wasserhund allerdings nicht für die Wohnungshaltung.

Der chinesische Schopfhund verdient es auch, hier erwähnt zu werden, auch wenn diese Rasse derzeit in Deutschland sehr unbekannt ist.

Ein paar ausführlichere Rasseportraits für Allergikerhunde, falls Du Interesse hast. habe ich Dir auch zusammengesucht

Wenn Du noch weitere Rasseportraits anschauen möchtest, findest Du sie ganz einfach bei uns im Ratgeber.

Selbst wenn du eine Allergie entwickelt hast, musst du nicht auf ein Haustier verzichten dank eines Allergikerhundes

Schaue bei Dir in der Gegend ins Züchterverzeichnis, unterhalte Dich und schau vielleicht mal in der Zucht vorbei. Dann kannst Du auch schon abschätzen, ob diese Rasse etwas für Dich und Deine Allergie ist! Ich hoffe, Du findest den perfekten Hund und ihr habt eine wunderschöne Zeit!

FAQ – Allergikerhund

Hypoallergen bedeutet, dass kein Risiko einer allergischen Reaktion besteht. Kann das bei Hunden sein?

Das ist richtig, hypoallergen bedeutet, dass keine Allergene, die eine Reaktion provozieren, produziert oder abgesondert werden. Das ist leider bei Hunden unmöglich, allerdings gibt es Rassen, die bekannt dafür sind, selten Allergien auszulösen. Das muss nicht auf jeden Hund der Rasse zutreffen, aber die Chancen sind bei Allergikerhunden höher.

Welche Hunde eignen sich denn eher für Allergiker?

Hunde, die keinen saisonalen Fellwechsel durchmachen, keine Unterwolle haben und nicht so schnell den typischen Geruch nach Hund annehmen, eignen sich in der Regel gut für Allergiker. Beispiele dafür sind Pudel, Setter und auch Malteser. Eine genauere Liste findest Du etwas weiter oben.

Und welche Hunde eignen sich dann nicht?

Das ist eine gute Frage. Denn nur, weil ein Hund nicht viel haart, heißt das nicht, dass er sich für einen Allergiker eignet. Der Begriff Hundehaarallergie ist nämlich etwas irreführend. Allergene werden nicht nur über das Fell, sondern auch über Speichel abgegeben. Wenn also eine Rasse wenig haart, dafür aber viel sabbert, ist sie in der Regel nicht geeignet, beispielsweise die

Quellen

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