BARfen bei Hunden: Um gesund und aktiv durchs Leben zu gehen, ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung von entscheidender Bedeutung. Dieser Grundsatz gilt für Hunde ebenso wie für Menschen. Viele Hundebesitzer entscheiden sich nach einer intensiven Beschäftigung mit dem Thema Fütterung daher für das BARFen, die biologisch artgerechte Rohfütterung. Wenn auch Du Dich mit dem Gedanken trägst, die Ernährung Deines Hundes umzustellen, solltest Du jedoch zunächst einige Dinge beachten, damit das BARFen zum Erfolg wird. Deshalb gibt es hier nun fünf wichtige Tipps, die Dir dabei helfen sollen, Fehler beim BARFen zu vermeiden.

 

Tipp 1: Vor der Umstellung intensiv mit dem Thema BARF beschäftigen

Bevor Du Dich daran machst, die Ernährung Deines Hundes von industriell produziertem Nass- und Trockenfutter auf die biologisch artgerechte Rohfütterung umzustellen, ist eine intensive Beschäftigung mit dem Thema unbedingt erforderlich. Dir sollte klar sein, dass mit der Umstellung auch mehr Verantwortung und Arbeit auf Dich zukommt. In Zukunft ist es Deine Aufgabe, für eine gesunde Zusammenstellung der Futterrationen zu sorgen. Deshalb ist es wichtig zu wissen, welche Nährstoffe und Vitamine Dein vierbeiniger Freund benötigt und in welchen Futtermitteln diese enthalten sind.

BARFen bedeutet mehr als einfach nur Dosenfutter durch rohes Fleisch zu ersetzen. Zu einer ausgewogenen Hundemahlzeit gehören nämlich auch pflanzliche Nahrungsbestandteile, auch wenn deren prozentualer Anteil deutlich geringer ist als der des Fleisches. Ballaststoffe und Kohlenhydrate aus pflanzlichen Zutaten sind für einen gesunden Stoffwechselprozess unerlässlich. Aus diesem Grund ist es äußerst wichtig, die grundlegenden Richtlinien des BARFens zu kennen und zu befolgen.

Unter Umständen kann die Umstellung aufs BARFen auch bedeuten, dass Du die Fütterung neu in deinen täglichen Zeitplan integrieren musst. Bei der biologisch artgerechten Rohfütterung wird nicht einfach eine Dose geöffnet und der Inhalt in den Futternapf gegeben. Die Vorbereitung der Mahlzeit ist in der Regel mit verschiedenen Tätigkeiten verbunden, die einen kleinen Zeitaufwand von täglich ca. 10 Minuten bedeuten können.

 

Tipp 2: Die Umstellung auf BARF sorgsam angehen

Bei der Umstellung der Fütterung solltest Du bedächtig und sorgsam vorgehen. Es gilt, Deinen Hund an das neue Futter zu gewöhnen. Wenn Dein tierischer Mitbewohner jahrelang mit Dosenfutter ernährt wurde, wird er vielleicht mit einem größeren Stück Fleisch zunächst nur wenig anfangen können. Gewolftes Fleisch ist deshalb besser geeignet, um Deinem Hund das neue Futter schmackhaft zu machen. Hat er dieses erst einmal akzeptiert, können weitere BARF Produkte wie Innereien ausprobiert werden.

Am Anfang sind zum Beispiel ganze Rinderherzen oder ein kompletter Schlund weniger geeignet, um Deinem Liebling die biologisch artgerechte Rohfütterung näher zu bringen. Dies gilt übrigens auch für junge Hunde, die etwa ab der fünften Woche ihres Lebens ans BARFen gewöhnt werden können. Die komplette Umstellung der Fütterung kann unabhängig vom Alter des Hundes oftmals mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

 

Tipp 3: BARF Zutaten bequem online kaufen

 

Für viele Hundehalter, die sich für das BARFen entschieden haben, stellt die Versorgung mit den nötigen Zutaten ein erhebliches Problem dar. Spezielle BARF Produkte sind beim herkömmlichen Fleischer nur vereinzelt zu finden, er verfügt in der Regel nicht über ein entsprechendes Sortiment. Selbst wenn das Fleisch in Ausnahmefällen zur Verfügung steht, müssen darüber hinaus noch weitere BARF Supplemente besorgt werden, um eine ausgewogene Fütterung zusammenstellen zu können.

