Einzug der Fische

Nach einigen Wochen Ruhezeit können die ersten Fische einziehen. Unter ihnen gibt es pflegeleichtere und schwierig zu haltende Exemplare. Als Anfänger sollte man natürlich die leichter zu versorgenden Fische wählen.

Kauft man Fische im Zoohandel, werden sie zum Transport in eine mit Wasser gefüllte Plastiktüte gegeben. Am Besten bittet man immer um zwei Plastiktüten übereinander oder nimmt sich noch eine Ersatztüte mit. Es kann nämlich immer sein, dass eine Tüte reißt oder undicht wird.

Zuhause angekommen sollte man die Fische nicht gleich ins Aquarium einsetzen. Am Besten hängt man den Beutel mitsamt Wasser und Fischen ins Becken und schüttet etwas Aquariumswasser in den Beutel. Dies macht man nun im 10 Minutentakt, um die Fische an das neue Wasser zu gewöhnen. Nach ca. einer halben Stunde kann man die Fische dann mitsamt dem Wasser ins Aquarium schütten.

Welche Fische man zusammen ins Aquarium setzen kann, sollten Sie mit dem Zoohändler abklären. Einige Fischarten verstehen sich untereinander nicht, was schnell zu tödlichen Auseinandersetzungen führen kann. Daher sollte man immer darauf achten, kompatible Fischarten zusammenzuhalten.

Goldfisch

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Goldfische sind wohl die bekanntesten Aquarienfische. Auch heute werden sie leider oft in viel zu kleinen und völlig ungeeigneten Behältnissen wie Goldfischgläsern gehalten. Goldfische sind relativ groß und benötigen daher auch ein größeres Aquarium. Außerdem haben auch sie gerne Gesellschaft, ein Schwarm von ca. 5 Exemplaren sollte es also schon sein. Mit anderen Fischen vertragen sie sich bedingt, am Liebsten bleiben sie unter sich. Aber auch das sieht sehr schön aus. Denn auch unter den Goldfischen gibt es verschiedene Arten, z. B. die sehr hübschen Schleierschwänze.

Neons

Neons sind die beliebtesten Aquarienfische in Europa und daher in sehr vielen Aquarien zu finden. Sie sind ca. 4 cm lang, und haben einen blauen Strich und ein rotes Hinterteil. Es sind Schwarmfische, von denen man ca. 10 Exemplare halten sollte. Er schwimmt zumeist in der Mitte oder der unteren Region im Becken.

Guppys

Guppys sind sehr farbenprächtige Fische (vor allem die Männchen). Sie sind relativ einfach zu halten und bereichern jedes Aquarium. Allerdings pflanzen sie sich sehr schnell fort, sodass man anfangs am Besten ausschließlich Männchen oder Weibchen hält. Guppys sind Schwarmfische und sehen auch nur zu mehreren gut aus. Je nach Aquariumsgröße kann man von ihnen ruhig einen Schwarm mit 8 bis 15 Fischen kaufen.

Black Mollys

Auch die Black Mollys eignen sich gut für Anfänger. Sie sind optisch ein ruhender Pol zwischen farbenprächtigeren Fischen wie z. B. Guppys. Black Mollys werden ca. 6 cm groß. Auch diese Art sind Schwarmfische. Acht Stück sind für den Anfang ganz passend.

Platys

Auch der Platy ist ein schöner, aber pflegeleichter Bewohner. Wie die Black Mollys auch, lebt er am liebsten in einem kleinen Schwarm. Er ist friedlich, neigt aber auch zur starken Vermehrung. Platys schwimmen gerne und viel, das Aquarium sollte also nicht zu voll eingerichtet sein, damit sie auch genügend Platz haben. Auch hier empfiehlt sich für den Anfang ein Schwarm von 6 - 10 Fischen.

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