Wenn ein Hund einziehen soll, machen die meisten Menschen sich bereits im Vorhinein Gedanken über den Namen, den der zukünftige Vierbeiner tragen soll. Rassenhunde von einem Züchter haben in der Regel schon einen Zuchtnamen erhalten. Alle Welpen eines Wurfes bekommen einen Namen mit dem gleichen Anfangsbuchstaben und werden zusammen mit dem Zwingernamen des Züchters ins Zuchtbuch eingetragen. Es kann allerdings sein, dass diese Namen sehr ausgefallen sind oder Ihnen einfach nicht gefallen. Sie können Ihrem Welpen dann natürlich einfach einen anderen Namen geben, denn die Kleinen haben sich noch nicht an einen Namen gewöhnt.

Wenn der Hund schon einen Namen hat

Wenn Sie einen älteren Hund bei sich aufnehmen, hat dieser normalerweise schon einen Namen. Hier kommt es ein wenig darauf an, ob der Hund diesen schon jahrelang trägt, was der Fall sein wird, wenn Sie ihn vom Vorbesitzer übernehmen. Oder ob ein Hund aus dem Tierheim kommt, dort seinen Namen erhalten hat und sich somit noch nicht so lange an ihn gewöhnt hat. Wenn Ihnen der bisherige Namen gefällt, ist es das einfachste, ihn beizubehalten. Möchten Sie ihren neuen Vierbeiner doch lieber anders nennen, sollten Sie möglichst einen Namen wählen, der vom Klang her dem bisherigen Namen ähnelt. Zum Beispiel könnte dann aus „Luna“ eine „Lola“ werden oder aus „Bello“ ein „Benno“.

Jack Russell / © 123 RF godrick

Jack Russell / © 123 RF godrick

Wie finde ich den richtigen Namen für meinen Hund?

Bei der Taufe eines Hundes sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Im Gegensatz zu Kindernamen darf es hier auch ausgefallen oder exotisch werden. Ein paar Grundsätze sollte man trotzdem beachten, damit der Hund und man selbst auch das ganze Hundeleben lang mit dem Namen glücklich ist.

Sie werden Ihren Hund sehr oft rufen, daher ist ein kurzer Name im Alltag praktischer. Besonders gut hören Hunde auf zweisilbige Namen, die mit einem Vokal enden, also zum Beispiel Leila, Mimi, Trixi, Toni, Benni oder Riko.

Versuchen Sie möglichst, einen Namen auszusuchen, der nicht klingt wie ein übliches Grundkommando, da sich das in Hundenamen eventuell zu ähnlich anhören könnte. So klingt „Tom“ schnell wie „Komm“ oder „Fritz“ wie „Sitz“.

Beim Aussuchen des Namens sollte die ganze Familie beteiligt sein. Schließlich werden alle Familienmitglieder den Hund rufen müssen. Wenn der Name dann für die Kinder oder die Großeltern unaussprechlich ist, wäre das sehr schade.

Der Name sollte auch zum Hund passen und eine harmonische Einheit bilden. Ein Chihuahua mit dem Namen „Brutus“ mag zwar im ersten Moment witzig erscheinen, aber auf Dauer findet man das vielleicht weniger lustig. Umgekehrt ist man von einem Rottweiler, der „Mausi“ heißt, wahrscheinlich ziemlich irritiert. Es ist also schön, wenn man die Größe, die Felllänge oder die Herkunft der Rasse bei der Namenswahl berücksichtigt.

Anregungen für den Hundenamen können Sie vielerorts finden: In Film und Fernsehen, in Büchern, im Park oder auf Hundewiesen oder auch bei Babynamen-Listen. Der beste Alltagstest für einen Hundenamen: Stellen Sie sich in einen belebten Park und rufen Sie laut den Namen. Ist Ihnen das unangenehm oder werden sie von vielen Menschen kritisch gemustert, sollten Sie vielleicht noch einmal über den Namen nachdenken.

© 123RF / Veronika Petrova

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Die beliebtesten Hundenamen

Bei den Hundenamen geht der Trend der letzten Jahre immer mehr zu individuellen Namen. Klassiker wie Bello, Hasso oder Susi gibt es immer seltener. Dafür stehen ausländische Namen hoch im Kurs. Auch beliebte Kindernamen und deren Abkürzungen werden gerne an Hunde vergeben.

Das Tierregister Tasso e.V. ermittelt regelmäßig die beliebtesten Hundenamen anhand ihres Registers.

Hier die Hitliste der letzten Jahre:

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