Eine zuverlässige und empfehlenswerte Alternative zur aufwändigen Suche nach den passenden Produkten sind die verschiedenen BARF Online-Shops. So bekommst Du zum Beispiel die BARF Zutaten für Hunde von JuniBARF bequem nach Hause geschickt. Ob tiefgekühltes und portioniertes Frostfleisch, wertvolle BARF Zusätze oder auch biologisch artgerechte Leckerlis, alles kann mit einem Klick im Internet bestellt werden. Die langwierige Suche ist so schnell vergessen.

Ernährung Hund

Eine ausgewogene Ernährung ist keine Schwierigkeit!

 

Tipp 4: Den Hund genau beobachten

 

Besonders in der Phase der Umstellung, aber auch danach ist eine sorgfältige Beobachtung Deines vierbeinigen Mitbewohners notwendig. Der Futterwechsel stellt für die Verdauung eine Herausforderung dar, die in den meisten Fällen jedoch ohne Probleme gemeistert wird. Dennoch sollte darauf geachtet werden, ob beim Stoffwechsel eine gravierende Änderung zu beobachten ist. Insbesondere wenn es zu Durchfall oder Verstopfung kommt, sollte mit einem Besuch beim Tierarzt die Ursache geklärt werden. Kleinere Häufchen sind jedoch ganz normal, da beim BARFen weniger Füllstoffe eingesetzt werden und das Futter so nahezu vollständig verwertet wird.

In diesem Zusammenhang sollte zu Beginn des BARFens auch erst einmal auf die Fütterung mit großen Knochen verzichtet werden. Das Fressverhalten muss sich ebenso wie der Organismus Deines Hundes erst einmal an die neue Nahrung gewöhnen. Besser geeignet sind Geflügelknochen, wie beispielsweise Hühnerhälse, die Du wie andere hochwertige BARF Produkte für Hunde beim Tierhotel bekommst, einem weiteren bekannten Online-Shop für BARF Zutaten.

 

Tipp 5: BARFen bei Allergien und anderen gesundheitlichen Problemen

Wie bei Menschen werden auch bei Hunden Allergien zu einem immer größeren Problem. Gerade in solchen Fällen kann das BARFen ein effektives Mittel darstellen, dem Problem auf den Grund zu gehen. Da Du im Gegensatz zu industriell hergestelltem Fertigfutter beim BARFen ganz genau weißt, was sich im Futternapf Deines Tieres befindet, kannst Du mit Hilfe einer Ausschlussdiät nach der Ursache für die allergischen Reaktionen suchen. In jedem Fall ist jedoch vor dem Beginn einer solchen Diät ein Besuch beim Tierarzt notwendig.

In enger Abstimmung mit seinen Vorgaben können verschiedene Nahrungskomponenten miteinander kombiniert werden. Treten dann gesundheitliche Veränderungen auf, ist relativ leicht zu erkennen, auf welche Nahrungsmittel diese zurückzuführen sind.

Auch auf andere gesundheitliche Probleme kann mit einer individuellen Anpassung der Futterkomponenten reagiert werden. Beim BARFen hast Du die Möglichkeit, auf Faktoren wie Stress, Fellwechsel oder auch die Trächtigkeit einer Hündin mit einer gezielten Auswahl von geeigneten Futtermitteln zu antworten. Wenn Dein Liebling schließlich ein Senior wird und spezielle Nährstoffe und Vitamine benötigt, um länger gesund und aktiv zu bleiben, kann die Fütterung ebenfalls entsprechend angepasst werden.

 

Fazit: BARF für Hunde kann sich lohnen!

Trotz des leicht erhöhten Aufwandes lohnt es sich also, das Thema BARFen etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Genau zu wissen, was da eigentlich im Futternapf Deines Hundes landet, verschafft mit Sicherheit auch Dir ein gutes Gefühl. Darüber hinaus hilft es Deinem tierischen Freund auch noch, ein Leben zu führen, das seinem Wesen und seinen natürlichen Fressgewohnheiten entspricht.

 

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