Nun ist sie wieder angebrochen: Die schönste Jahreszeit, in der viele Menschen ihren Urlaub antreten. Dabei soll natürlich auch der geliebte Vierbeiner nicht fehlen.

Mit dem Auto zu fahren, ist für den Hund sicher die angenehmste Variante zu verreisen. Er ist nahe bei seinen Menschen und in vertrauter Umgebung. Zudem kann der Hundehalter für Gassirunden den Ort und Zeitpunkt jederzeit selbst bestimmen. Idealerweise sollten Sie mit Ihrem Hund bereits vorher längere Autofahrten unternommen haben, um zu sehen, ob er das Autofahren gut verträgt und wann eine Pause sinnvoll ist. Hunden, denen beim Autofahren übel wird, kann vom Tierarzt ein pflanzliches Mittel verschrieben werden. Überlegen Sie bei sehr langen Autofahrten, ob es für allen Beteiligten nicht sinnvoll wäre, einen Zwischenstopp mit Übernachtung einzulegen.

Dog pet in a car wants to travel

© 123RF / Markus Mainka


Sicherung im Auto

Wichtig ist bei Autofahrten mit dem Hund, dass das Tier gut gesichert ist. Am besten eignet sich hier eine Hundebox im Kofferraum. Wer das nicht möchte, kann den Hund auch ohne Box im Kofferraum mitfahren lassen, benötigt dann jedoch ein Schutznetz hinter den Rücksitzen. Auch auf dem Rücksitz kann der Vierbeiner mitfahren, sollte dann jedoch ein spezielles Angurt-System tragen. Hier geht es nicht nur um die Sicherheit des Hundes, sondern auch um die der Menschen. Bei einem Auffahrunfall kann ein Hund ohne Sicherung so heftig nach vorne katapultiert werden, dass er bei den vornesitzenden Menschen schwere Verletzungen verursachen kann. Eine angemessene Sicherung des Hundes ist auch in den meisten Ländern gesetzlich vorgeschrieben.

Pausen bei Autofahrten mit dem Hund

Denken Sie an angemessene Pausen, in denen Sie und der Hund frische Luft tanken und sich die Beine vertreten können. Der Hund sollte bei diesen Gelegenheiten natürlich auch seine Geschäfte verrichten können (Kotbeutel nicht vergessen!). Fahren Sie doch einfach ein Stückchen von der Autobahn ab und suchen sich ein schönes Fleckchen zum Spazierengehen und Rasten. Zur Sicherheit sollten Sie den Hund jedoch jetzt nicht ableinen. Er ist in völlig fremder Umgebung, vielleicht erschrecken ihn jetzt auch Geräusche, die ihm sonst nichts ausmachen. Nicht auszudenken, wenn der Hund nun plötzlich wegläuft und nicht mehr auffindbar ist.

Je nach Länge der Autofahrt sollte der Hund während einer Pause auch etwas zu fressen bekommen. Teilen Sie hier die tägliche Futterportion jedoch lieber auf mehrere kleine Portionen auf. Eine große Portion könnte beim Autofahren im schlimmsten Fall doch zu Übelkeit und Erbrechen führen. Wasser sollte der Hund bei jedem Halt angeboten bekommen.

Vorsicht bei heißen Temperaturen: Lassen Sie Ihren Hund auf gar keinen Fall bei sommerlichen Temperaturen im parkenden Auto warten, während Sie beispielsweise ein Restaurant besuchen. Auch bei „nur“ 20 Grad Außentemperatur kann sich ein Auto, das in der Sonne steht, so stark aufheizen, dass sich beim Hund ein Hitzeschock entwickeln kann.

© 123 RF / Wavebreak Media Ltd

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Einreisebestimmungen und EU Heimtierpass

Wer für Tagesausflüge oder Urlaubsreisen Deutschland verlässt, sollte sich zuvor unbedingt erkundigen, welche Einreisebestimmungen im jeweiligen Ziel-Land und in den Ländern, die man durchfährt, gelten. Am einfachsten ist es, wenn Sie in ein anderes EU-Land reisen. Hierfür benötigen Sie lediglich den EU Heimtierpass, der Ihnen von Ihrem Tierarzt ausgestellt werden kann. Voraussetzung für den Erhalt des EU Heimtierpasses ist, dass das Tier einen Mikrochip trägt, dessen Nummer im Pass vermerkt wurde. Zudem werden hier auch die Impfungen vermerkt. Wer innerhalb von EU-Ländern reisen möchte, muss zwingend die Tollwutimpfung nachweisen können.

Bei Reisen in Nicht-EU-Länder geben die jeweiligen Botschaften und Konsulate Auskünfte über die Einreisebestimmungen für Hunde.

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